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Ukraine-Krieg - Stimmen und Entwicklungen: Drei Anzeichen zeigen, dass Putin die Kontrolle verliert
FOCUS online/Wochit Experte: Drei Anzeichen zeigen, dass Putin die Kontrolle verliert

Der US-Historiker Timothy Snyder sieht Wladimir Putin kurz vor einem Kontrollverlust. EU-Kommissionspräsidentin fordert, dass Russlands Oligarchen für den Wiederaufbau der Ukraine bezahlen müssen. Und: Russland will seit der Teilmobilisierung 300.000 Reservisten ausgebildet haben. Alle aktuellen Stimmen und Entwicklungen zum Ukraine-Krieg finden Sie hier im Ticker.

Mehr zum Kriegsverlauf in der Ukraine.

Bundesregierung will der Ukraine weitere Gepard-Panzer liefern

14.15 Uhr: Die Bundesregierung will der Ukraine weitere Flugabwehrkanonenpanzer Gepard zur Verteidigung gegen russische Angriffe geben. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe in einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj deutlich gemacht, „dass wir nochmal eine Anzahl von Gepard-Panzern Richtung Ukraine auf die Reise schicken werden können“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin.

Details zu Waffenlieferungen würden erst bekannt gemacht, wenn die Übergabe erfolgt ist. „Da die Bundeswehr keinerlei Geparden seit dem Jahr 2012 hat, sind sie nicht von der Bundeswehr“, sagte Hebestreit. Damit blieb nur eine Lieferung aus Beständen der Industrie oder aus Katar, wo WM-Stadien durch deutsche Flugabwehrkanonenpanzer Gepard gegen mögliche Terrorangriffe aus der Luft geschützt werden. Aus dem Beständen des Hersteller KMW wurden bisher 30 der Panzer an die Ukraine geliefert.

Russen-Minister Schoigu: 300.000 Reservisten werden ausgebildet

12.28 Uhr: Die russische Armee hat in gut zwei Monaten seit der verkündeten Teilmobilisierung etwa 300.000 Reservisten und Freiwillige militärisch ausgebildet. Dazu seien 3000 Ausbilder eingesetzt, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch in Moskau. Das Training finde auf mehr als 100 Truppenübungsplätzen in Russland und Belarus statt, fügte er nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen hinzu.

Wegen der hohen Verluste im Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte Präsident Wladimir Putin am 23. September eine Teilmobilmachung verkündet. Berichten zufolge werden aber viele Reservisten ohne Vorbereitung und mit mangelhafter Ausrüstung direkt an die Front geschickt. Dementsprechend gibt es viele Tote und Verletzte.

Schoigu lobte bei einer Sitzung im Verteidigungsministerium den russischen Mehrfachraketenwerfer Tornado-C und die Panzerhaubitze 2S7M Malka. Er sagte, die weittragenden Waffen seien effektiv gegen die ausländischen Waffensysteme, mit denen die Ukraine ausgestattet werde. Internationale Experten haben bislang aber nur wenige Belege für Verluste bei großen westlichen Waffen in der Ukraine gefunden. Im Gegenteil haben die Himars-Mehrfachraketenwerfer aus den USA entscheidend zu den Vorstößen der Ukrainer im Herbst beigetragen.

Bei der „militärischen Spezialoperation“ in der Ukraine, wie Schoigu entsprechend dem Moskauer Sprachgebrauch sagte, erprobe die Armee auch neue Einsatzmöglichkeiten von Artillerie und Drohnen. Der Minister ist in den letzten Wochen wieder präsenter in der Öffentlichkeit, nachdem er sich wegen der Kritik an Misserfolgen der Armee länger kaum gezeigt hatte.

Drei Anzeichen zeigen, dass Putin die Kontrolle verliert

12.05 Uhr: Dass der Angriffskrieg in der Ukraine nicht so läuft, wie sich Putin und der Kreml das vorgestellt haben, ist seit März dieses Jahres offensichtlich. Etliche russische Nationalisten forderten und fordern ein härteres Kriegstreiben in der Ukraine. Das setzt den Kreml-Chef seither massiv unter Druck. Medienberichten zufolge bereiten sich die Leibwächter von Putin darauf vor, einen möglichen Putsch gegen den Kreml-Chef zu vereiteln. Immer mehr Indizien lassen darauf schließen, dass Putin die Kontrolle verliert. Im Interview mit „t-online“ erklärt der Historiker Timothy Snyder, dass drei Anzeichen in Putins Verhalten deutlich zeigen, wie das vonstatten ging.

  1. Ein Anzeichen für den Kontrollverlust sei laut Snyder, dass es zu Beginn des Angriffskriegs in Russland nur erlaubt war, von einer „militärischen Spezialoperation“ zu sprechen und das Wort „Krieg“ sogar explizit verboten wurde. Mittlerweile wird offiziell und ganz offen gesagt, dass es sich bei dem Einsatz in der Ukraine um einen Krieg handelt.
  2. Die Teilmobilmachung ist der zweite Fehler von Putin und weist auf die Schwäche des Kreml-Chefs hin. Ursprünglich war es zwischen den Fraktionen im russischen Regierungsapparat abgesprochen, dass es keine Teilmobilmachung unter der zivilen Bevölkerung geben solle. Putin wollte dies also unbedingt vermeiden, musste diese allerdings dann ausrufen, als ihm die Streitkräfte an der Front in der Ukraine ausgingen.
  3. Laut Timothy Snyder machte Putin seinen größten Fehler Ende September. Der Kreml-Chef hatte damals die Separatistenführer von Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson als Marionetten die Anexionsverträge unterschreiben lassen. Nur, damit wenige Wochen später die Ukrainer Cherson wiederzurückerobern. Dies habe nochmals verdeutlicht, dass Russland die eroberten Gebiete nicht halten kann.
Literatur - US-Professor Timothy Snyder erhält Hannah-Arendt-Preis
dpa / Hendrik Schmidt Timothy Snyder arbeitet als Historiker an der Yale-Universität und ist außerdem als Autor tätig.

Von der Leyen: „Russland und seine Oligarchen müssen die Ukraine entschädigen“

10.01 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will eingefrorene russische Vermögenswerte für die Unterstützung der Ukraine nutzen. Kurzfristig könne mit internationalen Partnern eine Struktur geschaffen werden, um durch Sanktionen blockierte Mittel zu verwalten und zu investieren, sagte von der Leyen am Mittwoch. Die Erlöse könnten dann für die Ukraine verwendet werden.

Nach einer möglichen Aufhebung der Sanktionen sollen die Mittel laut von der Leyen für eine vollständige Entschädigung der Ukraine genutzt werden. „Der Schaden der Ukraine wird auf 600 Milliarden Euro geschätzt“, sagte sie. „Russland und seine Oligarchen müssen die Ukraine für die Schäden entschädigen und die Kosten für den Wiederaufbau des Landes tragen.“

Nach Angaben von der Leyens wurde im Zuge der gegen Russland verhängten Sanktionen bereits 300 Milliarden Euro an Reserven der russischen Zentralbank blockiert und 19 Milliarden Euro an Geldern russischer Oligarchen eingefroren. Ebenso schlug die Kommissionspräsidentin vor, ein spezialisiertes Gericht für die Verfolgung von russischen Kriegsverbrechen aufzubauen.

London: Mit Agenten-Gesetz will Russland seine Kritiker mundtot machen

09.15 Uhr: Britische Geheimdienste werten die Verschärfung eines russischen Gesetzes zu „ausländischen Agenten“ als Vorsichtsmaßnahme des Kremls mit Blick auf möglichen heimischen Widerstand gegen den Ukraine-Krieg. „Der Kreml handelt mutmaßlich präventiv, um größeren Widerstand in der Bevölkerung zu vermeiden, da der Krieg anhält und sich zunehmend auf das tägliche Leben der Russen auswirkt“, hieß es am Mittwoch im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums.

Russland hatte im Juni eine deutliche Verschärfung des ohnehin schon vielfach kritisierten Gesetzes zu „ausländischen Agenten“ beschlossen, die Anfang Dezember in Kraft treten soll. Zu „ausländischen Agenten“ können künftig alle Organisationen oder Einzelpersonen erklärt werden, die aus dem Ausland unterstützt werden oder unter irgendeiner Form von „ausländischem Einfluss“ stehen. Bislang sah das Gesetz vor, dass etwa Nichtregierungsorganisationen nur dann zu „ausländischen Agenten“ erklärt werden konnten, wenn sie sich mit Geldern aus dem Ausland finanzierten.

Grünen-Mann: „Putin steht in der grausamen, verbrecherischen Tradition Stalins“

Mittwoch, 30. November, 08.01 Uhr: Der Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe, Robin Wagener, sieht in der geplanten Anerkennung der gezielt herbeigeführten Hungersnot vor 90 Jahren in der Ukraine auch eine aktuelle Mahnung. Sowjetdiktator Josef Stalin habe 1932/1933 die Ukraine als Nation, deren Kultur und ihr Selbstbewusstsein „auslöschen“ wollen, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch im Deutschlandfunk. „Heute steht Putin in der grausamen, verbrecherischen Tradition Stalins“, fügte Wagener mit Blick auf Kremlchef Wladimir Putin hinzu.

Grünen-Politiker Robin Wagener
Screenshot/bundestag.de Grünen-Politiker Robin Wagener

Die historisch-politische Einordnung des Holodomor (Mord durch Hunger) als Völkermord sei nicht nur Gedenken, sondern auch Mahnung, um zu verhindern, dass solch schrecklichen Dinge erneut geschehen. An diesem Mittwoch will der Bundestag darüber debattieren, ob die Hungerkatastrophe als Völkermord einzuordnen ist.

Selenskyj fordert Sondertribunal für Russland

23.14 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Forderung nach einem Sondertribunal wegen des russischen Angriffskriegs gegen sein Land bekräftigt. Zwar arbeite die Ukraine bereits mit vielen Ländern und Organisationen wie dem Internationalen Strafgerichtshof zusammen, „damit jeder russische Mörder die verdiente Strafe erhält“, sagte er am Dienstagabend in seiner täglichen Videoansprache. „Aber leider reichen die verfügbaren internationalen Rechtsinstrumente für Gerechtigkeit nicht aus.“

„Selbst vor dem Internationalen Strafgerichtshof ist es immer noch unmöglich, die höchste politische und militärische Führung Russlands für das Verbrechen der Aggression gegen unseren Staat – für das Hauptverbrechen – vor Gericht zu stellen“, beklagte Selenskyj. Daher werde neben dem Internationalen Strafgerichtshof ein Sondertribunal benötigt. „Und wir tun alles, um ein solches Tribunal zu schaffen.“ Der ukrainische Staatschef hatte schon im September vor der UN-Vollversammlung für ein Sondertribunal geworben.

Scholz erneuert Flugabwehr-Angebot an Polen

21.27 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat das Angebot erneuert, deutsche Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot in Polen zu stationieren. „Unser Angebot an die polnische Regierung zum Schutz des eigenen Landes ist immer noch nicht vom Tisch“, sagte Scholz am Dienstag in Berlin. Der Ukraine stellte Scholz weitere Unterstützung anderer Art für die Abwehr von Luftangriffen in Aussicht. „Gerade haben wir noch einmal neue Liefermöglichkeiten für Gepard auf den Weg gebracht“, sagte er, ohne Einzelheiten zu nennen. 30 Flugabwehrpanzer vom Typ Gepard hat Deutschland der Ukraine schon zur Verfügung gestellt.

Nachdem Mitte November eine Rakete auf polnischem Gebiet eingeschlagen war, hatte die Bundesregierung dem Nato-Partner Flugabwehrbatterien vom Typ Patriot zur Sicherung seines Luftraums angeboten. Warschau hält eine Stationierung auf ukrainischem Boden aber für sinnvoller. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sagte am Dienstag am Rande eines Nato-Außenministertreffens in Bukarest: "Patriots und Transformatoren sind das, was die Ukraine am meisten braucht."

Baerbock: Putin nutzt „Kälte als Kriegswaffe“

20.35 Uhr: Außenministerin Baerbock zeigte sich am Rande eines Treffens der Nato-Minister erschüttert über die russische Strategie. „Dass dieser brutale Bruch der Zivilisation so geführt wird - also ich hätte mir das in den letzten Jahren niemals vorstellen können“, sagte die Ministerin. „Wenn gezielt Infrastruktur bombardiert wird, dann nimmt man mutwillig in Kauf, dass Kinder, dass Alte, dass Familien erfrieren, dass sie verdursten, dass sie verhungern.“ Kremlchef Wladimir Putin setze „Kälte als Kriegswaffe“ ein.

Der Begriff „Bruch der Zivilisation“ wird oft als Beschreibung für den Holocaust genutzt, die nahezu weltweit gebräuchliche Bezeichnung für den Völkermord an Europas jüdischer Bevölkerung durch die Nationalsozialisten mit etwa sechs Millionen Toten.

Scholz verspricht Selenskyj in Telefonat weitere Unterstützung

20.01 Uhr: Deutschland hat die Ukraine nach Regierungsangaben bislang mit etwa 56 Millionen Euro dabei unterstützt, im russischen Angriffskrieg zerstörte Energieinfrastruktur zu reparieren. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach am Dienstag in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die Lage in dem Land, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Abend mitteilte. Selenskyj habe über die Auswirkungen der russischen Luftangriffe auf zivile Infrastruktur, Wasser- und Stromversorgung informiert. „Der Bundeskanzler verurteilte den anhaltenden Beschuss und sicherte der Ukraine weitere kurzfristige Unterstützung zu.“

Bislang habe die Bundesregierung kurzfristige Finanzhilfen zur Instandsetzung der Energieinfrastruktur in Höhe von circa 56 Millionen Euro geleistet, erläuterte Hebestreit. Deutschland stelle zudem mehr als 350 Generatoren zur Verfügung.

„Der Bundeskanzler bekräftigte die fortwährende deutsche Unterstützung der Ukraine auch im Bereich Luftverteidigung und beim langfristigen Wiederaufbau“, fügte der Sprecher hinzu.

Die ukrainische Seite hatte zuvor erklärt, dass es in dem Telefonat unter anderem um eine Stärkung der ukrainischen Raketenabwehr gegangen sei. Selenskyj berichtete auf Twitter, auch die Umsetzung einer Initiative zur Lieferung von ukrainischem Getreide an arme Länder sei besprochen worden. Zudem sei die „ukrainische Friedensformel“ diskutiert worden. Damit ist ein kompletter Abzug der russischen Truppen vom ukrainischen Territorium in den Grenzen von 1991 gemeint.

Nato verspricht Ukraine weitere Hilfe, USA zahlt weitere 53 Millionen Dollar

16.57 Uhr: Die USA haben am Rande des Nato-Treffens in Bukarest weitere Hilfen für die Ukraine im Umfang von 53 Millionen Dollar (gut 51 Millionen Euro) zugesagt. Damit wollen die Vereinigten Staaten „wichtige Ausrüstung für das Stromnetz bereitstellen“, wie Außenminister Antony Blinken in der rumänischen Hauptstadt erklärte. Die ukrainische Energie-Infrastruktur ist durch russische Angriffe massiv gestört.

Das US-Paket umfasst unter anderem Transformatoren, Trennschalter, Fahrzeuge und andere Ausrüstung. Washington will sie als Soforthilfe an die Ukraine liefern. Zuvor hatten die USA bereits 55 Millionen Dollar unter anderem für Generatoren in Aussicht gestellt.

Blinken machte die neuerliche Zusage anlässlich eines Treffens der sieben großen Industriestaaten (G7) mit bis zu 20 Partnerländern am Rande der Nato-Tagung in Bukarest. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte die G7-Debatte organisiert. Deutschland wollte in Bukarest ebenfalls zusätzliche Mittel ankündigen, mit denen weitere Generatoren, Treibstoff und Krankenwagen angeschafft und Projekte zur Minenräumung unterstützt werden.

Die Nato hat der Ukraine weitere Unterstützung bei der Abwehr des russischen Angriffskriegs zugesagt. In einer gemeinsamen Erklärung der 30 Bündnispartner heißt es: „Aufbauend auf der bisher zur Verfügung gestellten Unterstützung werden wir nun der Ukraine helfen, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken, ihre Bevölkerung zu schützen und den Desinformationskampagnen und Lügen Russlands entgegenzutreten." Dabei gehe es auch um Wiederherstellung der Energie-Infrastruktur und Schutz der Bevölkerung vor Raketenangriffen. Die Unterstützung werde geleistet „so lang wie nötig“.

Mit Blick auf den Wunsch der Ukraine nach Aufnahme in die Nato machten die Minister allerdings deutlich, dass es vorerst kein beschleunigtes Verfahren geben wird. Erneut wurde auf die Beschlüsse eines Nato-Gipfels 2008 verwiesen. Damals hatten die Bündnisstaaten vereinbart, die Ukraine und Georgien aufzunehmen - gleichzeitig aber festgelegt, dass sie zuvor Programme für Nato-Kandidaten durchlaufen müssen. Solche Programme haben bislang nicht einmal begonnen.

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Leser-Kommentare (20625)
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Heute, 30.11.2022 | 16:02 | Peter Weiß  | 2 Antworten

Hmm... Bis jetzt waren es "Experten"

Bis jetzt waren es "Experten" und jetzt sind es "Topexperten" die uns erklären wie krank oder wie nah an Ende der Putin schon ist. Anscheinend weisst der H. Putin nichts davon denn Er sieht putzmunter aus und sitzt fest im Satel.

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  • Heute, 30.11.2022 | 18:30 | Roland Lehmann

    Herr Putin

    endet genauso wenig in Den Haag wie andere Regierungschefs, Regierungsmitglieder und Soldaten von Staaten, welche den internationalen Gerichtshof in Den Haag nie anerkannt haben.

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Weitere Kommentare (10)

Heute, 30.11.2022 | 14:49 | Thomas Fischer

Putin hat nicht nur die Kontrolle verloren,....

....ich gehe sogar davon aus, das er längst um Macht und Leben bangt. Das er sich deswegen sogar eine Privatarmee zum eigenen Schutz genehmigt, zeigt nur, das sich die politischen Kräfte im Kreml längst auseinander dividiert haben. Die Ultra-Nationalisten möchten einen noch härteren Gang gegen die Ukraine, doch Putin weiß, dass das dann doch außer Kontrolle geraten kann. Ein noch härter Gang könnte letztendlich dazu führen könnte, das sogar NATO-Territorium in Mitleidenschaft gerissen werden kann. Was das bedeutet, dürfte Putin und seine Schergen mehr als klar sein. Sie haben jetzt schon erhebliche Probleme gegen die Ukraine, was soll das erst werden, wenn sie noch gegen die ganzen NATO kämpfen müssen. Diesen Krieg kann Russland nicht gewinnen und Putin weiß das auch.

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Heute, 30.11.2022 | 14:47 | Harald Berger

Nichts stimmt !

Was hat man nicht schon alles über Putin geschrieben ! Das meiste war falsch und er lebt immer noch. Nun soll er die Kontrolle verloren haben ! Ich denke, die westl. MEDIEN und Experten haben diese verloren.

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Heute, 30.11.2022 | 14:33 | dieter kühn  | 5 Antworten

Kontrolle verliert

Seit vielen Wochen erzählt man uns hier dass Putin krank ist, dass er die Kontrolle verloren hat, dass die russische Armee schlecht ausgerüstet ist und demotiviert... und trotzdem geht der Krieg immer weiter. Sind das nicht alles nur Durchhalteparolen um die Russland-Politik des Westens zu rechtfertigen?

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  • Heute, 30.11.2022 | 19:01 | Stephan Trebuth

    Im übrigen

    Herr Kühn, schauen Sie sich doch noch mal den Artikel an, dort ist ein Bild mit russischen Soldaten die in guter alter Taliban und IS Manier einen zivilen, weißen Ford Pickup nutzen. Soviel zu Ihrem Märchen von den super ausgerüsteten russischen Streitkräfte,oder haben Sie so etwas schon bei NATO Truppen gesehen?

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Heute, 30.11.2022 | 14:19 | sepp mairhubr

Das habe ich schon vor 3-4 Wochen gesagt

Zitat aus dem Beitrag: "Drei Anzeichen zeigen, dass Putin die Kontrolle verliert" Das war mir bewusst, als Kadyrow und Prigoschin angefangen haben ins Rampenlicht zu kommen. Irgendwo las ich auch, dass bereits Einheiten von Kadyrow in Moskau wären, ich weiss aber nicht mehr wo ich den Artikel las. Diese beiden werden -auf Grund ihrer Privatarmee- in der Lage zu putschen. Im günstigsten Fall metzeln sich beide nieder.

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Heute, 30.11.2022 | 14:05 | Horst Weber  | 3 Antworten

Putin

Ich frage mich deshalb immer wieso ist der noch an der Macht?Kann es sein das manche irren und die russische Bevölkerung das anders sieht? Was denken Russen überhaupt über Scholz frage ich mich.Über Roth,Hofreiter und Co.?14.05 h

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  • Heute, 30.11.2022 | 17:27 | Paul Scheibler

    Das Erschreckende

    Das Erschreckende ist ja, dass die russische Bevölkerung das anders sieht. Sie steht zu 80 Prozent hinter dem Massenmörder. Entweder liegt’s am hohen Alkohol Konsum oder daran , dass alle Intelligenten das Land verlassen haben.

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Heute, 30.11.2022 | 13:53 | porcher wolfi  | 6 Antworten

USA Historiker und Experte

Historiker? Kann er denn mir auch erklären warum seine USA mit Beluegen der ganzen Welt in den Irak einmaschierte, eine Atombombe auf Japan zu werfen auf die Bevölkerung ohne jeglichen Sinn da der Weltkrieg bereits erledigt war? Und Vietnam, ich habe die Zeit in den täglichen Berichten miterlebt, grausam und erfolgslos obendrein.

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  • Heute, 30.11.2022 | 19:14 | Stephan Trebuth

    @Nothaft

    Schön das Sie Ihrem Idol Putin so toll zur Seite springen, dennoch habe ich nie behauptet die Amerikaner wären Engel, Fakt bleibt jedoch das sie Putin und seinen mörderischen Schergen in puncto systematischer Kriegsverbrechen nicht mal ansatzweise das Wasser reichen können.

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Heute, 30.11.2022 | 13:53 | Wotan Adler  | 3 Antworten

V. d. Leyen mal wieder

Die Dame redet doch permanent aus dem hohlen Bauch: „Russland und seine Oligarchen müssen die Ukraine entschädigen“ Wäre ja schön, doch wie soll das gehen? Glaubt hier bei uns tatsächlich einer, dass Russland je dazu zu bringen ist, auch nur 1 Cent Entschädigung zu zahlen? Wie denn und mit was für Druckmitteln soll das denn erreicht werden? Diese Phrase, die nahezu aus allen politischen Ecken kommt, ist nichts als eine Seifenblase.

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  • Heute, 30.11.2022 | 16:25 | Steve Heller

    Wieso,

    über 300 Milliarden russisches Vermögen hat man doch bereits blockiert und dem Zugriff Putins und dessen Oligarchen entzogen. Nun braucht man nur noch einen Stempel draufmachen und dann ist das Geld für Russland endgültig weg!

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Heute, 30.11.2022 | 13:38 | Mark Schlott  | 2 Antworten

Putin hat seit 2001

Ständig die Welt terrorisiert. Angefangen mit Tschetschenien und angekommen aktuell in der Ukraine. Die Nato, und besonders die Amerikaner haben stehts den Frieden mit Putin gesucht und seit Jahrzehnten Zugeständnisse an Russland gemacht. Aber anstatt sich dankbar zu zeigen, hat Putin eiskalt dieses Entgegenkommen ausgenutzt. Jetzt muss Schluss sein! Putin muss fallen, egal wie, je früher um so besser!

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  • Heute, 30.11.2022 | 15:38 | johannes Rütten

    Ja, er ist ein Verbrecher. Aber.:

    Könnten Sie diese "jahrzehntelangen Zugeständnisse" und das "Entgegenkommen" vielleicht auch konkret benennen? Ich meine nur, damit all die, die dem Westen eine Mitschuld geben, endlich ihre geschichtliche Fehlsicht erkennen. Und wie hätte er sich dankbar zeigen sollen? Dadurch, dass er uns das Gas häzte noch billiger verkaufen oder gar schenken sollen? Ja, er muss weg! Aber aus anderen Gründen.

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Heute, 30.11.2022 | 13:02 | Teibl Sonja  | 5 Antworten

Ukraina

Ich höre immer nur die Ukraine will Geld u entschädigungen und die Kriegsverbrecher müssen vor Gericht dem stimme ich zu aber auf beiden Seiten den auf der anderen Seite wird auch ermordet und ziellos erschossen.

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  • Heute, 30.11.2022 | 18:00 | Julien Strange

    @Teibl

    Allein die Tatsache durch Bombardierung der zivilen Infrastruktur, noch dazu im Winter, die Bevölkerung leiden zu lassen, Kinder und Alte sogar daran zugrunde gehen zu lassen, ist ein massives(!) Kriegsverbrechen! Diese Relativierungen sind einfach nur ekelhaft...

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