Stadt Osnabrück – Die Friedensstadt

Neuigkeiten aus der Friedensstadt Osnabrück

Warum heißt Osnabrück „Die Friedensstadt“?

Schon der Wiederaufbau des Rathauses als „Symbol des Friedens“ 1948 wurde in den Kontext des Westfälischen Friedens gestellt. Auch eine frühe Friedensbewegung der Fünfziger- und Sechzigerjahre, das Kuratorium Osnabrücker Friedenstag, bezog sich darauf. Und auch den Aufbau der Städtepartnerschaften zur Versöhnung im Nachkriegseuropa stellte man in diesen Zusammenhang ( … als Stadt des Westfälischen Friedens in einem besonderen Maße verpflichtet …“).

Zur Stadtmarke wurde es aber erst unter Osnabrücks damaligen Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip (1991 bis 2006), der das Profil „Friedensstadt“ als Alleinstellungsmerkmal erkannt und weiter ausgebaut hat. Der Prozess nahm Anfang der Neunzigerjahre Fahrt auf und mündete im Ratsbeschluss Handlungskonzept Friedenskultur 2001 und schließlich in der Gründung des Büros Friedenskultur. Seit dieser Zeit wird Osnabrück noch verstärkter als „Friedensstadt“ bezeichnet.

App „Entdecke Osnabrück"

Mit Magda und Friedrich durch die Stadt

Eine großartige Möglichkeit, um der Geschichte und den Geschichten rund um den Westfälischen Frieden intensiv nachzuspüren, bietet die kostenlose App „Entdecke Osnabrück" (kostenlos erhältlich in den App-Stores). Darin stellen die virtuellen Guides „Magda, die Marktfrau" und „Friedrich, der Ratsbote" auf zwei ca. 2,5 Kilometer langen Rundgängen die Friedensstadt Osnabrück anhand von insgesamt 23 Stationen vor. Die „Highlights-Tour“ führt die Nutzer auf den Spuren der Stadtgeschichte zu den bedeutendsten Orten und Sehenswürdigkeiten der Stadt wie dem historischen Rathaus, dem Dom mit Hexengang, dem Bucksturm oder der Hase. Auf der Friedenstour kann man einige der Schauplätze der Friedensverhandlungen zum Westfälischen Frieden sowie Orte der gegenwärtigen Friedenskultur Osnabrück, darunter den Friedenssaal, das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, das Mahnmal „Alte Synagoge“ und das Museumsquartier MQ4 mit dem Felix-Nussbaum-Haus erkunden. Mit integrierten Selfie-Stationen, Quiz-Angeboten, historischen Bildsammlungen und 360°-Aufnahmen bietet die App vielseitige Unterhaltung und Information (nicht nur) für Geschichtsinteressierte.

Jetzt die App entdecken

Die Entwicklung der App „Entdecke Osnabrück“ wurde als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie finanziert mit Fördergeldern der Europäischen Union. Beteiligt waren dabei der “Europäische Fond zur regionalen Entwicklung”, “Europa für Niedersachsen, EFRE Förderung für die niedersächsischen Regionen” und die Initiative “Osnabrück. Innenstadt. Erleben."

Frieden erfahren - Radroute zwischen Münster und Osnabrück

Es ist der Weg der Friedensreiter, die in den fünf Jahren vor dem Westfälischen Frieden im Jahre 1648 zwischen beiden Städten hin und her geritten sind, um Depeschen zu überbringen. Mit über 150 Kilometern ist die Friedensroute eine Mehrtagestour.

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Büro für
Friedenskultur

Das Büro für Friedenskultur füllt die Friedensstadt mit vielen Projekten und Veranstaltungen mit Leben.

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Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis

Der Friedenspreis steht für Menschen, die in aussichtslosen Konfliktsituationen Brücken bauen.

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Westfälischer Friede

Um diesen Friedensschluss wurde hart gerungen. Das Ergebnis hat bis heute Vorbildcharakter.

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Friedens­gespräche

Die Gesprächsrunde sorgt über die Grenzen der Region hinaus für Aufmerksamkeit

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Persönlich­keiten

Felix Nussbaum, Erich Maria Remarque und Hans-Georg Calmeyer -  drei Persönlichkeiten aus Osnabrück im Porträt

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