14. November 2021 / 21:37 Uhr

Jovanovic-Dreierpack beim Viertelfinal-Einzug des Greifswalder FC in Kritzmow

Jovanovic-Dreierpack beim Viertelfinal-Einzug des Greifswalder FC in Kritzmow

Niklas Kunkel/Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Greifswalds Dreifachtorschütze Velimir Jovanovic (M.) legt sich hier die Kritzmower Jonathan Aschenbrenner und Malte Niemann (r.) zurecht.
Greifswalds Dreifachtorschütze Velimir Jovanovic (M.) legt sich hier die Kritzmower Jonathan Aschenbrenner und Malte Niemann (r.) zurecht. © Johannes Weber
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Der Fußball-Oberligist wird seiner Favoritenrolle im Landespokal-Achtelfinale gegen den FSV Kritzmow gerecht. Beim Greifswalder FC meldet sich zudem Bleon Salihu zurück.

Kritzmow. Der Greifswalder FC hat sich im Achtelfinale des FußballLandespokals keine Blöße gegeben. Das Oberligateam entschied die Partie beim FSV Kritzmow vor 274 Zuschauern ungefährdet mit 6:0 (1:0) für sich. „Wir haben definitiv die Pflichtaufgabe erfüllt. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und uns war das Weiterkommen extrem wichtig“, sagte Velimir Jovanovic. Mit seinen drei Treffern brachte der Kapitän den Favoriten beim Landesklasse-Vertreter (8. Liga) auf die Gewinnerstraße und letztlich verdient ins Viertelfinale.

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Gegen die drei Spielklassen höher spielenden Greifswalder war der FSV ohne Chance. Dennoch verkauften sich die Rand-Rostocker für ihre Verhältnisse vor 274 Zuschauern ordentlich. „Dass wir nur 0:1 zur Pause hinten lagen, war super für uns. Insgesamt hat man aber gesehen, wie groß der Unterschied zwischen der Oberliga und Landesklasse ist“, resümierte Kritzmows Coach Christian Thoms.

In Bildern: Das Landespokal-Achtelfinale zwischen dem FSV Kritzmow und dem Greifswalder FC

Lovro Sindik bringt eine Flanke. Zur Galerie
Lovro Sindik bringt eine Flanke. ©

Gegner GFC hatte in der ersten Halbzeit noch Luft nach oben bei den eigenen Abschlüssen. Es brauchte ein Elfmetertor von Jovanovic, ehe der Bann gebrochen nach 28 Spielminuten war. Zuvor hatte Azat Selcuk den Strafstoß gegen Kritzmows Keeper Sebastian Rupp herausgeholt.


Im zweiten Durchgang brachte Jovanovic (59., 63.) mit seinen Treffern zwei und drei seine Mannschaft schnell in sicheres Fahrwasser. Die Kritzmower mussten in der Phase ihrem hohen läuferischen Aufwand Tribut zollen. „Diesen Sieg wollen wir nicht zu hoch hängen. Tore sind aber immer wichtig. Ich will immer an mir selbst arbeiten und das Maximum rausholen. Damit will ich der Mannschaft helfen, um unsere Ziele zu erreichen“, sagte Jovanovic.

Die Greifswalder gestalteten das Ergebnis danach noch höher. Matteo Hecker per Foulelfmeter (69.), Lovro Sindik (72.) und ein Eigentor von FSV-Verteidiger Stefan Person (82.) sorgten für den 6:0-Endstand. Ein Ehrentreffer blieb den Hausherren in der Schlussphase verwehrt. "Die Jungs haben alles reingeworfen. Man hat gemerkt, wie stark der Gegner ist. Greifswald hat das schon gut gemacht", analysierte Christian Thoms abschließend.

Erfreulich aus Greifswalder Sicht: Bleon Salihu stand drei Monate nach seiner Verletzung im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten FC Augsburg (2:4) erstmals wieder auf dem Feld. "Ich fühlte mich großartig. Es ist schön zurück zu sein, die harte Arbeit zahlt sich endlich aus", kommentierte Salihu in einem Video-Interview des GFC.

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FSV Kritzmow: Rupp – Aschenbrenner (73. Schwarz), Niemann, Person, Diesterhoff – Aul (59. Geppert) – Arendt, Laube, Grambow-Knuth, Mohs – Abshagen (69. Püschel).
Greifswalder FC: Marczuk – Müller, Rüh, Farr, Selcuk, Knechtel, Salihu (71. Schröder), Scavuzzo (65. Memaj), Sindik, Hecker, Jovanovic.
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Jovanovic (28./Foulelfmeter, 59., 63.), 0:4 Hecker 69./Foulelfmezer), 0:5 Sindik (72.), 0:6 Person (82./Eigentor).
Schiedsrichter: Valentin Vogel.
Zuschauer: 274.