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Digitales Kondolenzbuch für Prof. Dr. Andreas Musil

Prof. Dr. Andreas Musil
Foto: Karla Fritze

In tiefer Trauer nimmt die Universität Potsdam Abschied von ihrem Vizepräsidenten für Lehre und Studium, Prof. Dr. Andreas Musil. Die Hochschule verliert mit Andreas Musil nicht nur einen hoch geschätzten und engagierten Hochschullehrer und Juristen, sondern auch einen kompetenten Kollegen und ein prägendes Mitglied der Hochschulleitung. Das tief empfundene Mitgefühl aller Universitätsmitglieder gilt in diesen schweren Stunden seiner Ehefrau und beiden Söhnen.

Kondolenzschreiben können per Mail an presseuni-potsdamde geschickt werden. Sie werden dann hier online veröffentlicht.

Wer sich persönlich ins Kondolenzbuch eintragen möchte, kann dies auf dem Campus Am Neuen Palais, Haus 9 (vor dem Präsidialamt im ersten Stock) oder auf dem Campus Griebnitzsee, Haus 1 (Foyer im ersten Stock), tun.

Prof. Dr. Andreas Musil hat in den vergangenen Jahren mit seinem Engagement und enormen Fachwissen die Bereiche Lehre und Studium an der Universität Potsdam maßgeblich geprägt. Als Vizepräsident ging er neue Wege und führte die Systemakkreditierung in Potsdam ein. Er integrierte neue Konzepte und Prozesse und brachte die Entwicklung von Lehre und Studium dabei enorm voran. Als Mitglied der Universitätsleitung agierte er kreativ und lösungsorientiert – ohne dabei die Hochschule samt den Beschäftigten und Studierenden aus dem Auge zu verlieren.

2007 wurde Andreas Musil zum Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungs- und Steuerrecht, an die Universität Potsdam berufen und kämpfte zunächst für das Fortbestehen der Juristischen Fakultät. 2012 wurde er zum Vizepräsidenten für Lehre und Studium gewählt. Von 2011 bis 2020 war er Richter am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im Nebenamt. Nach langem und schwerem Kampf gegen den Krebs wurde Andreas Musil nun viel zu früh aus dem Leben gerissen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden.


Universitätspräsident Prof. Oliver Günther, Ph.D.: „Andreas Musil war nicht nur ein großartiger Professor der Rechtswissenschaften, ein innovativer Vizepräsident für Studium und Lehre und ein stets kritischer Geist, sondern zuallererst ein politisch und sozial engagierter Mensch mit Herz. Die Zusammenarbeit mit ihm war fachlich wie menschlich stets eine große Bereicherung. Er wird uns fehlen – als Kollege und als Freund.“
Rede zur Trauerfeier für Prof. Dr. Andreas Musil, Potsdam, 29. Juli 2022

Dekan der Juristischen Fakultät Prof. Jens Petersen: „Es ist allein Andreas Musils Verdienst, dass wir als eine der ersten Juristischen Fakultäten zusätzlich zum Staatsexamen auch den Bachelor-Abschluss vergeben. Vor zehn Jahren hat er dadurch in schwieriger Zeit den Fortbestand unserer Fakultät gesichert. Als inspirierender Lehrer und einer der bundesweit führenden Steuerrechtler hat er einen überaus erfolgreichen Masterstudiengang zum Unternehmens- und Steuerrecht geschaffen.“

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg: „Andreas Musil war ein wunderbar humorvoller, kluger und feinsinniger Mensch und Wissenschaftler. Er hat die Universität Potsdam als Vizepräsident für Lehre und Studium, als kreativer Ideengeber und als vielseitiger Ermöglicher geprägt. In Erinnerung werden mir sein Humor und seine Offenheit bleiben, seine hohe fachliche Kompetenz, sein ausgeprägtes bildungs- und wissenschaftspolitisches Gespür sowie seine Fähigkeit, herausfordernde und komplexe Sachverhalte schnell zu durchschauen und kluge Lösungen zu entwerfen. Besonders für die Interessen der Lehrenden und der Studierenden hat er sich mit sehr großer Beharrlichkeit eingesetzt. Hierfür bin ich ihm außerordentlich dankbar!“

Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp, Professor für Didaktik der Mathematik: „Mit Ihnen verlieren wir einen großartigen Menschen, dem der Spagat zwischen Pragmatismus und gesetzlichen Vorgaben gelungen ist. Sie haben dabei immer den Blick für das Wesentliche gehabt, haben die Menschen, die bei uns studieren und lehren immer vor die Regeln gestellt und damit die Uni Potsdam zu einer Universität gemacht, an der man gerne lernt und lehrt! Ich werde Sie und ihren Humor, der oft durch zähe Sitzungen getragen hat, sehr vermissen. Auch die Auseinandersetzungen waren immer mehr Gewinn als Belastung und stets eine Inspiration!
Ich hoffe, dass wir noch lange von Ihrem Anschub zehren können, um die vielen wichtigen Projekte, die Sie angeschoben haben, zu einem guten Ende zu bringen. Meine Gedanken sind bei Ihrer Familie und denen, die Ihnen nahe standen. Sie müssen mit diesem Verlust umgehen, und ich wünsche ihnen alle Kraft dafür.“

Prof. Dr. Bernd Schmidt, Professur für Organische Synthesechemie: „Die Nachricht von Andreas Musils viel zu frühem Tod hat mich tief getroffen. Ich habe ihn als engagierten Kämpfer für die Belange von Lernenden und Lehrenden kennen und schätzen gelernt. Sein Wirken war prägend für den Aufbau unserer Strukturen in Lehre und Studium. Die Diskussionen mit Andreas Musil werden mir fehlen.“

Dr. Bettina Buchholz, kommissarische Leitung Potsdam Graduate School (im Namen des Teams der Potsdam Graduate School): „Wir haben Prof. Dr. Andreas Musil als zielorientierten, konstruktiven Menschen erlebt, der immer ein offenes Ohr hatte und die Entwicklung der Potsdam Graduate School stets unterstützte. Er schätze neue Ideen und Impulse, zu deren Umsetzung er ermutigte, u.a. bei der Erarbeitung des Leitbild Lehre der Universität Potsdam. Besonders dankbar ist ihm die Potsdam Graduate School für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Teaching Professionals Programme.“

Prof. i. R. Dr. Joachim Ludwig, Department Erziehungswissenschaft: „In der Zusammenarbeit war es immer eine Freude, seine menschliche Wärme  zu erleben.“

Marita Böhning, Referentin des Vizepräsidenten für Internationales und Fundraising: „Gerade in den letzten Jahren begrenzten sich unsere Aufeinandertreffen auf wenige (digitale) Meetings und Vizepräsidenten-Jour Fixes oder Teamtage, aber was mir immer in Erinnerung bleiben wird, ist, dass er oft wie aus dem Nichts etwas gesagt hat, mit dem man auf keinen Fall gerechnet hat - trocken und direkt und immer mit einer Spur seines ganz eigenen Humors. Das wir uns allen fehlen.“

Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Geschäftsführende Direktorin des ZeM: „Im Namen des Direktoriums des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) möchte ich unser tiefes Beileid ausdrücken. Der für uns alle unerwartete Tod von Herrn Professor Musil hat uns zutiefst betroffen gemacht. Herr Musil ist dem ZeM von Beginn an fördernd und unterstützend zur Seite gestanden, als mehrjähriger Vorsitzender des ZeM-Kuratoriums hat er uns stets hilfreich beraten.
Wir werden ihn als Ansprechpartner und Kollegen sehr vermissen.“

Prof. Dr. André Kleinridders, Institut für Ernährungswissenschaft: „Wir sind sprachlos und tief betroffen. Mit Bestürzung hat das Institut für Ernährungswissenschaft vom Tode von Prof. Dr. Musil erfahren. In seiner Funktion als Vizepräsidenten für Lehre und Studium stand Prof. Dr. Musil unserem Institut und unseren Studierenden stets zur Seite. Bei der Gestaltung der Studienordnungen der drei Studiengängen des Institutes, insbesondere bei der Einführung des internationalen Masterstudiengangs Toxikologie, war er eine wichtige Stütze und ein hoch kompetenter Partner. Wir durften Herrn Prof. Dr. Musil als äußerst angenehmen Menschen erleben, der mit seinem feinen Humor, seiner Hilfsbereitschaft und seiner unaufgeregten Art unsere Arbeit an der Universität bereicherte.  Wir werden ihn als hochgeschätzten Kollegen, Diskussionspartner und liebenswürdigen Menschen in Erinnerung behalten.
Unsere Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie.“

Dr. Silke Engel, Leiterin des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: „Ich war frisch im neuen Job an der Universität Potsdam und Prof. Musil wollte mich kennenlernen. Wir trafen uns zum Essen, es war ein toller Abend. Er wollte Strategien mit mir verhandeln und führte mich ein in alles, was für mich wichtig war. Sein Humor hat mich begeistert wie sein Engagement. Unvergessen auch die vielen Runden bei gutem Rotwein, bei denen wir oft die letzten waren. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.“

Dr. Stefan Löhrke, Vizepräsident für Studium und Lehre für das gesamte Präsidium der TU Kaiserslautern; „Wir denken gerne an die Zusammenarbeit mit Andreas Musil im Netzwerk Quality Audit zurück, das er als Sprecher, Ideengeber und Critical Friend begleitet hat. Seine hoch geschätzte Expertise werden wir sehr vermissen.“

Prof. Dr. med. Frank Mayer, Ärztlicher Direktor, Hochschulambulanz der Universität Potsdam: „Mit Prof. Musil verlieren wir einen geschätzten Kollegen, engagierten und immer hilfsbereiten Vizepräsidenten für Studium und Lehre. Vor allem aber einen feinen Menschen, dessen Offenheit und Kollegialität wir über viele Jahre erfahren durften.
Die Hochschulambulanz trauert um Andreas Musil.“

Markus Koenecke, Kanzler der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde: „Mit Herrn Professor Musil verliert die Universität Potsdam einen engagierten Hochschullehrer, wie man ihn Studierenden nur wünschen kann: Er stellte hohe Anforderungen, aber mit ihm  ließ sich reden, und er vermittelte sein Wissen nicht von oben herab. Diese Eigenschaften sind es auch, die die Zusammenarbeit mit ihm zu Themen des Hochschul- und Steuerrechts so angenehm und produktiv machten. Ich werde sie sehr vermissen und trauere mit seiner Familie.“

Prof. Dr. Eva Kimminich, Kulturen romanischer Länder und Studiengangsleiterin des Masters angewandte Kulturwissenschaft und Kultursemiotik: „Der frühe Tod von Prof. Dr. Andreas Musil ist bestürzend. Ich habe ihn als einen weitsichtigen und für innovative Ideen offenen und engagierten Kollegen und Gesprächspartner kennen und schätzen gelernt. Mein aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie.“

Dekan Maik Heinemann und Studiendekan Ulrich Kohler der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät: „Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod unseres geschätzten Kollegen und Vizepräsidenten für Lehre und Studium, Prof. Dr. Andreas Musil zur Kenntnis genommen. Andreas Musil war ein von allen Angehörigen der Fakultät sehr geschätztes Mitglied der Hochschulleitung. Nicht nur der von ihm als Vizepräsident verantwortete Bereich Studium und Lehre, sondern die gesamte Universität Potsdam haben seinem persönlichem Engagement viel zu verdanken. Die Zusammenarbeit mit Andreas Musil war immer konstruktiv und jederzeit von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Die Universität Potsdam verliert mit ihm einen großartigen Kollegen und Hochschullehrer.
Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät trauert um Andreas Musil und spricht seiner Familie ihr tiefempfundenes Beileid aus.
Wir werden ihn vermissen.“

Dr. Nicole Münnich, Geschäftsführerin Leibniz Forschungsverbund Berlin e.V.(vormalige Leiterin Referat 25 des MWFK) „Sein viel zu früher Tod hat mich tief getroffen. Ich behalte Andreas Musil als den feinen, politisch engagierten und humorvollen Menschen in Erinnerung, der er war. Mit seinen Impulsen und konstruktiven Ideen hat er das Thema Gute Lehre an der Uni Potsdam geprägt und vorangebracht. Unvergessen auch die gemeinsamen Abende im Schloss Steinhöfel bei unseren Klausurtagungen mit den Vizepräsident*innen für Lehre. Andreas Musil wird der Hochschullandschaft in Brandenburg und darüber hinaus fehlen. Auch ich werde ihn als Ansprechpartner sehr vermissen. Meine Gedanken sind bei Ihrer Familie und all jenen, die ihm nahe standen.“

Steffen Bouffleur, Steuerberater, Rechtsanwalt: „Leider traf ich Prof. Dr. Musil lediglich in Videokonferenzen für die Bundessteuerberaterkammer. Dort habe ich ihn als enorme Bereicherung kennengelernt. Sowohl menschlich, als auch fachlich. Seine Expertisen werden uns fehlen. Seiner Familie wünsche ich viel Kraft in diesen schweren Stunden.“

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Märk, Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck: „Prof. Dr. Musil habe ich als engagierten Mitglied des Akkreditierungsrates und äußerst bereichernden Gesprächspartner kennen und schätzen gelernt. Zu dem schmerzlichen Verlust seiner Person erlaube ich mir, persönlich und im Namen der Universität Innsbruck meine aufrichtige Anteilnahme sowie mein Beileid auszusprechen. Den allzufrühen Heimgang des von mir überaus geschätzten Kollegen bedaure ich zutiefst. Ich werde ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Mit dem Ausdruck meiner besonderen Wertschätzung für sein Lebenswerk gilt mein Beileid vor allem seiner Ehefrau und seinen Kindern.“

Prof. Dr. Christoph Schroeder, Institut für Germanistik: „Besonders in meiner Zeit als Studiendekan der Philosophischen Fakultät konnte ich Herrn Musil erleben: Ein beeindruckender Mensch, offen für Innovationen und Kritik und gleichzeitig sehr klar und entschieden in dem, was er wollte und verfolgte. Es war eine Freude mit ihm zusammen zu arbeiten. Ich vermisse ihn und wünsche seiner Familie Kraft in dieser schweren Zeit.“

Prof. Dr. Heiko Christians, Europäische Medienwissenschaft: „Ich möchte im Namen der Kolleginnen und Kollegen des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft (an der Universität Potsdam und an der FH Potsdam) die große Bestürzung über den Tod von Andreas Musil zum Ausdruck bringen. In verschiedenen Konstellationen haben wir immer wieder mit ihm organisatorische und strategische Belange des Studiengangs besprochen. Er hatte da ein riesiges Pensum zu absolvieren - das merkte man. Trotzdem hatten wir in ihm immer einen sehr offenen, konstruktiven und humorvollen Gesprächspartner. Wir sind sehr traurig, dass er uns nicht mehr gegenübersitzt, dass wir nicht ab und an Dinge mit ihm bei einem Gang über den Campus, wenn man sich zufällig traf, besprechen können. Unser Mitgefühl gehört seiner Familie.“

Prof. Dr. Erin Gerlach (Sportpädagogik Universität Hamburg, vorher Sportdidaktik Universität Potsdam): „Mit Schrecken habe ich an meinem neuen Standort die Nachricht vernommen. Insbesondere in meiner Zeit am ZELB habe ich ihn als Person wahrgenommen, die konsequent in der Sache aber offen für andere Meinungen war und gleichzeitig auf einer persönlichen Ebene sehr verbindlich geblieben ist. Er setzte sich stets für die Belange der Lehre an der UP und als Jurist in einer fachfremden Rolle insbesondere für die Lehrpersonenbildung ein. Andreas Musil hatte stets ein offenes Ohr und die Zusammenarbeit im Jour fixe des Vizepräsidenten oder beim Leitbild Lehre der UP war prägend. Ich erinnere mich persönlich gerne, wie wir ihn im März 2020 zu Beginn der Corona-Krise von unserer später abgebrochenen Exkursion sogar nachts um 23:30 Uhr anrufen konnten und um Rat gebeten hatten.
Die Universität Potsdam verliert damit eine Persönlichkeit mit Charisma und großer Expertise. Diese Lücke wird nicht einfach zu füllen sein. Die Lücke, die in seine Familie gerissen wird, wird wohl nicht geschlossen werden können. Daher gilt mein Beileid insbesondere der Familie von Andreas Musil.“

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA): „Die Nachricht von Prof. Dr. Musils viel zu frühem Tod hat uns und viele andere Studierende und Studierendenvertretungen zutiefst getroffen. Für uns hatte Herr Musil als Dozent und als Vizepräsident für Lehre und Studium immer ein offenes Ohr und hat auch unsere Interessen in der Universitätsleitung vertreten. Mit seiner Offenheit und seinem Humor hat er viele Treffen und Sitzungen ganz besonders bereichert und wohl wie kein anderer zu einem Gemeinschaftsgefühl der Statusgruppen beigetragen, auch über Potsdam hinaus. Wir haben höchsten Respekt vor Herrn Musils zahlreichen Verdiensten und Beiträgen für eine zukunftsfähigere Hochschule und Hochschullandschaft. Wir werden ihn sehr vermissen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahe standen.“

Dr. Kristine Baldauf-Bergmann (Geschäftsführung des sqb-Netzwerk Studienqualität Brandenburg, auch im Namen des sqb-Vorstands Prof. Dr.-Ing. Reiff-Stephan, Prof. Dr. Socher): „Prof. Dr. Andreas Musil hat sich über viele Jahre mit großem Engagement für eine Hochschuldidaktik in landesweiten Netzwerkstrukturen eingesetzt. Dabei hat er mit seinen Impulsen die Netzwerkarbeit entscheidend geprägt und vorangebracht. Mit seiner offenen, zugewandten Art der Kommunikation war es ihm in besonderer Weise gelungen, die unterschiedlichen Akteure im Netzwerk anzusprechen und mitzunehmen. Dafür gilt ihm großer Dank. Seiner Familie möchten wir unsere Anteilnahme ausdrücken.“

Prof. Dr. Matthias Barth, Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE): „Die Nachricht von Prof. Dr. Andreas Musils für uns alle unerwartetem und viel zu frühem Tod macht betroffen und hat uns zutiefst erschüttert. Im Namen des Präsidiums der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde möchte ich unser tiefes Beileid aussprechen. Mit Prof. Musil verlieren wir einen geschätzten Kollegen, engagierten und kompetenten Vordenker für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre an den Brandenburger Hochschulen und für die Belange Studierender. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie und aller, die ihm nahestanden.“

Dr. Jonas Ecke, Operational Research Coordinator, The Mentor Initiative Yemen: „Mein Beileid an Andreas’ Familie und all seinen KollegenInnen.
Ich arbeitete für ihn 2017 als Referent für Geflüchetete an der Universität Potsdam. Ich hatte gerade meine Promotion beendet und war mir nicht so sicher, wohin die Reise in meinem Leben gehen würde. Auch wenn die Referententätigkeit nichts für mich war, hat sich Andreas sehr liebevoll meiner angenommen, und mich beruflich beraten.
Daraus entstand eine Freundschaft zwischen ihm, mir und seinen anderen Referenten, die bis zu seinem Tod angedauert hat.
Ich schätzte seinen Intellekt sehr und vor allem, dass er allen Mitarbeitenden auf Augenhöhe begegnete und ihnen viel Menschlichkeit entgegenbrachte.
Ich arbeite nun in der humanitären Hilfe und bin gerade in Aden, Jemen stationiert. Andreas bewunderte diese Arbeit immer sehr und fragte sich oft, wieso unsere Welt so ungerecht strukturiert ist. Wie er mir mal erzählte, waren viele Nächte seiner Jugend gefüllt mit passionierten politischen Debatten, indem sich Andreas, als Sozialdemokrat, mit den politischen Gesinnungen seiner marxistischen Freunde auseinandersetzte.
Er hatte ausserdem einen bissigen Sinn für Humor und, was momentan etwas spärlich gesät ist, einen großartigen Sinn für Selbstironie.
Er war Professor, Richter und Vizepräsident, aber Arroganz war ihm nicht möglich.
Rest in Peace, Andreas.“

Dr. Heike Küchmeister, Geschäftsführerin des Postdoc Network Brandenburg: „Der viel zu frühe Tod von Prof. Dr. Andreas Musil hat mich tief betroffen und traurig gemacht. Andreas Musil wird für mich einer der feinsten und ehrlichsten Menschen, denen ich in meinem Arbeitsumfeld begegnet bin, bleiben, und ich bin dankbar, ihn kennengelernt zu haben. Vor allem die unnachahmliche Mischung aus seiner Professionalität, menschlichen Zugewandtheit und großen Unterstützungsbereitschaft verbunden mit seinem erfrischenden Humor hat unsere Gespräche immer sehr bereichert. Die Zusammenarbeit mit ihm war inspirierend und geprägt von Vertrauen und Begegnungen auf Augenhöhe. Er wird als kluger Gesprächspartner und Förderer, auf den jederzeit Verlass war, sehr fehlen.
Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.“

Dr. Axel Brückner, ehemaliger Mitarbeiter Mathematikdidaktik: „Die traurige Nachricht bestürzt und macht betroffen. Herr Prof. Musil hat sich in beeindruckender Weise mit leidenschaftlichem Engagement für die Weiterentwicklung der Lehrerausbildung an der Universität eingesetzt. Seine Visionen waren richtungsgebend, die Art der Vermittlung überzeugend. Es gelang ihm, sachliche Argumentation in dezent humorvoller Weise zu präsentieren. Damit erzeugte er Sympathien und die Bereitschaft, an der Umsetzung seiner Ideen mitzuwirken. Der Verlust ist groß. Den Angehörigen meine tiefempfundene Anteilnahme.“

Prof. Dr. Ralph Gräf, Institut für Biologie und Biochemie: „Ich war schockiert von der Nachricht des Todes unseres Vizepräsidenten Prof. Andreas Musil. Ich lernte Herrn Musil bei dem gemeinsamen Termin kennen, an dem wir unsere Ernennungsurkunden im Ministerium erhielten. Vor allem seit seiner Zeit als Vizepräsident hatten wir immer wieder miteinander bei der stets konstruktiven Diskussion um Studienordnungen zu tun. Ich schätzte immer seine Offenheit für Diskussionen und seine klare Sprache. Wir werden diesen sympathischen Menschen sehr vermissen.“

Dr. Matthias Kandziora, Dr. Jan Hauke Plaßmann (im Namen von Referat 23, MWFK): „Zutiefst schockiert hat uns die Nachricht von Prof. Dr. Andreas Musils viel zu frühem Tod erreicht. Wir haben Andreas Musil immer als einen überaus kompetenten und stets ansprechbaren Vizepräsidenten kennengelernt, dessen Engagement und humorvolle Art wir im Austausch ganz besonders geschätzt haben. Andreas Musil hat sich immer für die Interessen der Universität Potsdam und vor allem für die Studierenden und Mitarbeitenden eingesetzt und auf Probleme hingewiesen, wo es nötig war. Besonders möchten wir hiermit aber vor allem seinen Hinterbliebenen unser tief empfundenes Beileid aussprechen.“

Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein: „Andreas Musil war für mich von seiner Berufung an ein hervorragender Kollege und bald auch ein guter Freund. 2012 wurde er mein Amtsnachfolger im Präsidium der Universität Potsdam. Noch wenige Tage vor seinem Tod konnte ich mit ihm sprechen — und bewundern, wie viel von seinem Witz und Charme noch da war, obwohl die Krankheit ihm alles abverlangt hat. Sein Tod hat mich tief berührt. Meine Trauer um ihn ist tief, und mein Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Söhnen. Für die Universität Potsdam gab er alles, bis zum Schluss. Das ist bewundernswert. Andreas Musil möge nicht vergessen werden.“

Dr. Christian Jennerich, Zessko, Leiter Geschäftsbereich „Studieneinstieg für internationale Studierende“ / Netzwerkkoordinator Programm „ESiSt“: „Der zu frühe Tod von Herrn Prof. Andreas Musil hat mich tief getroffen. Ich lernte Herrn Musil während der Entwicklungszeit des Netzwerkes „Erfolgreicher Studieneinstieg für internationale Studierende im Bundesland Brandenburg“ (ESiSt) kennen. Seine Art, sich in unterschiedliche strukturelle Prozesse (schnell) hineinzudenken, seine unterstützende sowie qualitätsorientierte Herangehensweise und insbesondere seine menschliche Einstellung werde ich sehr vermissen. Auch im Namen des Geschäftsbereichs „Studieneinstieg für internationale Studierende“ am Zessko möchte ich vor allem seiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit wünschen.“    

Volker Bley, Hochschulkanzler a. D. (Fachhochschule Potsdam): „Die Nachricht vom verlorenen Kampf, den Andreas Musil gegen den Krebs geführt hat, macht mich betroffen und traurig. Ich habe Andreas Musil als wunderbaren Kooperationspartner unter anderem bei der Gestaltung von kooperativen Studiengängen zwischen Universität und Fachhochschule sowie bei der Errichtung des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften erlebt und war mit ihm auch in hochschulpolitischen Rahmen verbunden und oft in Übereinstimmung. Seine integre und integrierende Art und Arbeit und sein Sinn für Kooperation „for the common good“ haben die Universität Potsdam weit vorangebracht und das Gesprächsklima am Wissenschaftsstandort Potsdam sehr positiv gestaltet. Menschen und ihre Art spielen eine große Rolle. Auch und gerade in der höheren Bildung. In nachdenklicher Trauer, die nachhallt, verbleibe ich mit einer Verbeugung vor Andreas Musil.“

Dr. jur. Henning Koewius, Fachanwalt für Steuerrecht, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.: „Mit großer Trauer habe ich vom Tod meines Doktorvaters Herrn Prof. Musil erfahren. Neben dem Verlust eines hervorragenden Juristen wird für mich seine menschliche Art stets in lebendiger Erinnerung verbleiben. Für sein Interesse an meinem Promotionsthema, die Hilfe bei den formalen Fragen der Promotion und für seine ausgesprochen große Geduld werde ich Ihm ewig dankbar sein. Die mir entgegengebrachte Unterstützung als Doktorvater habe ich als einmalig und keineswegs selbstverständlich erfahren; daher werde ich diesen gemeinsamen Weg, der mein berufliches Leben mit prägte, stets in glücklicher Erinnerung behalten. Mein aufrichtiges Beileid spreche ich seiner Familie in dieser schweren Zeit aus…“

Jessica Ziegler, Franziska Hradilak und Johannes Wolf, (ehemalige) Studierende der Digital Engineering Fakultät: „In der LSK und der Akkreditierungskommission haben wir Prof. Musil als sehr kompetenten, freundlichen und ausgesprochen sympathischen Menschen kennengelernt. In der Gremienlandschaft der Universität gibt es nur wenige, die so voller Leidenschaft und Engagement ihrer Arbeit nachgegangen sind wie er. Seine Fähigkeit, Sitzungen gleichermaßen inhaltlich wie zeitlich im Rahmen zu halten, und durch unerwarteten, trockenen Humor zu bereichern, war beeindruckend. So hat er es geschafft, uns selbst durch lange Sitzungen zu leiten.
Als studentische Mitglieder sind wir ihm besonders für seinen stetigen Einsatz für unsere Statusgruppe dankbar. Es ist oft schwierig, mit studentischen Ansichten und Vorschlägen wirklich Gehör zu finden – doch Prof. Musil hat uns stets das Gefühl echter Wertschätzung vermittelt.
Die Universität hat mit ihm einen wichtigen Treiber für Qualität in der Lehre verloren. Wir gedenken eines Professors, der sich nicht nur um das unbedingt Notwendige gekümmert hat, sondern wirkliches Engagement zeigte, eine positive Zukunft zu gestalten.“

Dr. Tilo Köhn, Leiter  ZIM - Zentrum für Informationstechnologie und Medienmanagement: „Die Zusammenarbeit mit Andreas Musil war immer inspirierend, pragmatisch und ergebnisorientiert. Sein Humor half, Klippen zu überwinden. Gerade in den ersten Monaten der Pandemie gab er dem ZIM Rückhalt bei den getroffenen Entscheidungen, um über Nacht die Online-Lehre zu etablieren. Er wird uns fehlen. Unser Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit seiner Familie.“

Dr. Doris Gebert, Leiterin des Sprachenzentrums/Zessko von 1994-2019: „Die Nachricht vom frühen Tod von Herrn Professor Musil hat mich tief betroffen und traurig gemacht. In den letzten 7 Jahren meiner Amtszeit war Herr Professor Musil  in allen Belangen von Lehre und Studium mein Ansprechpartner in der Universitätsleitung. Es waren in vielerlei Hinsicht schwierige Jahre für das Zentrum. In Dankbarkeit erinnere ich mich daran, dass ich mich immer auf seine große fachliche und menschliche Unterstützung verlassen konnte. Herr Professor Musil hatte nicht nur ein offenes Ohr für die Belange des Zentrums, sondern war auch bereit, diese gegen Widerstände innerhalb und außerhalb der Universität zu vertreten - mit Kompetenz und Engagement, einer guten Portion Gelassenheit und dem ihm eigenen Humor. Dafür habe ich ihn bewundert. Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.“

Dr. Sabina Bieber, Dezernat für Studienangelegenheiten: „Lieber Herr Musil - so begannen in den letzten Jahren unzählige Emails, auf die wir immer schnell und zuverlässig klare und kluge  Antworten bekamen. Nun kommen keine Antworten mehr. Wir sind zutiefst betroffen von Ihrem viel zu frühen Tod. Sie waren doch immer präsent, auch wenn Sie mal nicht anwesend waren. Das ließ uns verdrängen, wie es Ihnen wirklich ging und wir haben bis zum Schluss mit Ihnen gehofft. Nun trifft uns die Wirklichkeit mit voller Macht und wir sind tieftraurig, dass  Ihnen diese heimtückische Krankheit die Chance genommen hat, Ihre Ziele und Ideen weiter zu verfolgen. Aber Sie haben Großes hinterlassen. Wir werden uns noch lange fragen: wie hätte Professor Musil entschieden - und in Ihrem Sinn agieren.
Wir sind in Gedanken bei Ihrer Familie und verneigen uns vor Ihnen als einem wunderbaren Menschen - Ihr Dezernat für Studienangelegenheiten.“

Prof. Dr. Frank Meyer (Prodekan), Prof. Dr. Rene Mantje (Prodekan), Prof. Dr. Ralf Stohwasser (Prodekan), Prof. Dr. Mia Wippert (Stellvertretende Prodekanin), Dr. Nathalie Dehne (Geschäftsführerin), Prof. Dr. Frank Hufert (Vorsitz des Fakultätsrats), Fakultät für Gesundheitswissenschaften: „Im tiefer Trauer gedenken wir Prof. Musil, Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Potsdam. Unsere aufrichtige Anteilnahme im Namen der gesamten Fakultät gilt der Familie und den Angehörigen.
Wir haben Prof. Musil als engagierten und kompetenten Kollegen kennen und schätzen gelernt. Andreas Musil stand dem Aufbau des ersten Studiengangs der Fakultät immer als kritischer aber konstruktiver und empathischer Gesprächspartner zur Verfügung. Sein persönlicher Einsatz hat den Aufbau der Fakultät für Gesundheitswissenschaften mitgeprägt. Wir sind tief betroffen.“

Peter Ottenberg, Geschäftsführer des Rats der Vorsteherinnen und Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlungen von Berlin: „Als Autor des Online-Praxiskommentars für Kommunalpolitik und Verwaltung zum Bezirksverwaltungsrecht (Berlin) stand ich mit Herrn Prof. Dr. Andreas Musil im persönlichen Ausstausch und habe ihn als kommunikativen und themenoffenen Menschen schätzen gelernt. Seine Publikation „Das Recht der Berliner Verwaltung“ (mit Herrn Sören Kirchner) war maßgebend und praxisgestaltend. Ich bin tief erschüttert.“

Peter Heiß, Geschäftsführer Studentenwerk Potsdam: „Mit Prof. Musil zusammenzuarbeiten war immer eine Freude. Als Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks in den Jahren 2012 bis 2016, aber auch über diese Zeit hinaus, engagierte er sich beherzt für ein gutes soziales Umfeld auf dem Campus. Dabei war er eine wichtige Schnittstelle zwischen Uni und Studentenwerk, stets lösungsorientiert und verbindend in seiner Art. Er wird mir und allen, die ihn im Studentenwerksumfeld kannten, fehlen.“

Prof. Dr. Alexandra Nonnenmacher und Prof. Dr. Thomas Mannel (Rektorat Universität Siegen): „Mit Bestürzung haben die Mitglieder des Netzwerks Quality Audit die Nachricht vom Tode Andreas Musils aufgenommen. Mit ihm verlieren wir einen überaus geschätzten Kollegen und engagierten Mitstreiter, der seit Bestehen des Netzwerks eine treibende Kraft war. Wir trauern um ihn, er wird uns fehlen – fachlich und menschlich. Nicht nur im Netzwerk hinterlässt er eine große Lücke. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.“

Prof. Dr. Andrea  Schmidt, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozial-  und Bildungswissenschaften: „Lieber Andreas, dein Tod hat mich tief getroffen! In den letzten beiden Jahren hatten wir keinen so intensiven Kontakt, so dass ich nicht wusste, wie es um dich stand. Ich lernte dich während meiner Arbeit als Vizepräsidentin der FH Potsdam kennen. Als Neuling in diesem Feld habe ich dich des Öfteren befragt, denn bezogen auf das Thema Studium und Lehre an Hochschulen in Brandenburg wusstest du so ziemlich alles. Ich schätzte dich als Kollegen sehr, denn ich lernte dich als klugen Mitstreiter kennen, der bei aller Ernsthaftigkeit verschmitzt sein konnte und so manches Mal den sprichwörtlichen Schalk in den Augen hatte. Letzteres trat insbesondere dann zu Tage, wenn die Arbeitsrunden etwas privater wurden. So z.B. im Rahmen der unvergessenen Vizepräsident*innenrunden in Steinhövel.
Lieber Andreas, ich denke an dich, der du so früh gehen musstest und mein Mitgefühl gilt deinen Liebsten.“