Inhaltsverzeichnis

1.    Einleitung

2.    Das Germanische

3.    Das Althochdeutsche (750-1050)

4.    Das Mittelhochdeutsche (1050-1350)

5.    Das Frühneuhochdeutsche (1350-1650)

6.    Das Neuhochdeutsche (ab 1650)

7.    Bibliographie

Einleitung

Sprache scheint etwas Selbstverständliches zu sein. Wir benützen sie Tag für Tag in verschiedenen Zusammenhängen ohne genauer darüber nachzudenken, woher sie eigentlich kommt. Die Sprache, die wir heute „deutsche Standardsprache“ nennen, hat sich seit Beginn ihrer Entstehung dauernd verändert und befindet sich auch im 21. Jahrhundert noch in stetigem Wandel. Heutige Jugendliche brauchen manchmal einzelne Wörter, die ihre Grosseltern nicht verstehen und umgekehrt. Die Sprache passt sich der Zeit und Gesellschaft an oder anders gesagt: die Menschen passen sich die Sprache an. Grammatik und Orthographie wandeln sich. Neue Wörter kommen hinzu, alte verschwinden oder werden abgewandelt.

Der Entstehung und Entwicklung der deutschen Sprache will ich mich in dieser Arbeit widmen. Ich werde zuerst auf die Herausbildung des Germanischen aus dem Indoeuropäischen eingehen und dann die Entwicklung der deutschen Sprache nach folgender Einteilung betrachten:

 

– Althochdeutsche Zeit                von 750 bis 1050

– Mittelhochdeutsche Zeit           von 1050 bis 1350

– Frühneuhochdeutsche Zeit       von 1350 bis 1650

– Neuhochdeutsche Zeit               seit 1650.

 

Natürlich sind diese Zeitangaben nur ungefähre Messwerte, da sich Sprachen meist schleichend verändern. [1]

Meine Abhandlung wird 1901 enden, am Zeitpunkt, an dem zum ersten Mal in der Geschichte die deutsche Standardsprache im schriftlichen wie mündlichen Gebrauch einheitlich geregelt ist und im Grossen und Ganzen im gesamten deutschsprachigen Gebiet so verwendet wird.

An dieser Stelle haben die grossen Veränderungen im Sprachgebrauch ein vorläufiges Ende, alle späteren Wandlungen sind kleinere Entwicklungen, die im Generellen die Strukturen der Sprachregelungen um die Wende zum 20. Jahrhundert bestehen lassen.

 

 

Auf das politische Geschehen gehe ich nur insofern ein, als dass es für das Verständnis der Sprachwandlung von Nöten ist. Was sich jeweils an der Sprache explizit geändert hat, kann ich nur sehr reduziert und im Sinne von einzelnen, beispielhaften Veranschaulichung aufzeigen.  

 

 

 

Das Germanische

 

Deutsch ist eine germanische Sprache und damit verwandt mit Holländisch, Englisch, Friesisch und mit den skandinavischen Sprachen Dänemarks, Schwedens, Norwegens und Islands. Die Nähe zu diesen Sprachen ist heute jedoch nicht mehr allzu offensichtlich. Dies liegt daran, dass jede ihren eigenen Entwicklungsweg gegangen ist. Je weiter man in der Zeit zurückgeht, desto grösser werden die Gemeinsamkeiten der germanischen Sprachen untereinander. Ca. 1000 v. Ch. laufen schliesslich alle Sprachstränge zusammen und bilden das sogenannte „Germanische“. Dieses Germanische gehört seinerseits in die grosse Familie der indoeuropäischen oder indogermanischen Sprachen, die unter anderem das Iranische, Altarmenische, Griechische, Indische und die slawischen, baltischen, italischen und keltischen Sprachen umfasst. Früher glaubte man, die indoeuropäischen Einzelsprachen seien durch eine Spaltung des Urindoeuropäischen in zwei Gruppen, eine west- und eine ostindoeuropäische, und durch weitere Spaltungen dieser beiden Gruppen entstanden. Diese „Stammbaumtheorie“ ist jedoch insofern unwahrscheinlich, als dass die sich ausbreitenden Völker von Indogermanen nicht in menschenleere Räume vorstiessen, wo sie sich isolieren konnten, sondern auf Völker anderer Sprachgemeinschaften trafen. Es dürfte deshalb zu einer Vermischung des Urindogermanischen mit der Sprache der jeweiligen Einheimischen gekommen sein, woraus sich schliesslich die unterschiedlichen indoeuropäischen Einzelsprachen gebildet hatten.[2] 

Um ca. 1000 v. Ch. kam es zur ersten oder germanischen Lautverschiebung, die das Germanische aus dem Indoeuropäischen herausbildete und mehrer Jahrhunderte dauerte:

 

Indoeuropäisch     bh, dh, gh     à     Germanisch   b, d, g

                                 b, d, g           à                             p, t, k

                                 p, t, k            à                             f, th (wie das englische th in thing), h (ch)[3]

 

  

 

 

Das Althochdeutsche (750-1050)

 

Die ältesten erhalten gebliebenen Schriftstücke, die wir als „deutsch“ bezeichnen, stammen aus der zweiten Hälfte des achten Jahrhunderts. Indem wir diese Schriften „althochdeutsch“ nennen, meinen wir den ältesten erfassbaren Zustand des Hochdeutschen. In dieser Zeit herrschte der Frankenkönig Karl der Grosse über Franken und über die unterworfenen Sachsen, Baiern, Alemannen und die Völker Westroms. Karl der Grosse entwickelte die grossen geistigen Leitlinien, dank derer ein „Deutschtum“ entstehen konnte. Zu seinen Werken gehört unter anderem, dass er den Monaten deutsche Namen gab und eine Sammlung deutscher Predigten anlegte. Aus der Karolingerzeit sind deshalb vor allem Schriftstücke mit theologischem Inhalt erhalten geblieben. Baiern, Sachsen und Alemannen, die alle sehr souverän waren und ihre eigenen germanischen Dialekte sprachen, wollten sich nicht in das Frankenreich eingliedern. Karl dem Grossen kam das neu entstandene Wort „theotiscus“  

(= Volkssprache), welches das allen germanischen Stämmen Gemeinsame und Verbindende bezeichnete, gerade recht; schliesslich galt es, den unterworfenen Stämmen seines ostfränkischen Reiches ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln, nur so konnte es beisammen gehalten werden.

Karl der Grosse wollte sein Reich christianisieren. Im ostfränkischen Reich, verstanden – ausser den Geistlichen und den Gelehrten – die Menschen aber kein Latein, deshalb mussten die Predigten in der Volkssprache abgehalten werden. Allerdings zeigten sich Unzulänglichkeiten in den germanischen Dialekten, denn diese hatten zum Teil keine Synonyme für lateinische Ausdrücke. Aus diesem Grund mussten neue Wörter erfunden werden, die von allen germanischen Dialekte übernommen wurden. So verlor sich das Unterscheidende zwischen den westfränkischen Dialekten immer mehr (obwohl gewisse äusserliche Unterschiede, vor allem in Lautbildung, Intonation und Wortschatz erhalten blieben und die heutigen Dialekte ausmachen) und gipfelte schliesslich in etwas Neuem: der althochdeutschen Sprache. Durch dieses sich im östlichen Teil des Frankenreiches langsam bildenden Bewusstsein der Staats- und Sprachzusammengehörigkeit war der Grundstein zur Bildung eines deutschen Reiches gelegt.[4]

Erst im 11. Jahrhundert jedoch, also beim Übergang vom Althochdeutschen ins Mittelhochdeutsche, sollte sich das Deutsche als übergreifende Sprache gegen das Romanische, Dänische, Slawische und Rätoromanische der Nachbarvölker abheben.

Da die althochdeutschen Laute mit lateinischen  Buchstaben niedergeschrieben werden mussten, die diesen Lauten nicht hundertprozentig entsprachen, war es für die Schreiber oft mit erheblichen Problemen verbunden, deutsch zu schreiben. Deshalb liegen für dasselbe Wort häufig viele verschiedene Schreibungen vor; so finden sich zum Beispiel für den Namen „Ludwig“ folgende Schreibvarianten: Lodhuuig, Ludhuuuig, Hludwig, Ludouuig.[5]

Das Frankenreich wurde 843 nach dem Tod Karl des Grossen in ein altfranzösisch (entstanden durch Durchdringung des Lateinischen mit dem Gällischen) sprechendes Westreich, das spätere Frankreich, und ein althochdeutsch sprechendes Ostreich, das spätere Deutschland, aufgeteilt.[6]

 

Die Stammessprachen des Althochdeutschen  teilen wir folgendermassen ein:

 

Oberdeutsch

A) Bairisch

B) Alemannisch

C) Langobardisch (gehört heute nicht mehr zum deutschen Sprachgebiet)

D) Oberdeutsches Fränkisch

           – Ostfränkisch

– Südrheinfränkisch

 

Mitteldeutsch

A) Mitteldeutsches Fränkisch

–  Rheinfränkisch

–  Mittelfränkisch

–  Westfränkisch 

B) Thüringisch

 

 

Niederdeutsch

A) Niederfränkisch (gehört heute nicht mehr zum deutschen Sprachgebiet)

B) Altsächsisch

 

Das Ober- und Mitteldeutsche fasst man als „Hochdeutsch“ zusammen, was als geographisch-räumlicher Begriff angesehen werden muss.[7] Dass man zwischen Nieder- und Hochdeutsch unterscheiden kann, ist auf die zweite oder althochdeutsche Lautverschiebung zurückzuführen, welche den hochdeutschen Konsonantenstand deutlich vom niederdeutschen trennte. Die Grenze zwischen dem hoch- und niederdeutschen Raum bildet die sogenannte Benrahter-Linie, die bei Eupan anfängt, den Rhein südlich von Düsseldorf bei Benrath schneidet und weiter Richtung Kassel-Magdeburg geht.[8] Der Beginn dieser Lautverschiebung wird für die Zeit um das fünfte oder sechste Jahrhundert angesetzt. Die Verschiebung wirkte sich in den einzelnen Sprachgebieten unterschiedlich aus und dauerte mehrere Jahrhunderte, war aber um 800 nach Christus im Grossen und Ganzen abgeschlossen.

 

2. Lautverschiebung:

Germanisch p, t, k                  à     Althochdeutsch pf, ff, ts, ss, kch, chch

                      b, d, g                à      p, t, k (wobei ab dem 11. Jh. p und k    grösstenteils wieder zu b und g rückverwandelt werden)

                      th (wie thing)   à      d (Diese Änderung zeigt sich als einzige auch im niederdeutschen Sprachraum.)

[9]

 

Über die Gründe dieser zweiten Lautverschiebung ist man sich, wie auch bei der ersten, nicht einig. Möglicherweise kam es zu einer Störung des Lautsystems durch Fremdsprachen, welche mit einer neuen Systematisierung durch die Alemannen ausgeglichen wurde.[10]

 

 

  

Das Mittelhochdeutsche (1050-1350)

 

Der Beginn der mittelhochdeutschen Zeit ist eine ungefähre Festlegung, für die der Tod Notkers von St. Gallen 1022 eine Rolle spielt.[11] Notker hatte in seinen Texten, die dem Althochdeutschen zugerechnet werden, zum ersten Mal die deutsche Formel „in diutiscun“ („auf deutsch“) verwendet.[12] Um 1050 war eine geistige Einheit erreicht, die sich in der allen germanischen Dialekten verständlichen Sprache äusserte.[13]

Das Mittelhochdeutsche lässt sich nach vornehmlich literaturhistorischen Kriterien weiter in das Frühmittelhochdeutsche (1050-1170), das klassische Mittelhochdeutsche (1170-1250) und das Spätmittelhochdeutsche (1250-1350) untergliedern. Auf diese Einzelunterteilungen will ich hier jedoch nicht weiter eingehen.

Die Periode des Mittelhochdeutschen ist die Zeit des Minnesanges; die Zeit von Dichtern wie Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach, Gottfried von Strassburg und Walther von der Vogelweide. Auch der oder die Dichter des Nibelungenliedes gehört/gehören in die Liga dieser Poeten.[14]

Die deutsche Sprache etablierte sich mehr und mehr. In der althochdeutschen Zeit hatten vor allem die Geistlichen deutsch geschrieben, jetzt vergrösserte sich der Kreis der Schreibenden, indem auch Dichter vermehrt deutsch anstelle von lateinisch schrieben. Da die Sachsen und Salier im 10. bis 12. Jahrhundert den Gedanken des übergreifenden Deutschtums festigten, bemühten sich die höfischen Dichter – sogar jene aus dem niederdeutschen Gebiet – um eine Einheitssprache, die sich in ähnlichen Wortformen, ähnlichem Wortschatz und Stil ausdrückte und dadurch zum Beispiel extreme Dialektformen vermied. Obgleich sich also das geschriebene Dichterwort um Einheit bekümmerte, die jedoch nie vollkommen erreicht werden konnte, sprach man an den verschiedenen Höfen des deutschen Sprachraums weiterhin die landschaftlich gefärbten Umgangssprachen. Ab dem 12. Jahrhundert wurde fremdes Sprachgut aus dem Französischen und dem Provenzalischen ins Mittelhochdeutsche aufgenommen. So nannte sich ein Ritter nun „schevalier“. Durch die Kreuzzüge wurden auch Wörter aus orientalischen Sprachen ins Deutsche aufgenommen, so zum Beispiel „Schach“ und „Zucker“. Die Dichter schufen des weiteren neue Ausdrücke durch Ableitung oder Zusammensetzung und weiteten die Bedeutung mancher Wörter aus. Da das Mittelhochdeutsche mit der höfischen Dichtung stand und fiel, war die Zeit der mittelhochdeutschen Kunstsprache in dem Augenblick beendet, als das Rittertum zerfiel.[15]

In der mittelhochdeutschen Zeit nahm allerdings nicht nur die weltliche Dichtung eine wichtige Stellung ein, sondern auch die religiöse Lyrik, die mystische Literatur, die Prosa der Urkunden, Rechtsbücher und der wissenschaftlichen Fachbücher. Als wahrscheinlich wichtigste Epen dieser Zeit dürfen diejenigen betrachtete werden, die sich mit König Artus und den Rittern der Tafelrunde und damit mit den anzustrebenden ritterlichen Tugenden auseinander setzten.[16]

Das Mittelhochdeutsche unterschied sich vom Althochdeutschen im lautlichen Bereich vornehmlich dadurch, dass in unbetonter Stellung die vollen Vokale meistens zu „e“ abgeschwächt oder überhaupt unterdrückt wurden: ahd. taga  à  mhd. tage, ahd. leffila à mhd. leffel.[17] Seit dem 13. Jahrhundert kann man eine Ausstossung des „e“ beobachten:

ahd. klagete à mhd. klagte, ahd. herre à mhd. herr.[18]

Während im frühen Mittelalter der kaiserliche Hof als Zentrum in der deutschen Welt stand, zerfiel jener unter den Nachfolgern Barbarossas (Friedrich I.) und wurde ab 1250 abgelöst durch eine Vielzahl von Landesherrschaften mit provinziellem Charakter. Durch diese Aufsplitterung in mehrere Machtzentren wurde auch die angestrebte Einheitssprache wieder durch die verschiedenen Mundarten ersetzt. Es war also eine rückläufige Entwicklung zu verzeichnen.[19]

Das Mittelhochdeutsche umfasste nur die hochdeutschen Sprachregionen; die niederdeutschen Gebiete, die von den Folgen der zweiten Lautverschiebung nicht betroffen waren, gingen ihren eigenen sprachgeschichtlichen Weg. In der Zeit des Mittelhochdeutschen bildeten sich die folgenden Mundarten des Hochdeutschen heraus, welche so fast vollkommen bis heute gültig sind:

 

Oberdeutsch

A)    Alemannisch

  –   Süd- oder Hochalemannisch

Heute Schweiz und Südbaden

          Niederalemannisch oder Oberrheinisch

Im Elsass, Süden von Baden-Württemberg, Voralberg

          Nordalemannisch oder Schwäbisch

In Württemberg, im bayerischen Schwaben

B)    Bairisch

          Nordbairisch

Bis in den Nürnberger Raum

          Mittelbairisch

Nieder- und Oberbayern, Ober- und Niederösterreich, Salzburg

          Südbairisch

Tirol, Kärnten, Steiermark

C)    Ostfränkisch

Bayerisches Franken bis Meiningen und Coburg, Teil von Baden-Württemberg, Vogtland

D)    Süd(rhein)fränkisch

                  Baden, Teil von Nordwürttemberg

 

Mitteldeutsch

A)    Westmitteldeutsch

          Mittelfränkisch

Rheinland von Düsseldorf bis Trier, Kreis Siegen (Westfalen), nordwestlicher Teil von Hessen, Nordwesten von Lothringen. Dazu gehört das Ripuarische (um Köln) und das Moselfränkische (um Trier).

          Rheinfränkisch

Südlicher Teil des Rheinlandes, Teil des deutschsprachigen Lothringen, Hessen, Teil des bayrischen Franken, Teil von Württemberg und Baden, Rheinpfalz, Nordrand des Elsass

B)    Ostmitteldeutsch

          Thüringisch

          Obersächsisch (mit Nordwestböhmisch)

          Schlesisch mit Lausitzisch

          Hochpreussisch

Südlicher Teil des Ermlandes[20]

          

 

Das Frühneuhochdeutsche (1350-1650)

 

Das Frühhochdeutsche zeitlich einzuordnen erweist sich als nicht unproblematisch. Im Jahr 1235 erliess Kaiser Friedrich II. das erste Reichsgesetz in deutscher Sprache und läutete damit eine Entwicklung ein, die zunehmend das Deutsche neben das Lateinische des öffentlichen Schriftwesens setzte. Manche Sprachhistoriker wollten deshalb in diesem Jahr die frühneuhochdeutsche Zeit anbringen.[21] Überhaupt ist der Begriff des Frühneuhochdeutschen relativ jung. Jacob Grimm unterschied 1822 bloss zwischen einer alt-, einer mittel- und einer neuhochdeutschen Phase, wobei er letztere in der Zeit der Reformation um 1500 ansetzte. 1854 kam Grimm jedoch zu der Einsicht, dass die neuhochdeutsche Phase früher anzubringen sei oder dass zwischen mittel- und neuhochdeutscher Zeit eine Zwischenstufe zu platzieren sei.[22]

Bezeichnend für die frühneuhochdeutsche Zeit sind drei Entwicklungen: die Vermehrung der Städte, der Niedergang der zentralen Reichsmacht des Kaisers und die Ausweitung des deutschen Sprachraumes nach Osten. Alle diese Entwicklungen hatten um 1350, dem Zeitpunkt, in dem wir den Beginn der frühneuhochdeutschen Zeit ansetzen, ein vorläufiges Ende gefunden. Schon früh waren die Grundsteine für eine Ostkolonisation gelegt worden; um 1100 hatte nun die zweite Phase dieser Ostbewegung eingesetzt. In der „Fernsiedlung“ wurden Siedler aus dem Westen durch Versprechungen von Privilegien in die östlichen Gebiete gelockt, so kamen z. B. nach Böhmen und ins Vogtland Menschen aus Thüringen, die sich auf den Abbau der örtlichen Bodenschätze verstanden. Durch solche Anwerbungen von Fachleuten gelang es den östlichen Fürstentümern ihre Wirtschaft anzukurbeln. Die Wanderungen fanden wegen der im Jahre 1349 grassierenden Pest ein vorläufiges Ende.[23] Als Folge der Ostkolonisation erhielt das Deutsche Wörter, die ursprünglich aus slawischen Sprachen stammten, so z. B. „Kutsche“ aus dem Ungarischen und „Grenze“ aus dem Polnischen. Ebenso wurden unter anderem italienische und vor allem lateinische Lehnwörter eingeführt. [24] Wie im vorangegangenen Kapitel bereits beschrieben, war seit Kaiser Friedrich II. (1212-1250) die zentrale Reichsmacht als Vorherrschaft auf der politischen Bühne abgelöst worden durch die ehrgeizigen, nach Macht strebenden Landesfürstentümer. Durch diese Aufsplitterung  hatte die in mittelhochdeutscher Zeit angestrebte Einheitssprache an Bedeutung verloren, die regionalen Mundarten hatten sich wieder stärker herausgebildet. Als der Handelsverkehr durch das Aufblühen der arbeitsteiligen Wirtschaft ab dem 12. Jahrhundert grössere Bedeutung erlangte, begannen sich die Städte zu vermehren und zu vergrössern. Auch wenn wiederum die Pest die Tendenz des Städtewachstums und der Neugründung zum Stocken brachte, konnte man um 1500 in Deutschland und den Niederlanden rund 3000 Städte verzeichnen. Eine unglaubliche Zahl, wenn man bedenkt, dass es um 1200 erst 250 Städte gegeben hatte. Allerdings war die Mehrzahl der Städte sehr klein; so lebten in 2500 dieser 3000 Städte nur 100-500 Personen. 350 Städte beherbergten 500-1000 Menschen und nur 150 Städte zählten mehr als 1000 Einwohner, wenige davon einige zig Tausend, wie z. B. Köln mit 30 000. In den Städten entstanden neue Gesellschaftsformen, die an der Prägung des Frühneuhochdeutschen mithalfen.[25] Es bildeten sich ständisch bestimmte Sondersprachen aus, z. B. die Fachsprache der Handwerker, die Sprache der Dichtung, der Wissenschaft, der Religion und des Kanzlei- und Geschäftsbereichs. Während in mittelhochdeutscher Zeit vor allem Episches und Lyrisches geschrieben worden war, wandte sich die Aufmerksamkeit der frühneuhochdeutschen Schreiber der Prosa zu. Im Bereich der Wissenschaften gewann das Deutsche vor allem in Rechtsangelegenheiten an Bedeutung. Gepredigt wurde immer öfter deutsch, und auch Andachtsbücher waren in deutsch erhältlich. Auch in den Kanzleien, welche als Schreibzentren anstelle der althochdeutschen Klöster getreten waren, löste das Deutsche mehr und mehr das Lateinische ab.[26]

Wir unterscheiden zwischen folgenden Mundarten:

Das Oberdeutsche

1.      Das Alemannische (einschliesslich des Schwäbischen)

2.      Das Bairisch-Österreichische

3.      Das Ostfränkische

Das Mitteldeutsche

  1. Das Westmitteldeutsche

a)      Das Rheinfränkische

b)      Das Mittelfränkische (das Moselfränkische und das Ripuarische)

  1. Das Ostmitteldeutsche

a)      Das Böhmische

b)      Das Thüringische

c)      Das Obersächsische (Meissnische)

d)     Das Lausitzisch-Schlesische

e)      Das Hochpreussische[27]

 

 

Das Frühneuhochdeutsche wirkt sehr verwirrend. Jede Schreibstube, jeder Schreiber hatte seine eigene Auffassung, wie das Deutsche geschrieben werden musste. So herrschte in der Fülle von schriftlichen Dokumenten, die durch die Einführung des Papiers und durch den Buchdruck gefördert wurde, und manchmal sogar innerhalb desselben Dokumentes eine Vielzahl unterschiedlicher Schreibweisen. Trotzdem strebte man erneut nach Vereinheitlichung, zuerst im regionalen, später auch im überregionalen Raum, was zur Entstehung sogenannter „Schreibsprachen“ führte, die sich mit der Zeit immer mehr von den regional gesprochenen Mundarten unterschieden.[28] Aus den Sondersprachen des Handelsverkehrs und der Kanzleien entstanden eine mittelniederländische, eine mittelniederdeutsche, eine ostmitteldeutsche und eine oberdeutsche Schreibsprache.[29] Auch die Drucker strebten nach einem Sprachausgleich, sodass ihre Druckerzeugnisse zusätzlich in weiter vom Druckort entfernten Gegenden gelesen werden konnten. Luther spielte in der deutschen Sprachgeschichte eine herausragende Rolle. Durch seine Bibelübersetzungen (1522 Neues Testament, 1534 vollständige Bibel), die er in einer volksnahen, gemein verständlichen Sprache (Ostmitteldeutsch-Sächsisch) abgefasst hatte und die einen reissenden Absatz fanden, verbreitete sich Luthers Übersetzersprache und die durch die Nachdrucker seiner Schriften veränderte, weiterentwickelte Luthersprache sehr rasch in Deutschland und ebneten den Weg zu einer allgemein gültigen Schriftsprache.[30] Luther schuf neue Wörter, so sind z. B. „Lückenbüsser“, „friedfertig“, und „Ebenbild“ auf Luther zurückzuführen.[31]

Im Frühneuhochdeutschen sind vor allem vier Entwicklungen von Bedeutung: die Monophthongierung (ie, ue, üe à i, u, ü), die Diphthongierung (i, û, iu à ei, au, eu), die Rundung (e à ö, z. B. helle à hölle; i à ü, z. B. finf à fünf) und die Dehnung der alten Kurzvokale in offener, betonter Silbe (sagen à sagen).[32]

Das auf Luther basierende „Meissnische“ befand sich auf einem Eroberungszug durch Deutschland. Im ganzen mitteldeutschen Raum wurde es als Schriftsprache akzeptiert, sogar im niederdeutschen Raum wurde um 1600 in schriftlichen Angelegenheiten das Niederdeutsche definitiv durch das Meissnische ersetzt. Am langsamsten gewann es auf alemannisch-bairischem Boden Gewicht, weil hier der Abstand zur Volksprache ziemlich gross war. Allerdings verliessen auch von dort immer mehr in der neuen Standardsprache geschriebene Bücher die Druckereien, da die Autoren im Reich gelesen werden wollten. Auch die Menschen aus oberdeutschem Gebiet zeigten sich vorerst ablehnend gegenüber der neuen Schreibsprache, nahmen sie jedoch im 18. Jahrhundert an. Der katholische Südosten, der sich eine von der Luthersprache abweichende, gegenreformatorische Bibel zum Vorbild nahm, wirkte zunächst der sich anbahnenden Spracheinheit entgegen, näherte sich jedoch im 18. Jahrhundert der inzwischen weit fortgeschrittenen deutschen Schriftsprache wieder an.[33] Zu verdanken hatte die ostmitteldeutsch geprägte Sprache ihren Siegeszug vor allem den Sprachgesellschaften, Dichtern und Grammatikern.[34] Die Sprachgesellschaften hatten sich zum Ziel gesetzt, die deutsche Sprache vor Einflüssen aus Fremdsprachen zu bewahren, also die Reinheit des Deutschen zu gewährleisten.[35] Die meisten Grammatiker standen zum Ostmitteldeutschen. Die Dichtung Klopstocks, Wielands und anderer mehr, die in ostmitteldeutscher Sprache geschrieben waren, waren unter deutschen Gebildeten sehr anerkannt und trugen so das ihrige zur Festsetzung des Ostmitteldeutschen bei. Im Bereich der Wissenschaften wurde das Latein vermehrt durch das Deutsche abgelöst. So wurden in Deutschland ab dem 17. Jahrhundert an den Universitäten, die in frühneuhochdeutscher Zeit in grosser Zahl gegründet worden waren, Vorlesungen in Deutsch gehalten. Dafür bekam seit dem 17. Jahrhundert das Französische als Sprache des Adels und der Gebildeten eine Vormachtstellung in Deutschland, schliesslich wollte man in allen Bereichen – also auch der Sprache – dem Vorbild  Versailles nacheifern.[36] Im Westfälischen Frieden am Ende des Dreissigjährigen Krieges 1648 wurden die Niederlande und die Eidgenossenschaft vom deutschen Reich unabhängig.[37]

 

 

Das Neuhochdeutsche (ab1650)

 

Wir bezeichnen die Phase ab 1650 als neuhochdeutsch, weil sich zu diesem Zeitpunkt das  „Lutherdeutsche“ zum „Hochdeutschen“ gewandelt hatte.[38]

Der Ausdruck „Hochdeutsch“ kam um 1450 zum ersten Mal vor und meinte das im Gegensatz zum Niederdeutschen stehende Ober- und Mitteldeutsche. Im 17. Jahrhundert bezeichnet der Ausdruck dann ein über den Dialekten stehendes, mit keinem Dialekt identische Deutsch.[39] Die Grammatiker, die mit „ratio“, also mit Vernunft, über die Sprachrichtigkeit entschieden, und die Stiltheoretiker (Theoretiker der Poetik und der Rhetorik), die unter Berücksichtigung antiker Stilmittel über Ästhetisches befanden, trugen viel dazu bei, diese „hohe“ künstliche Literatursprache auszubilden.[40] J. G. Schottelius brachte 1641 die damals bedeutungsvollste Grammatik der „Teutschen Sprachkunst“ heraus und führte mit seinen darauf folgenden, für die neuhochdeutsche Schriftsprache wichtigen Werken von der frühneuhochdeutschen in die neuhochdeutsche Epoche.[41] Das Hochdeutsch der Grammatiker und Stiltheoretiker wurde in der Literatur genutzt und weitergebildet.[42] Die Bestrebungen der Sprachgesellschaften hatten es um 1650 geschafft, das Fremdwort aus der lyrischen Dichtung fast vollkommen zu verdrängen.[43] Das Bestreben der Hofgesellschaft und der Gebildeten nach mit Fremdwörtern durchsetzten Sprechen ging erst mit dem Bestreben des protestantischen Pietismus zurück, dessen Anliegen es war, den Menschen individuelle Wege zu Gott aufzuzeigen. Da die Protestanten auf Deutsch kommunizierten, gewann das Deutsche an Einfluss.[44] Allerdings musste man zur Verteidigung des Gebrauchs des Französischen oder anderer Fremdsprachen zugeben, dass der Wortschatz des Deutschen zum Ausdrücken abstrakter Vorstellungen noch nicht genügend ausgebildet war.[45]

Mit der sich ankündigenden Aufklärung stellte sich ein Unbehagen gegenüber der prunkvollen Barocksprache an, die für viele Menschen, vor allem natürlich für die weniger gebildeten, sehr mühsam zu lesen oder gänzlich unverständlich war. Deshalb löste sich der komplexe, verschachtelte Barockstil ab durch einen flüssigeren, schlichteren und einfacher lesbaren Stil, der durch Romane, Zeitschriften, ect. verbreitet wurde.[46]  Die Aufklärung wurde geprägt durch eine grosse Wissbegierde, was z. B. im Bereich der Wissenschaften zur Herausbildung von spezifischen Fachsprachen führte.[47] 1748 veröffentlichte Johann Christoph Gottsched sein Werk „Grundregeln einer deutschen Sprachkunst“ und löste damit die Grammatik Schottels ab.[48] Gottscheds Grammatik wurde für den ganzen deutschsprachigen Raum zum führenden Lehrbuch.[49] Die sogenannte Geniezeit, die von 1775-1780 ihren Höhepunkt erreichte und zu der auch die Richtung des „Sturm und Drangs“ gehört, hatte nichts mehr gemein mit der aufklärerischen Nüchternheit, sondern war gekennzeichnet durch ein Schwelgen in Gefühlen. In dieser Zeit, die sich u. a. Friedrich Gottlieb Klopstock zum Vorbild genommen hatte, wurden vor allem Lyriken und Dramen – diese oft in Briefform – geschrieben. In der Sprache waren Kraft, Leidenschaft und Ungestüm zentra; auf korrekte Wortstellung und vollständige Sätze wurde zugunsten des natürlichen Ausdrucks, der den Gemütszustand des Schreibers widerspiegeln sollte, gern einmal verzichtet. Neben der Wiederbelebung untergegangener Wörter darf man auch die Neubildung von Wörtern (z. B. „Flammenblick“, „hochgeistig“, „Wetterbrand“) in diese Zeit setzen. Nicht alle, aber viele dieser Wörter erwiesen sich als nützlich und wurden auch in die Gemeinsprache aufgenommen.[50] Die Literatur der Klassik schliesslich, zu der sicher Goethe und Schiller, nachdem sie sich vom Sturm und Drang abgewendet hatten, als zwei der wichtigsten Vertreter zählen, war geprägt durch Mässigung und Deutlichkeit und zeigte sich meist als im Versmass gebundene Sprache.[51] Die Romantik, die jedoch für die Sprachentwicklung nicht so wichtig war, wollte die Sprache zu Musik erheben, benützte „magische Zauberworte“, die weite Assoziationen zuliessen und nicht begrifflich bestimmt waren. Die Metapher wurde zum beliebtesten Ausdrucksmittel der Romantik.[52]

Die Bevölkerungsschicht, welche das Neuhochdeutsche trug und zu dessen Weiterentwicklung beitrug, war die des gebildeten Stadtbürgertums, die der Bildungselite. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts setzte sich in Deutschland nach dem Vorbild Frankreichs das absolutistische System durch. Für die höheren Verwaltungsämter setzte man akademisch gebildete Stadtbürger ein. Aus diesem Bedürfnis heraus wuchs die Zahl der Universitäten im 17. und 18. Jahrhundert stetig.[53] Durch die Einführung der Schulpflicht und das Aufkommen von Zeitungen gewann die in der Klassik grösstenteils fertig entwickelte Schriftsprache immer mehr an Bedeutung – neu auch für die Unterschichten der Gesellschaft.[54] Dank der französischen Kriegsentschädigung von 1871 entwickelte sich die Industrie im deutschen Reich im Schnellzugtempo, was natürlich auch zu neuen Wortschöpfungen führte, so z. B. „Grossindustrie“ und „Arbeitnehmer“.[55] Durch den Bevölkerungswachstum nahm das „Volk“ in immer grösseren Massen Anteil am öffentlichen Leben und durchdrang mit seinen umgangssprachlichen Gewohnheiten die allgemeine, traditionelle Sprache. Daraus ergab sich eine Annäherung der Schriftsprache an die Strukturen der gesprochenen Umgangssprache.[56] Nach 1870 erschienen einige Grammatiken, die diejenige Johann Christoph Adelungs, die ihrerseits das Lehrbuch Gottscheds abgelöst hatte, verdrängten.[57]

In Bezug auf Regeln und Normen nahmen Konrad Duden mit seinem „Orthographischen Wörterbuch“ von 1880 sowie die Orthographische Konferenz von 1901, an der auch die Schweiz und Österreich beteiligt waren, und Theodor Siebs mit seiner „Deutschen Bühnenaussprache“ von 1898 eine bedeutende Stellung ein.[58] Die innere Form der deutschen Standardsprache war im 19. Jahrhundert erreicht worden; die äussere Form fand mit der Orthographiekonferenz eine für das ganze deutsche Sprachgebiet gültige Rechtschreibregelung und mit Siebs eine Regelung zur Aussprache. Damit war die deutsche Einheitssprache einmal gefestigt.[59] Natürlich kam es auch nach 1900, bzw. 1901 noch zu Veränderungen der Sprache, z. B. mit einer weiteren Ausweitung des Wortschatzes oder mit der neuen Rechtschreibregelung. Da sich eine Sprache ständig im Fluss befindet, sind solche weiteren Entwicklungen und Wandlungen aber selbstverständlich und werden auch nie abreissen.

 

  

 

 

 

Bibliographie:

– Hans Eggers: Deutsche Sprachgeschichte. Band 1. Das Althochdeutsche und das Mittelhochdeutsche. Reinbek bei Hamburg 1986

– Hans Eggers: Deutsche Sprachgeschichte. Band 2. Das Frühneuhochdeutsche und das Neuhochdeutsche. Reinbek bei Hamburg 1986

– Hugo Moser: Deutsche Sprachgeschichte. Tübingen 19696

– Peter von Polenz: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart.

Band 1. Einführung, Grundbegriffe: 14.-16. Jahrhundert. Berlin, New York 20002

– Wilhelm Schmidt: Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch für das germanistische   Studium. Stuttgart, Leipzig 20008

– Gerhart Wolff: Deutsche Sprachgeschichte. Ein Studienbuch. UTB für Wissenschaft. Tübingen, Basel 19943



[1]Hans Eggers: Deutsche Sprachgeschichte. Band 1. Das Althochdeutsche und das  Mittelhochdeutsche. Reinbek bei Hamburg 1986. S.10.

 

[2] Eggers, Bd.1,1986, S.24-26.

[3]Hugo Moser: Deutsche Sprachgeschichte. Tübingen 19696. S.78-83.

 

[4]Eggers, Bd.1, 1986, S. 40-52.

 

[5]Wilhelm Schmidt: Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch für das germanistische  Studium. Stuttgart,       Leipzig 20008. S.192.

[6] Schmidt, 2000, S.69.

[7] Moser, 1969,  S.106-107.

[8]Gerhart Wolff: Deutsche Sprachgeschichte. Ein Studienbuch. UTB für Wissenschaft. Tübingen, Basel 19943. S.58.

[9] Schmidt, 2000, S.204-207.

[10] Moser, 1969, S.113.

[11] Wolff, 1994, S.75.

[12] Eggers, Bd.1, 1986, S.45.

[13] Eggers, Bd.1, 1986, S.279.

[14] Schmidt, 2000, S.240-241.

[15] Moser, 1969, S.123-128.

[16] Eggers, Bd.1, 1986, S.289-292.

[17] Moser, 1969, S. 121.

[18] Wolff, 1994, S.80.

[19] Eggers, Bd.1, 1986, S.293-294.

[20] Schmidt, 2000, S.240f.

[21] Eggers, Bd.2, 1986, S.26.

[22] Eggers, Bd.2, 1986, S.17.

[23] Eggers, Bd.2, 1986, S.8-12..

[24] Moser, 1969, S.130-136.

[25] Eggers, Bd.2, 1986, S.12-16. 

[26] Moser, 1969, S.130-134.

[27] Schmidt, 2000, S.299.

[28] Eggers, Bd.2, 1986, S.45-47.

[29] Moser, 1969, S. 140.

[30] Wolff, 1994, S.108.

[31]Peter von Polenz: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Band 1.

    Einführung, Grundbegriffe: 14.-16. Jahrhundert. Berlin, New York 20002

. S.234.

[32] Wolff, 1994, S.112.

 

[33] Eggers, Bd.2, 1986, S.186f. 

[34] Moser, 1969, S.147-150.

[35] Wolff,1994, S.143.

[36] Moser, 1969, S. 150.

[37] Schmidt, 2000, S.299.

[38] Wolff, 1994, S.133.

[39] Eggers, Bd.2, 1986, S.248f.

[40] Eggers, Bd.2, 1986, S. 250. 

[41] Eggers, Bd.2, 1986, S.37.

[42] Eggers, Bd.2, 1986, S.254.

[43] Eggers, Bd.2, 1986, S. 244.

[44] Eggers, Bd.2, 1986, S.195.

[45] Eggers, Bd.2, 1986, S.271.    

[46] Eggers, Bd.2, 1986, S.274.

[47] Eggers, Bd.2, 1986, S.291.

[48] Eggers, Bd.2, 1986, S.311.

[49] Eggers, Bd.2, 1986, S.317.

[50] Eggers, Bd.2, 1986,  S.335-338.

[51] Eggers, Bd.2, 1986, S.347-350.

[52] Eggers, Bd.2, 1986, S.350f.

[53] Eggers, Bd.2, 1986, S.251f.

[54] Moser, 1969, S.165.

[55] Eggers, Bd.2, 1986, S.356.

[56] Eggers, Bd.2, 1986, S.374f. 

[57] Eggers, Bd.2, 1986, S.367. 

[58] Wolff, 1994, S.185.

[59] Eggers, Bd.2, 1986, S.247.