Universität Konstanz

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Universität Konstanz
Gründung 1966[1]
Ort Konstanz
Bundesland Baden-Württemberg Baden-Württemberg
Land Deutschland Deutschland
Rektorin Katharina Holzinger
Studierende 10.974 (WS 2022/23)[2]
Mitarbeiter 2.040 (2021)[2]
davon Professoren 219
Jahresetat 217,9 Mio. € (2021)[2]
Drittmittel: 75,6 Mio. €
Netzwerke DFH,[3] EUA, WVB, YERUN
Website www.uni-konstanz.de

Die Universität Konstanz ist eine deutsche Universität am Bodensee. Sie wurde 1966 als interdisziplinäre Reformuniversität gegründet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsteinlegung am 21. Juni 1966
Glasdach über dem Foyer von Otto Piene (1970)
Innenhof der Universität
Die alte Universitätsbibliothek vor ihrer Kernsanierung
Die sanierte Universitätsbibliothek 2017, Eingangsbereich

Im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert existierte in Konstanz kurzzeitig eine Universität als Ableger der Freiburger Universität. Sie war im Lanzenhof (heute Justizverwaltung an der Unteren Laube) untergebracht und wurde von 1686–1698 sowie 1713–1715 betrieben.

1966 wurde die Bildungseinrichtung als Reformuniversität gegründet. Zu dem im März 1965 eingerichteten Gründungsausschuss und damit zu den „Gründungsvätern“ der Universität Konstanz gehörten Herbert Nesselhauf, Joachim Ritter, Adam Falkenstein, Ludwig Raiser, Ralf Dahrendorf, Waldemar Besson, Hellmut Bredereck, Hansjochem Autrum und Emil Tonutti.[4] Das Signet der Universität wurde 1980 von dem Grafikdesigner Otl Aicher entworfen.

Bis zur Eröffnung des Campus auf dem Gießberg im Jahr 1972 war sie in mehreren Gebäuden in der Innenstadt untergebracht. Auf die Einrichtung von Instituten wurde verzichtet, an deren Stelle traten unmittelbar (kleiner als sonst zugeschnittene) Fachbereiche und Fachgruppen, die Lehre aus Forschung entwickeln sollten. Um die Fächergrenzen besser überwinden zu können, wurde aus dem angelsächsischen Raum das Konzept der Campus-Universität übernommen, und Verwaltungs- und Service-Einrichtungen wie Mensa und Bibliothek wurden zentralisiert. Zu den Reformprojekten gehörte die Verlagerung größerer Teile der Lehre von Vorlesungen in Seminare oder Übungsgruppen und daraus folgend das Konzept der studienbegleitenden Prüfungen.[5]

Umbrüche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Modellversuch durchgeführt wurde in den 1970er und 1980er Jahren die einstufige Juristenausbildung, bei der die Praxisphase und das Studium eng miteinander verzahnt wurden. Bis in die 1980er Jahre gab es außerdem das Sozialwissenschaftliche Grundstudium, in dem Soziologen, Politologen, Verwaltungswissenschaftler und Wirtschaftswissenschaftler gemeinsam ausgebildet wurden.

Seit 1999 ist die Universität in drei Sektionen unterteilt. Die bisherigen Fakultäten und Fachgruppen wurden zugunsten der Fachbereiche aufgelöst, die Aufgaben der Fakultäten im Sinne des Landeshochschulgesetzes erfüllen seither die drei Sektionen.[6] Beibehalten wurde die Zentralisierung der Service-Einrichtungen.

Exzellenzuniversität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zukunftskonzept der Universität mit dem Titel „Modell Konstanz – towards a culture of creativity“ wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative im Oktober 2007 angenommen.[7] Zudem sind derzeit vier Sonderforschungsbereiche in Betrieb. Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZWN) stieß auf bundesweites Interesse, die Universität wurde in den Medien als „Mini-Harvard am Bodensee“ bezeichnet.[8][9] Das ZWN wurde im Februar 2001 eingerichtet und wurde 2007 in das heutige Zukunftskolleg überführt, das 2012 eine Kofinanzierung des EU-Programms Marie Curie COFUND in Höhe von 6,24 Millionen Euro einwarb. Das dadurch geschaffene „Zukunftskolleg Incoming Fellowship Programme“ (ZIF-Marie-Curie-Programm) konnte das bestehende Fellowship-Programm des Zukunftskollegs um eine weitere internationale Komponente erweitern.

Im Förderatlas 2015 und im Förderatlas 2018[10][11] der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) errag die Universität jeweils eine Spitzenposition in der Einwerbung von DFG-Drittmitteln. In der pro Kopf relativierten Betrachtung von DFG-Bewilligungen bezogen auf das gesamte wissenschaftliche Personal (inkl. Professoren) belegt die Universität Konstanz bundesweit Platz 1. Bezogen alleinig auf die Professorenschaft erreicht die Universität Konstanz bundesweit Platz 2. Ein besonders hohes Förderverhältnis pro Kopf stellt der Förderatlas bei der Universität Konstanz in den Bereichen Lebenswissenschaften (Platz 1) sowie Geistes- und Sozialwissenschaften (Platz 1) fest.

Die Förderung als Exzellenzuniversität wurde 2019 für weitere sieben Jahre bestätigt.[12]

Campus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Campus der Universität Konstanz

Der Komplex der Universität liegt mit einer Fläche von 90.000 m² auf dem Konstanzer Gießberg, am Rand des Mainauwalds beim Stadtteil Egg und 200 Meter westlich des alten Dorfes Egg. Das Universitätsgelände ist mit dem Dorf über zwei Fußgänger-/Fahrradbrücken verbunden. Das Wassersportgelände der Universität (mit Badestrand) liegt wie das Dorf auf der dem See zugewandten Seite der Straße, nordwestlich von Egg.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statt einer Anlage von Einzelgebäuden plante der Architekt Horst Linde einen stark verdichteten Komplex, dessen einzelne Gebäudeteile ineinander verschränkt wurden. Dahinter steckte die Idee, den Bau ähnlich einem Bergdorf an die geographische Hanglage anzupassen. Dem Planer Wilhelm von Wolff zufolge sollten die Menschen „durch die Universität wandern können wie in einer Altstadt, Plätze und Gassen sollte es geben für zwangloses Zusammenkommen, vielleicht Geheimnisvolles hier und dort, um Erwartungen zu wecken.“ Eine Maßgabe war daher, dass der Radius des Hochschulbereichs 500 bis 700 m nicht überschreiten dürfe, um die Wege zur zentralen Agora kurz zu halten. Der Baubeginn erfolgte 1970, die Fertigstellung dauerte bis 1983. Seither errichtete die Universität mehrere Erweiterungsbauten, die sich an den ursprünglichen Planungen orientieren. Seit 2012 stehen wesentliche Gebäudeteile der Universität für ihre bauliche Gesamtheit unter Denkmalschutz.[13]

Ab 2022 begann ein umfangreicher Um- und Ausbau des Gebäudeensembles,[14] an dessen Ende eine neue Aufenthaltsmitte des Campus, eine neue Straßenführung, ein Fahrradparkhaus, ein neues Hörsaal-, Büro-, Seminar- und Konferenzgebäude stehen sollen. Zeitgleich werden zentrale Gebäudeteile modernisiert. Die Max-Planck-Gesellschaft plant ein eigenes Institutsgebäude am Gelände der Universität für das mit dem Forschungsbereich Kollektives Verhalten (Center für the Advanced Study of Collective Behaviour) der Universität verbundene Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie einzurichten.[15]

Kunst am Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen von Kunst am Bau sind unter anderem folgende Werke auf dem Gelände vorhanden: Otto Pienes, aus 227 farbigen Pyramiden bestehende Glasdach im Haupteingangsbereich (1972), Friedrich Gräsel, Röhrenplastiken im Hockgrabental (1969–1974), Georg Karl Pfahler, Torplastiken (1984), Gottfried Bechtold, Spulenplastik (1972) oder Stephan Balkenhols Holzkopfskulpturen (1993).[16][17][18]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sektionen und Fachbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf die Einrichtung von Fakultäten wurde zu Gunsten einer stärkeren interdisziplinären Orientierung bewusst verzichtet. Die 13 Fachbereiche der Universität gliedern sich daher in drei Sektionen:

Mathematisch-naturwissenschaftliche Sektion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geisteswissenschaftliche Sektion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sektion Politik – Recht – Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour
  • Die politische Dimension von Ungleichheit

Sonderforschungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderforschungsbereiche sind auf 12 Jahre angelegte und von der DFG geförderte Forschungsverbände:

  • Chemical and Biological Principles of Cellular Proteostasis (SFB 969)
  • Fluktuationen und Nichtlinearitäten in klassischer und Quantenmaterie jenseits des Gleichgewichts (SFB 1432)
  • Quantitative Methods for Visual Computing (SFB-TRR 161)

Forschergruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungsgruppen sind auf sechs Jahre angelegte und von der DFG geförderte Forschungsverbände:

  • Mediale Teilhabe. Partizipation zwischen Anspruch und Inanspruchnahme (FOR 2252)
  • Questions at the Interfaces (FOR 2111)

Graduiertenkollegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungseinrichtungen, die von der DFG gefördert werden und der Förderung des wissenschaftliche Nachwuchses dienen:

  • Integriertes Graduiertenkolleg im SFB 1432 „Fluctuations and Nonlinearities“ (FaN)
  • GRK 2272: Graduiertenkolleg „R3 – Reaktionsmuster bei Veränderungen biotischer und abiotischer Bedingungen, Resilienz und Reversibilität von Seeökosystemen“

Weitere Promotionsprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konstanz Research School als Dacheinrichtung aller Programme
  • Graduate School of the Social and Behavioural Sciences (GSBS)
  • Graduate School of Decision Sciences (GSDS)
  • Graduiertenschule Biological Sciences (GBS)
  • Graduiertenschule Chemie (GCh)
  • Graduiertenschule Chemical Biology (KoRS)
  • durch Externe geförderte Programme:
    • International Max Planck Research School for Quantitative Behaviour, Ecology and Evolution from lab to field (IMPRS-QBEE)
    • VolkswagenStiftung Graduiertenkolleg „Rahmenwechsel. Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie im Austausch“
    • Marie Curie ITN „Active Matter: From Fundamental Science to Technological Applications“ (ActiveMatter)
    • Marie Curie ITN „Drug repurposing and discovery multidisciplinary training network“ (DRUGtrain)
    • Marie Curie ITN „Multiphoton Microscopy and Ultrafast Spectroscopy: Imaging meets Quantum“ (MUSIQ)
    • Marie Curie ITN „Polynomial Optimization, Efficiency through Moments and Algebra“ (POEMA)
    • Marie Curie ITN „The Multilingual Mind“ (MultiMind)
    • Promotionskolleg InViTe

Weitere Einrichtungen und Projekte im Rahmen der Exzellenzinitiative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ (bis 2019)
  • Centre for Human | Data | Society (ab 2022)
  • Zukunftskonzept „Modell Konstanz – für eine Kultur der Kreativität“
  • Zukunftskolleg

Sonstige Forschungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konstanzer Institut für Rechtstatsachenforschung
  • Forschungszentrum Asyl- und Ausländerrecht (FZAA)
  • Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKF)

An-Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TWI Thurgauer Wirtschaftsinstitut
  • Biotechnologie Institut Thurgau
  • Lurija-Institut (Kliniken Schmieder)
  • Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (gefördert durch das BMBF)
  • Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie

Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studienangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den größten zulassungsbeschränkten Studiengängen bezogen auf die Studienplätze pro Jahr gehören der Studiengang Rechtswissenschaft (352) sowie die Bachelorstudiengänge Wirtschaftswissenschaften (353), Politik- und Verwaltungswissenschaft (189), Biological Sciences (172), Psychologie (112) und Soziologie (102).[19]

Das Studium steht als reguläres präsentes Vollzeitstudium offen. Es werden drei gebührenpflichtige berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge und ein Aufbaustudium angeboten. Double Degree-Programme sind zum Teil vorhanden. Einige Studiengänge, insbesonderd Masterstudiengänge werden auf Englisch angeboten.

Die Universität beteiligt sich am sogenannten Schülerstudium und eröffnet begabten Schülerinnen und Schüler schon während der Schulzeit den Besuch von Lehrveranstaltungen und die Ablegung von später anrechenbaren Prüfungen. An Vorlesungen kann im Rahmen der Kapazitäten auch im Rahmen eines Gaststudiums, eines Zeitstudiums, oder eines Europastudiums teilgenommen werden.

Das gymnasiale Lehramtsstudium ist vollständig auf ein kosekutives Studium aus Bachelor of Education und Master of Education in den jeweiligen Fachgruppen umgestellt und wird in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau studiert.

Neben den eigentlichen Studiengängen bietet die Universität zwei Zertifikatsstudien an, die studienbegleitend und fachübergreifend jeweils ein spezielles Kompetenzportfolio durch Besuch entsprechender Lehrveranstaltungen ausweisen. Diese sind fakultativ und stehen Studierenden aller Fachrichtungen offen.

  • Qualifikation N': Das Nachhaltigkeitszertifikat der Universität Konstanz wurde zum WS 2017/18 eingeführt. Die qualifikation N basiert auf der Idee „lernen – umsetzen – vernetzen“. Das Angebot im Lehrbereich besteht aus einmalig angebotenen Themenseminaren und semesterweise durchgeführten Grundlagenveranstaltungen. Neben der Vermittlung von wissenschaftlichen Kenntnissen stehen die Anwendung des erlernten Wissens und der Transfer in konkrete und praktische Umsetzungsprojekte im Vordergrund. Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Ungerechtigkeit und ein krisenbehaftetes Wirtschaftssystem sind nur einige der zentralen und komplexen Herausforderungen unserer Zeit. Studierende werden durch das Nachhaltigkeitszertifikat befähigt, sich kritisch reflektierend mit komplexen Konzepten der Nachhaltigen Entwicklung auseinanderzusetzen, um verantwortungsbewusste und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen.
  • Advanced Data and Information Literacy Track (ADILT): Dieses Programm wurde 2021 aus Exzellenzmitteln angestoßen und soll den Studierenden fortgeschrittene und vertiefende Kenntnisse im Bereich der Datafizierung, Digitalisierung und der Informationstechnologie geben. Studierende erwerben hier 30 ECTS, deren Lehrveranstaltungen in den Bereichen Reflexion, Anwendung und Grundlagen der Digitalisierungs- und Informationskompetenz zugeordnet sind. Diese reichen von Informatik- und Mathematikveranstaltungen über naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Anwendungsfelder hin zu philosophischen, ethischen, wirtschaftlichen, politischen und juristischen Grundlagen.

Konstanzer Wissenschaftsforum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2006 existiert an der Universität das Konstanzer Wissenschaftsforum, das als „Plattform der Universität Konstanz für Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation“ geplant ist. Das Forum soll als Schnittstelle zu „Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“ dienen und Themen rund um Forschung und Hochschule in Tagungen behandeln.[20] Die Gründungsmitglieder des Forums waren Gerhart von Graevenitz als Rektor der Universität, Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach, der Biologe und Wissenschaftsmanager Hubert Markl, der Konstanzer Philosoph Jürgen Mittelstraß und der Ökonom Horst Siebert. Das Forum hat seit 2008 als Dokumentation seiner Tagungen eine Reihe von Büchern publiziert, etwa zum Thema Kreativität, dem „Projekt Europa“, Netzwerken und Clustern und zuletzt (2013) zu „Macht und Wissenschaft“, die im Universitätsverlag Konstanz erschienen sind.[21]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Ehrenbürger der Universität Konstanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrendoktoren der Universität Konstanz (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Lehrende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe: Hochschullehrer der Universität Konstanz

Bekannte Alumni (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stiftungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Universität verliehene Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DAAD-Preis
  • Kurt-Lion-Medaille
  • Förderpreis der Stiftung Wissenschaft und Gesellschaft an der Universität Konstanz
  • LBS-Umweltpreis
  • Lehrpreis der Universität Konstanz von Studierenden (LUKS)
  • Nano-Preis der Universitätsgesellschaft Konstanz e. V.
  • Promotionsförderpreis der Universitätsgesellschaft Konstanz e. V.
  • Tina Ulmer-Lehrpreis der Stiftung „Wissenschaft und Gesellschaft“
  • Preis des Universitätsrates in den Kategorien „Forschung und Lehre“ sowie „Weiterentwicklung der Universität“
  • Verdienstmedaille der Universität Konstanz
  • VEUK-Preis für hervorragende ausländische Studierende, gestiftet vom Verein der Ehemaligen der Universität Konstanz e. V. (VEUK)

Universitätsgesellschaft Konstanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Konstanz wird unterstützt von der Universitätsgesellschaft Konstanz e. V., die bereits vor Gründung der Universität seit dem 1. Februar 1965 aktiv war. Gründer der (ursprünglich bis 1996 firmierten) Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Konstanz war Hans Constantin Paulssen.[23] Präsidenten waren Hans Constantin Paulssen (1965–1974), Theopont Diez (1974–1986), Brigitte Weyl (1986–1996), Dietrich H. Boesken (1996–2004), Gerd Springe (2004–2010), Stefan Keh (2010–2015).[24] 2015 übernahm Björn Bernadotte dieses Amt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ralf Dahrendorf: Gründungsideen und Entwicklungserfolge der Universität, Zum 40. Jahrestag der Universität Konstanz. ISBN 978-3-87940-808-5.
  • Wilhelm von Wolff: Das unbekannte Gesamte. Zur Baugeschichte der Universität Konstanz. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, 128. Jg. 2010, S. 181–212 (Digitalisat)
  • Moritz Mälzer: Auf der Suche nach der neuen Universität – Die Entstehung der »Reformuniversitäten« Konstanz und Bielefeld in den 1960er Jahren. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-36852-7.
  • Von Marlin, C./Schmedding, A.: Gebaute Reform: Architektur und Kunst am Bau der Universität Konstanz. Hrsg.: Universität Konstanz. Mit Beiträgen von Gottfried Bechtold, Ulrich Rüdiger und Thomas Steier. Fotografien von Inka Reiter. 280 Seiten, ca. 200 Abbildungen in Farbe. ISBN 978-3-7774-2492-7.
  • Gerhart von Graevenitz: Gründungsdatum und Grundungsdauer. In: uni'kon. Nr. 23. Universität Konstanz, 2006, S. 20–23 (uni-konstanz.de [PDF; 2,0 MB]).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Universität Konstanz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 50 Jahre – 50 Gründerjahre? (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 31. Juli 2019; abgerufen am 31. Juli 2019.
  2. a b c [1].
  3. Netzwerk. Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH. In: www.dfh-ufa.org. Deutsch-Französische Hochschule, abgerufen am 7. Oktober 2019.
  4. Archive der Universität Konstanz – Tektonik. Abgerufen am 19. Januar 2021.
  5. Geschichte der Universität. In: uni-konstanz.de. Abgerufen am 10. April 2019.
  6. vgl. § 14 der "Grundordnung" (Memento vom 31. März 2013 im Internet Archive) und "§ 15 Abs. 3 und 5 LHG"
  7. Sechs weitere Unis sind „Elite“. In: tsarchive.wordpress.com. 19. Oktober 2007, abgerufen am 26. Juli 2019.
  8. Frank van Bebber: Elite-Uni Konstanz – Mini-Harvard am Bodensee. In: spiegel.de. 19. Oktober 2007, abgerufen am 3. August 2019.
  9. Christine Böhringer: Kür der Elite-Unis – Klein Harvard auf dem Berg. In: Die Zeit. Nr. 44, 2007 (zeit.de [abgerufen am 5. Dezember 2019]).
  10. Deutsche Forschungsgemeinschaft (Hrsg.): Förderatlas 2015 – Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Wiley-VCH, 2015, ISBN 978-3-527-34110-8 (dfg.de [PDF; 2,4 MB; abgerufen am 10. Juni 2020]).
  11. Deutsche Forschungsgemeinschaft (Hrsg.): Förderatlas 2018 – Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Wiley-VCH, 2018, ISBN 978-3-527-34520-5 (dfg.de [PDF; 2,5 MB; abgerufen am 10. Juni 2020]). dfg.de (Memento vom 12. August 2020 im Internet Archive)
  12. Über die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Archiviert vom Original am 26. Januar 2019; abgerufen am 25. Januar 2019.
  13. Kieser, Clemens: Harvard am Bodensee. Die Universität Konstanz als gebaute Utopie. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg; 43.2014, 4., S. 268–273.
  14. Spatenstich für neues Gebäude. Uni Konstanz, 26. April 2023, abgerufen am 15. Mai 2023.
  15. 60 Millionen Euro für Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz. Baden-Württemberg, 29. September 2020, abgerufen am 15. Mai 2023.
  16. Teilnehmer der Lehrveranstaltung „Einführung in die Kunstwissenschaft II“: Universität Konstanz: Kunst am Bau. Universität Konstanz, Fachbereich Literaturwissenschaft, AG Kunstwissenschaft, 2014, abgerufen am 2. April 2019.
  17. Gut in Form. Universität Konstanz, 2019, abgerufen am 2. April 2019.
  18. Universität Konstanz, A. Schmedding, C. von Marlin: Gebaute Reform: Kunst am Bau der Universität Konstanz, Hirmer, 2016.
  19. ZZVO Universitäten 2019/2020. In: Gesetzblatt für Baden-Württemberg. Nr. 15/2019, 12. Juli 2019 (landesrecht-bw.de [abgerufen am 11. Dezember 2020]).
  20. siehe Seite über das KWF (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)
  21. Daten der monographischen Reihe Konstanzer Wissenschaftsforum im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  22. Neue Rektorin gewählt. In: uni-konstanz.de. Universität Konstanz, 9. Dezember 2020, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  23. Geschichte der Universitätsgesellschaft Konstanz e.V. In: uni-konstanz.de. Abgerufen am 20. Juni 2020.
  24. Gerhart von Graevenitz: Geschichte der Universität Konstanz (Memento vom 29. Oktober 2007 im Internet Archive), uni’kon 2006.

Koordinaten: 47° 41′ 24,8″ N, 9° 11′ 17,2″ O