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Gertrud Meyer Eine politische Biografie - Zentrale ...

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der Norwegischen Militärmission in Berlin bemühte, was sicherlich für Gertrud auf Grund

ihrer norwegischen Staatsangehörigkeit und ihres beruflichen Hintergrundes realisierbar

gewesen wäre. Gertrud bedankte sich sehr, doch seine Vorschläge, in ihren Augen

„Zwischenstellungen“, sagten ihr nicht zu. Eine privilegierte Stellung in alliierten Diensten

lehnte sie gefühlsmäßig in Anbetracht des Elends in Deutschland ab. 1948 Andererseits konnte

sie sich nicht vorstellen, in Lübeck wieder ihr politisches und berufliches Wirkungsfeld zu

suchen. 1949 Sie war, wie sie Walcher bekannte, „dort hinausgewachsen“. 1950 Ebenso wenig

konnte sich Willy Brandt vorstellen, dorthin zurückzukehren. 1951 Dies, obwohl ihm in Lübeck

verschiedene öffentliche Ämter angeboten wurden. 1952

Trotz ihrer Bedenken angesichts der Lage im kriegszerstörten Deutschland, setzte

Gertrud Meyer nach ihrer Rückkehr aus Lübeck noch einmal alles daran, eine Möglichkeit

des beruflichen Einstiegs in Deutschland zu finden. Sie bat Willy Brandt im März 1947

erneut, ihr zu einer beruflichen Betätigung in Deutschland zu verhelfen, nachdem sie seine

Vorschläge für eine Anstellung an der Norwegischen Militärmission abgelehnt hatte. 1953 Sie

wandte sich noch am selben Tag, wie sie es bei Brandt angekündigt hatte, auch an Walcher

mit der Bitte, ihr bei der Beschaffung einer „vernünftige[n] und ernste[n] Arbeit“ in

Deutschland zu helfen. 1954 Mit Walcher diskutierte sie seit 1946 über die Möglichkeiten einer

beruflichen und politischen Zusammenarbeit in der sowjetisch besetzten Zone. 1955 Sie wies

1948 Vgl. Schreiben Trudel [Gertrud Gaasland] [Gertrud Meyer] an Willy Brandt, 21.3.1947, S. 1-2 (2), in: AdsD,

WBA, Akten aus dem Privathaus Willy Brandts in Unkel, Mappe 222.

1949 Vgl. Schreiben Trudel [Gertrud Gaasland] [Gertrud Meyer an Willy Brandt, 21.3.1947, in: AdsD, WBA,

Akten aus dem Privathaus Willy Brandts in Unkel, Mappe 222; vgl. Schreiben Trudel [Gertrud Gaasland]

[Gertrud Meyer] an Jacob [Walcher], 21.3.1947, in: SAPMO-BArch, Nachlass Hertha und Jacob Walcher, NY

4087, vorl. 24.

1950 Schreiben Trudel [Gertrud Gaasland] [Gertrud Meyer] an Jacob [Walcher], 21.3.1947, in: SAPMO-BArch,

Nachlass Hertha und Jacob Walcher, NY 4087, vorl. 24.

1951 Vgl. Schreiben Willy Brandt an Jacob [Walcher], 7.11.1945, in: AdsD, WBA, Politisches Exil und

Nachkriegszeit, Allgemeine Korrespondenz 1945; vgl. Aufzeichnung Willy Brandt: Betr. [Betreff] Ernennung zu

Presseattaché in Berlin, deutsche Übersetzung, Original Norwegisch, Januar 1947, S. 1-7 (2) in: AdsD, WBA,

Persönliche Unterlagen/biographische Materialien, Mappe 273; vgl. Schreiben Willy Brandt an >Liebe

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