Unplugged und umsonst: Tom Astor tritt im MK auf 
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Unplugged und umsonst: Tom Astor tritt im MK auf 

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Von: Georg Dickopf

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Mit „Hallo, Guten Morgen Deutschland“ gelang Tom Astor der große Durchbruch. Diesen Hit wird der Countrymusiker bestimmt auch am Alten Markt darbieten.
Mit „Hallo, Guten Morgen Deutschland“ gelang Tom Astor der große Durchbruch. Diesen Hit wird der Countrymusiker bestimmt auch am Alten Markt darbieten. © Hoffmann

Eine Countrylegende gibt sich die Ehre: Tom Astor tritt am Donnerstag, 14. Juli, in Plettenberg auf.

Plettenberg – Im Vorfeld hat Detlef Ashoff ein Interview mit dem bekannten Sänger geführt.

Herr Astor, Sie sind in Schmallenberg geboren und somit ein waschechter Sauerländer. Kennen Sie unsere Stadt beziehungsweise haben Sie Plettenberg schon mal besucht?

Wie oft ich schon in Plettenberg war, weiß ich nicht genau, jedenfalls sehr oft. Ich freue mich riesig auf meinen Auftritt in Plettenberg.

Sie haben im Laufe Ihrer Karriere eine Vielzahl von Songs veröffentlicht. Mit welchem Werk wurden Sie zu Deutschlands Country-Sänger Nummer eins?

Mit den beiden Songs „Hallo, Guten Morgen Deutschland“ und „ Junger Adler“ bin ich in Deutschland bekannt geworden.

Wann war Ihr Durchbruch und wer hat Sie entdeckt und gefördert?

Mit meinen Ideen, Songs und Auftritten habe ich immer versucht, die Medien und Schallplattenfirmen zu überzeugen. Gefördert habe ich mich dadurch selbst.

Wissen Sie noch, wo Ihr allererster Auftritt in Deutschland war?

Mein erster Auftritt war vor fast 60 Jahren, genau am 25. März 1963 in Köln.

Viele Künstler, selbst ein Entertainer wie Frank Elstner, haben vor ihren Auftritten Lampenfieber. Wie sieht das bei Ihnen aus und wie bekommen Sie das in den Griff?

Lampenfieber kann man das bei mir nicht nennen, ich habe vor meinen Auftritten gerne eine gewisse Spannung, das hilft der Konzentration.

War die Country-Musik schon immer Ihre bevorzugte Musikrichtung oder haben Sie noch eine andere musikalische Leidenschaft?

Ich liebe gute Musik, egal, aus welcher Stilrichtung sie kommt. Meine erste große Musikliebe war der Rock‘n’Roll. Dieser ist entstanden aus Country-Musik und Schwarzem Blues. Sie ist eine Wurzel der heutigen Popmusik. Whitney Houston hatte ihren größten Erfolg mit einem Countrysong, mit einer Coverversion von Dolly Parton‘s „I will always love you“ .

Sie haben ja nicht nur in Deutschland Karriere gemacht, sondern sind auch international aufgetreten. Wo haben Sie den meisten Erfolg gehabt?

Meine größten ausländischen Erfolge habe ich in der Schweiz und den USA gefeiert.

Sie sind ja auch als Komponist und Texter tätig. Haben Sie Ihre Songs alle selbst geschrieben?

Ich habe über 900 Songs aufgenommen, und davon 800 selbst geschrieben oder mitgeschrieben.

Wie charakterisieren Sie sich selbst? Wo liegen Ihre Stärken, aber auch Ihre Schwächen?

Diese Frage müssen Sie meinem Umfeld stellen.

Gibt es in der Musikszene unter Künstlern auch echte, langjährige Freundschaften? Mit wem verbindet Sie eine solche?

Günter Wewel, der ja auch im Sauerländischen Arnsberg geboren ist, und Wolfgang Petry zähle ich zu meinen engeren Freunden.

Was machen Sie, wenn Sie nicht auftreten, haben Sie Hobbys?

In meiner Freizeit höre ich gerne Musik und laufe durch unsere schönen Sauerländer Berge.

Ich bedanke mich für dieses Interview und freue mich schon auf Ihren Auftritt in der Plettenberger Innenstadt.

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