Ukraine-Krieg: Putin sagt Mütter getöteter Soldaten, dass er nichts bereut - FOCUS online
  1. Nachrichten
  2. Politik
  3. Ausland
  4. Ukraine-Krieg: Putin sagt Mütter getöteter Soldaten, dass er nichts bereut

Ukraine-Krieg - Stimmen und Entwicklungen: Putin sagt Soldatenmüttern, dass er nichts in der Ukraine bereut
FOCUS online/Wochit Putin lacht über gefälschte Scholz-Rede

Der belarussische Machthaber Lukaschenko schließt einen Einsatz seiner Armee in der Ukraine aus. Der ukrainische Präsident Selenskyj kündigt an, dass Russland sein Volk nicht brechen werde. Derweil schießt Russland tödliche Raketen auf das befreite Cherson. Alle aktuellen Stimmen und Entwicklungen zum Ukraine-Krieg finden Sie im Ticker.

Mehr zum Kriegsverlauf in der Ukraine.

Selenskyj kritisiert Bürgermeister Klitschko - Die Nacht im Überblick

Samstag, 26. November, 05:20 Uhr: Nach den russischen Raketenangriffen mit massiven Zerstörungen macht die Ukraine Fortschritte bei der Wiederherstellung ihrer Stromversorgung. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte allerdings, dass es gerade in der Hauptstadt Kiew nur langsam vorangehe. „Viele Kiewer Bürger waren mehr als 20 oder sogar 30 Stunden ohne Strom“, sagte er am Freitagabend. Er erwarte vom Büro des Bürgermeisters Qualitätsarbeit, sagte er in selten offener Kritik an Stadtoberhaupt Vitali Klitschko.

Noch schwieriger als in Kiew war die Lage in der vor zwei Wochen zurückeroberten Stadt Cherson in der Südukraine. Dort begann die Regierung mit der Evakuierung von Zivilisten. Ein Zug brachte 100 Menschen in die Stadt Chmelnyzkyj im Westen des Landes. Für die Ukraine ist Samstag der 276. Tag im Abwehrkampf gegen die Invasion.

Der russische Präsident Wladimir Putin, der den Krieg vor mehr als neun Monaten befohlen hatte, nahm am Freitag Termine in Moskau wahr. Er sprach mit den Müttern von Soldaten im Ukraine-Einsatz, traf den tschetschenischen Republikchef Ramsan Kadyrow und besuchte das Firmenjubiläum der russischen Rüstungsholding Rostec.

Putin trifft Mütter getöteter Soldaten: „Teilen Ihren Schmerz“

15.19 Uhr: Mehr als neun Monate nach dem Beginn des von ihm angeordneten Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Kremlchef Wladimir Putin Mütter getöteter Soldaten getroffen. Staatliche russische Medien veröffentlichten am Freitag ein kurzes Video, das zeigt, wie Putin mehr als ein Dutzend ausgewählter Frauen in seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo im Moskauer Gebiet empfängt und ihnen Kaffeetässchen reicht.

In dem Gespräch hat er nach „Guardian“ gesagt, dass er den Start seiner „besonderen Militäroperation“ nicht bereue und ihr Leid teile. „Ich möchte, dass Sie wissen, dass wir diesen Schmerz mit Ihnen teilen, und dass wir natürlich alles dafür tun werden, damit Sie sich nicht vergessen fühlen", sagte Putin laut Agentur Interfax bei dem Treffen. „Wir tun alles uns Mögliche dafür, dass Sie eine Schulter an Ihrer Seite spüren.“ Den offiziellen Angaben zufolge waren insgesamt 17 Frauen aus verschiedenen russischen Regionen sowie aus völkerrechtswidrig von Moskau annektierten Gebieten der Ostukraine angereist.

Angesichts militärischer Niederlagen sind auf Putins Befehl seit Ende September rund 300.000 Reservisten für die Kämpfe in der Ukraine eingezogen worden. Die Teilmobilmachung erwies sich als äußerst unpopuläre Maßnahme und löste in Russland eine regelrechte Massenflucht sowie die größten Anti-Kriegs-Proteste seit Monaten aus. Organisiert wurden die Demonstrationen oft von Frauen.

Britischer Außenminister in Kiew: "Russland wird scheitern"

10.21 Uhr: Bei einem Besuch in Kiew hat der britische Außenminister James Cleverly der Ukraine Rettungswagen und weitere praktische Unterstützung versprochen. „Während der Winter hereinbricht, versucht Russland, die ukrainische Entschlossenheit durch brutale Angriffe auf Zivilisten, Krankenhäuser und Energieinfrastruktur zu brechen“, sagte der konservative Politiker am Freitag in Kiew der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. „Russland wird scheitern.“

Cleverly traf in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Von der Begegnung teilte er im Anschluss ein Foto auf Twitter. „Großbritannien unterstützt Sie mit Taten - nicht nur Worten“, schrieb er dazu an den Präsidenten gerichtet.

Konkret versprach der Minister 24 Rettungswagen sowie sechs gepanzerte Fahrzeuge. Außerdem will London den Aufbau von zerstörten Schulen und Schutzräumen sowie andere Programme mit drei Millionen Pfund (rund 3,5 Mio. Euro) unterstützen.

Nato hat Ukraine Störsender zur Drohnenabwehr geliefert

10.01 Uhr: Die Nato hat den Streitkräften der Ukraine Störsender zur Drohnenabwehr geliefert. Die sogenannten „Jammer“ seien Teil eines umfassenden Unterstützungspakets, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Zu ihm gehörten auch Treibstoff, medizinisches Material und Winterausrüstung.

Die Jammer sollen der Ukraine insbesondere dabei helfen, Angriffe mit Kamikaze-Drohen abzuwehren. Die Geräte sind in der Regel elektromagnetische Sender, die das Navigations- oder Kommunikationssystem der Drohnen stören.

Die russische Armee greift nach Angaben aus Kiew seit Oktober verstärkt mit Kamikaze-Drohnen an. Den ukrainischen Luftstreitkräften zufolge werden dabei vor allem Fluggeräte iranischer Bauart genutzt. Zum Einsatz kommt demnach insbesondere die Schahed 136. Sie hat einen dreieckigen Flügel und ist mit einem Gefechtskopf ausgestattet. Die Drohne wird gewöhnlicherweise von Lastwagen abgefeuert und stürzt mit hoher Geschwindigkeit auf ihr Ziel.

Putin lacht über gefälschte Scholz-Rede

08.10 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) anhand einer gefälschten Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz vorführen lassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Ria veröffentlichte am Donnerstag ein kurzes Video, wie der Kremlchef sich in Moskau den angeblichen Auftritt des SPD-Politikers anschaut.

Bei diesem sogenannten Deepfake legten die russischen Programmierer Scholz erst amerikakritische Worte aus dem beliebten russischen Actionfilm „Bruder 2“ in den Mund. Dann lassen sie ihn sagen: „Wir wollten das russische Gas aufgeben. Aber um es mit den Worten eines russischen Klassikers zu sagen: Wir wollten das Beste, aber es kam wie immer.“ Dieses geflügelte Wort stammt von dem früheren russischen Ministerpräsidenten Viktor Tschernomyrdin (1938-2010).

„Er sagt die richtigen Dinge“, kommentierte Putin das gefälschte Scholz-Video. Die Rede sei inhaltsreich und tiefsinnig gewesen. Seit Russland vor neun Monaten in das Nachbarland Ukraine einmarschiert ist, versucht Deutschland sich aus der Abhängigkeit von russischem Erdgas zu lösen.

Selenskyj: „Russland hat keinen Weg gefunden, uns zu brechen“

06.44 Uhr: Angesichts von Kälte und Dunkelheit in ukrainischen Städten infolge der massiven Blackouts hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den Widerstandsgeist seines Volkes gegen die russische Invasion beschworen. „Wir haben neun Monate lang einen umfassenden Krieg überstanden, und Russland hat keinen Weg gefunden, uns zu brechen. Und es wird keinen finden“, sagte Selenskyj am Donnerstag in seiner abendlichen Videoansprache. „Wir müssen so weitermachen wie jetzt gerade, in Einigkeit und gegenseitiger Hilfe.“ Russland war am 24. Februar in das Nachbarland einmarschiert.

Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy participates in a flag-raising ceremony in the center of Kherson, a port city in
IMAGO/UPI Photo Wolodymyr Selenskyj.

Die Wiederherstellung von Strom- und Wasserversorgung nach dem schweren Raketenangriff vom Mittwoch dauerte den ganzen Donnerstag und in die Nacht zum Freitag an. „Russland will nicht nur, dass die Ukrainer ohne Strom und Wärme sind„, sagte Selenskyj in Kiew. “Die Terroristen wollen uns voneinander isolieren und dafür sorgen, dass wir einander nicht spüren.“ Durch russischen Beschuss auf die Stadt Cherson in der Südukraine wurden 7 Menschen getötet und etwa 20 verletzt, wie die regionalen Behörden mitteilten. Am Freitag ist für die Ukraine der 275. Tag im Abwehrkampf gegen die Invasion.

Lukaschenko schließt Einsatz seiner Armee in Ukraine aus

21.15 Uhr: Der autoritäre belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko schließt einen direkten Einsatz seiner Armee im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine aus. „Wenn wir uns unmittelbar mit den Streitkräften, mit Soldaten in diesen Konflikt einmischen, tragen wir nichts bei, wir machen es nur noch schlimmer“, sagte Lukaschenko nach einer Meldung der Agentur Belta vom Donnerstag in Minsk auf Fragen russischer Journalisten.

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat die Bildung einer gemeinsamen regionalen Militäreinheit mit der russischen Armee angekündigt.
Iranian Presidency/ZUMA Press Wire/dpa Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat die Bildung einer gemeinsamen regionalen Militäreinheit mit der russischen Armee angekündigt.

Die seinen Angaben nach 35 000 bis 40 000 Mann starke belarussische Armee werde für Russland das Problem dieses Feldzugs nicht lösen. „Wir mischen uns nicht ein, wir töten niemanden, wir schicken keine Soldaten nach dort, weil es nicht nötig ist“, sagte Lukaschenko. Belarus unterstütze Russland, seine Rolle sei aber eine andere.

Mehr als 15.000 Menschen seit Kriegsbeginn verschwunden

20.43 Uhr: Mehr als 15.000 Menschen sind seit Beginn des Ukrainekrieges verschwunden. Das sagte ein Beamter der Internationalen Kommission für vermisste Personen (ICMP). Laut dem Leiter des ICMP-Programms für Europa, Matthew Holliday, sei es unklar, wie viele Menschen zwangsumgesiedelt oder in Russland inhaftiert seien. Auch sei nicht sicher, wie viele der Vermissten noch lebten, gestorben und in provisorischen Gräbern verscharrt worden sind.

Wagner-Chef schickt nach EU-Resolution blutigen Vorschlaghammer ans Parlament

17.53 Uhr: Das EU-Parlament hat Russland am Donnerstag zum „Terrorismus-Unterstützer“ erklärt. Der Chef der Söldner-Gruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, soll dem Parlament daraufhin einen Vorschlaghammer in einem Geigenkasten geschickt haben. Der Anwalt der Gruppe soll den Hammer dem Parlament überreicht haben. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend basierend auf einer Ankündigung und einem Video, das die Gruppe auf Propaganda-Sendern veröffentlicht hat. Auf dem Vorschlaghammer ist das Wagner-Logo eingraviert. Auf dem Griff sind Blutspuren zu sehen. Einzelne Abgeordnete hatten die EU bereits zuvor aufgefordert, die Wagner-Gruppe in die Liste der terroristischen Organisationen aufzunehmen. 

 

Lambrecht: Lieferung von Patriot-System an Ukraine muss mit Nato diskutiert werden

18.48 Uhr: Der Vorschlag des polnischen Verteidigungsministers, das seinem Land von Deutschland angebotene Luftabwehrsystem Patriot lieber an die Ukraine zu liefern, muss laut Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) „mit der Nato diskutiert werden“. „Uns war es als Nato-Partner aufgrund der exponierten Lage von Polen (...) wichtig, Polen Unterstützung anzubieten in dieser besonderen Situation - mit Air Policing, aber auch mit Patriots“, sagte Lambrecht am Donnerstag in Berlin mit Blick auf den Raketeneinschlag im polnischen Grenzgebiet zur Ukraine Mitte November. 

Es handele sich dabei um Patriot-Systeme, die in die integrierte Luftverteidigung der Nato eingeplant sind, deshalb sei es möglich gewesen, diesen Vorschlag gegenüber Polen zu machen, sagte Lambrecht. „Davon abweichende Vorschläge die müssen jetzt mit der Nato, mit unseren Alliierten, diskutiert werden,“ ergänzte die Ministerin.

Nach dem Raketeneinschlag hatte die Bundesregierung Anfang der Woche angeboten, den Nato-Partner Polen mit dem Raketenabwehrsystem des Typs Patriot zu unterstützen. Der Einschlag wurde nach Auffassung der Nato und Polens wahrscheinlich durch eine ukrainische Flugabwehrrakete verursacht.

In einer ersten Reaktion hatte sich der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak erfreut über das Angebot gezeigt und vorgeschlagen, das Abwehrsystem an der Grenze zur Ukraine zu stationieren. Am Mittwochabend erklärte er auf Twitter, er habe „die deutsche Seite gebeten, die Polen angebotene Patriot-Batterie der Ukraine zu übermitteln und sie an der Westgrenze aufzustellen“.

Das Patriot-System dient der Abwehr von Flugzeugen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern. Es basiert auf einem Zusammenspiel mehrerer Radargeräte, die Informationen über herannahende Flugkörper an Lenkflugkörper weitergeben; diese sollen das Geschoss dann in der Luft zerstören.

Weitere News lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Putin greift Ukraine an: Hintergrund-Infos zum Krieg

 

mmo, al, rob, til, luk, shu, ter, daz/mit Agenturmaterial
Zum Thema
Fifa behauptet: Stadien in Katar bisher zu 94 Prozent gefüllt

WM 2022 im Newsticker

Fifa behauptet: Stadien in Katar bisher zu 94 Prozent gefüllt

Stadtwerke verdoppeln die Strompreise - ist Ihr Anbieter dabei?

So reagieren Sie richtig

Stadtwerke verdoppeln die Strompreise - ist Ihr Anbieter dabei?

Diese Top-Deals gibt es nur noch für kurze Zeit

Black Friday Wochenende 2022

Diese Top-Deals gibt es nur noch für kurze Zeit

Vielen Dank! Ihr Kommentar wurde abgeschickt.

Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.

Artikel kommentieren Netiquette | AGB
Bitte loggen Sie sich vor dem Kommentieren ein Login
Überschrift Kommentar-Text
Leser-Kommentare (20557)
Bei den folgenden Kommentaren handelt es sich um die Meinung einzelner FOCUS-online-Nutzer. Sie spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.

Gestern, 25.11.2022 | 19:10 | Heinrich Straeter

Es war schon lange lange überfällig auch

auf kontinentaler Ebene seitens des EU-Parlaments nun Russland als einen "terroristische Mittel einsetzenden Staat" und damit als "Terrorstaat" zu bezeichnen. Die primitive Antwort von Putins Freund Prigoschin, Chef der Nazi-Gruppe-Wagner, ist jetzt die nochmalige Bestätigung, dass das EU-Parlament vollkommen richtig entschieden hat! Ich würde mir anstelle des EU-Parlaments diesen blutigen russischen Vorschlaghammer am Eingang des EU-Parlaments aufhängen. Der blutige russische Vorschlaghammer am EU-Parlament würde symbolisch daran erinnern, dass man in Bezug auf Russland zwar leider immer viel zu spät, in der Sache mittlerweile aber vollkommen richtig handelt! & der blutige russische Vorschlaghammer erinnert symbolisch daran, auf welchem geistigen Niveau man mit Russland interagieren muss!

Antwort schreiben
Weitere Kommentare (10)

Gestern, 25.11.2022 | 17:27 | Michael Thomas

das finde ich richtig toll von Putin…

dass er den Müttern von getöteten Soldaten zusichert, sie in ihrem Schmerz nicht allein zu lassen. Sie nicht zu vergessen und noch hunderttausende neue Mütter dafür sorgen, dass sie alle nicht allein sind in ihrem Schmerz.

Antwort schreiben

Gestern, 25.11.2022 | 17:06 | Peter Naujoks  | 2 Antworten

Westliche Panzer!

Würden diese geschickt wäre der Krieg schon längst vorbei! Das Zögern, bremsen und Co. wird vom Scholzomat als Besonnenheit angepriesen, doch Johnson von der britischen Regierung behauptet: „Deutschland wollte das die Ukraine schnell fällt!“ Damit keiner wirtschaftliche Einbußen erleiden muss! Der Tenor war also, weiter Gas vom Terror-Staat! So verhält sich die SPD immer noch sehr russlandfreundlich und lässt sich vom Despoten erpressen und schickt wie gewünscht keine Panzer! Was eine heuchlerische und moralisch bankrotte Regierung wir doch haben! Demnächst kommt man noch auf die Idee mit Nordkorea Geschäfte zu machen…

Antwort schreiben
  • Gestern, 25.11.2022 | 19:46 | Peter Lange

    So ist es

    Die Ukraine braucht unsere Panzer und andere effektive Waffen. Die Russen müssen aus dem Land getrieben werden. Es sind barbarische Kriegsverbrecher.

Alle Antworten (1)

Gestern, 25.11.2022 | 17:04 | Jutta Denker

Putin ist ein menschenverachtender Zyniker

Herr Putin teilt überhaupt keinen Schmerz mit den Müttern der Gefallenen. Seine beiden Kinder leben ein Luxusleben außerhalb jeder Gefahr. Der Kriegsverbrecher Putin hingegen ist verantwortlich für hunderttausend tote oder schwerstverwundete russische Soldaten und somit für lebenslangen Schmerz von hunderttausend russischen Müttern. Von all den ukrainischen Familien, die er willkürlich zerstört und deren Kinder er entführt hat, will ich gar nicht erst reden. Nun sagt dieser Mann den Müttern ins Gesicht, er bereue nichts? Was für eine zynische Unverschämtheit!

Antwort schreiben

Gestern, 25.11.2022 | 16:54 | Schmeissner Alexander  | 1 Antwort

Putin

Herr Putin wird wohl innerhalb eines Jahres vom Mosat oder von der CIA erwischt werden, selbst nicht auf seiner Jacht oder auf eine Jacht seiner Oligarchen.

Antwort schreiben
  • Gestern, 25.11.2022 | 18:50 | Heinrich Straeter

    Das wird schwierig.

    Außer bei irgendwelchen russischen Vasallenstaaten (OVKS & Co.) und jenen Staaten die Russland zu Ramschpreisen aussaugen zu wollen (Indien & China), wird Putin nie wieder im seinem Leben auf irgendeinem einem internationalen Gipfel o.ä. auftauchen. Putin hat sich dieses Jahr aus der zivilisierten Welt verabschiedet und wird ab jetzt wie Kim Jong-un & Co. nur noch seine Untergebenen schicken.

Gestern, 25.11.2022 | 14:26 | Heinz Volk  | 5 Antworten

Die Realitätsverweigerer müssen begreifen das es

keinen Sieg für die Ukraine geben wird. Die Ukraine kann nicht und wird nicht gewinnen egal wie viel pro-ukrainische Propaganda hier verbreitet wird. Das ganze Thema ist sehr komplex und hat eine Vorgeschichte. Die Unterstützung für die Ukraine wird nachlassen, ehrlich gesagt bröckelt sie jetzt schon. Bei dem G20-Gipfel z.B.ist es den Westmächten zum ersten Mal nicht gelungen ihre Weltanschauung dem Rest der Welt aufzuzwingen. Noch schlimmer war ja das alle Teilnehmer aus Lateinamerika, Afrika und vier aus Asien sagten das die amerikanische Weltordnung, diese Herrschaft vorbei sei, dass die Welt jetzt multipolar sei.Die Vereinigten Staaten stellen fest, dass sich die Dinge auf globaler Ebene zu ihrem Nachteil wenden. Es gibt doch jetzt schon geheime Verhandlungen zwischen USA und Russland.

Antwort schreiben
  • Gestern, 25.11.2022 | 18:09 | Michael Müller

    Nebelkerzen ohne Ende

    Dass Herr Putin ohne Ende isoliert bei G20 Gipfel steht und sich nicht traut, dort hinzufahren sei hier erwähnt. Eine Unterstützung bezüglich des Überfall auf die Ukraine sehe ich bis heute weltweit nicht. Und dass die Mehrzahl der Staaten in der UNO den Krieg und Russland als Aggressor verurteilt, sehen Sie natürlich auch vor lauter Komplexität nicht. Die Ukraine wird gewinnen.

Alle Antworten (4)

Gestern, 25.11.2022 | 14:09 | Harald Krueger

Bei diesen widerlichen Hasstiraden

aus Russland kann ich meine Verabscheuung nicht mehr zurückhalten. Gebt der UA die Möglichkeiten, sich wirksamer gegen den Vernichtungskrieg zu wehren und zurückzuschlagen. Wenn Blutin nicht verlieren will, dann muß er es lernen. Mögen die Hassprediger aus seinem Umfeld nur noch aus dem Bunker senden. Diese Erfahrung gönne ich ihnen.

Antwort schreiben

Gestern, 25.11.2022 | 13:31 | Hans Engler

Ihr Vorschlag nach Moskau ziehen

Das ist zwar ein schöner Wunsch jedoch machen diese Herren das nicht, denn 1. sind Sie nur hier um Deutschland zu spalten und 2. könnte ja Ihr Herr Putin sie an der Front als Kanonen Futter verwenden um seine kostbaren Russen zu schützen. Alle die Wehrlose erschlagen mit Vorschlaghammer oder mit Raketen Bombardier sind Barbaren und so zu behandeln.

Antwort schreiben

Gestern, 25.11.2022 | 13:08 | Arthas Silburas

Gibt der Ukraine weitreichende Raketen

Um die Infrastruktur in Russland anzugreifen, dort wo ihre Raketen Stellungen sind, dort wo ihr Treibstoff für den Krieg lagert, dort wo ihre Munition hergestellt wird. Wenn die Russen ebenfalls in Winter frieren müssen, vielleicht nur dann beginnen sie über das Leid der Ukrainer nachzudenken. Gebt der Ukraine Leopard Panzer und Marder Panzer damit die Russische Armee schnell besiegt wird. Sonst hört das Leiden dort Nie auf.

Antwort schreiben

Gestern, 25.11.2022 | 11:42 | Ralf Schmidt  | 3 Antworten

Oh...

Das ukrainische Volk wird nicht brechen. Anscheinend hat noch niemand mitbekommen, dass hier gerade der 3. Weltkrieg auf ukrainischem Boden ausgetragen wird. Die Nato schickt Waffen noch und nöcher und die leidtragenden sind wer?Aber wir befürworten und feiern Geländegewinne, bei denen natürlich alle am Leben bleiben. Die Chinesen blockieren mit ihrer Politik die Häfen. Wer ist leidtragend? Dort ist Krieg und hier geht die Wirtschaft unter. Sprach nicht Herr Macron von einer neuen Weltordnung mit einer Weltregierung? Also, alles kaputt machen und neu bauen. Super, Ich freue mich schon auf QR-Codes, Gesundheitspass, wie gerade auf dem G20 Gipfel besprochen. Die Leute merken nicht, wo wir uns gerade hin entwickeln. Aber was solls, sind eh alles nur Schwurbler und Klimanazis, die das ansprech

Antwort schreiben
  • Gestern, 25.11.2022 | 18:50 | Peter Richter

    Es ist nur noch zum Kot****,

    ständig diesen widerlichen Stuss der Russenfreunde lesen zu müssen. Wann endlich hat Focus- Online das Kreuz diesen erbärmlichen Hetzern den Saft abzudrehen? ES ist richtig, dass die Nato der Ukraine Waffen schickt, damit diese die russischen Verbrecherbanden aus ihrem Land vertrieben kann.

Alle Antworten (2)
Weitere Kommentare (10)
Sie waren einige Zeit inaktiv, Ihr zuletzt gelesener Artikel wurde hier für Sie gemerkt.
Zurück zum Artikel Zur Startseite
Lesen Sie auch
EU will bei Untersuchung russischer „Gräueltaten“ in Kiew-Vororten helfen

Politische Entwicklungen und Stimmen zum Krieg

EU will bei Untersuchung russischer „Gräueltaten“ in Kiew-Vororten helfen

Lauterbach und Özedmir in der Ukraine - und versprechen Unterstützung

Stimmen zum russischen Angriff

Lauterbach und Özedmir in der Ukraine - und versprechen Unterstützung