Arbeitsminister Hubertus Heil – "Er wäre der richtige Bundeskanzler"


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"Er wäre der richtige Bundeskanzler"

Von t-online, Mth

06.06.2022Lesedauer: 4 Min.
Bundeskanzler Olaf Scholz (vorn) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (hinten) bei einer Veranstaltung im Jahr 2019.
Bundeskanzler Olaf Scholz (vorn) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (hinten) bei einer Veranstaltung im Jahr 2019. (Quelle: Christian Thiel/imago-images-bilder)
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Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten Politiker des Landes: Hubertus Heil. t-online-Politik-Chefreporterin Miriam Hollstein bezeichnete ihn sogar als "letzten seiner Art". Auch in der Leserschaft genießt der Arbeitsminister hohes Ansehen.

Hubertus Heil sorgte in den jüngsten Tagen für Schlagzeilen – zum einen, weil er für Niedrig- und Mittelverdiener ein Klimageld einführen will; zum anderen wegen seiner klaren Absage an ein von Ökonomen vorgeschlagenes erhöhtes Renteneintrittsalter.


Ampelkoalition: Das sind die Minister und Ministerinnen

Olaf Scholz wurde zum Kanzler der Ampelregierung gewählt und führt das neue Bundeskabinett damit an. Vor Bärbel Bas (SPD), Bundestagspräsidentin, legte der 63-Jährige den Amtseid für seine erste Amtszeit ab.
Wolfgang Schmidt, 51 Jahre, wird Kanzleramtsminister. Er galt schon vorher als aussichtsreichster Kandidat für das Amt. Er ist Scholz' engster Vertrauter.
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t-online-Reporterin Miriam Hollstein hat den seit 2018 amtierenden Bundesminister für Arbeit und Soziales begleitet und als den Menschen sehr zugewandt erlebt, wie sie in ihrem Text schreibt. Unserem Leseraufruf folgten viele, die ihr beipflichten. Selten ist etwas Negatives über ihn zu lesen.

"Scholz kann ihm nicht das Wasser reichen"

t-online-Leser Hans Eitel schreibt lobend: "Wenn wir mehr Heils hätten, würde die deutsche Politik anders aussehen. Herr Heil ist ein ehrlicher, glaubwürdiger Mensch, der kein großes Theater um seine Arbeit macht. Olaf Scholz kann ihm nicht das Wasser reichen", meint er.

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"Heil wäre auch ein guter Kanzler"

"Er ist für mich der sympathischste Politiker zur Zeit", mailt t-online-Leserin Marion Gartmann. "Er wirkt sehr kompetent und stellt sich nicht in den Vordergrund. Vor allem strahlt er mit seinen Äußerungen Vertrauen und Glaubwürdigkeit aus, was er auch beweist. Heil wäre auch ein guter Kanzler", findet sie.

"Er wäre der richtige Bundeskanzler"

Mit dieser Meinung ist Marion Gartmann nicht allein. t-online-Leserin Helga Gasser würde ihn ebenfalls gern als Regierungschef sehen. "Mit seiner Art wäre er für mich der richtige Bundeskanzler." Sie begründet das mit seinem Auftreten, "sich selbst nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern seine Arbeit zu erledigen und seine Ziele durchzusetzen".

Helga Gasser findet es bloß schade, dass die Errungenschaften der SPD, auch solche, die unter anderem Heils Verdienst sind, zu stark der damaligen CDU-Führung zugerechnet wurden.

"Die ganze Nettigkeit nützt nichts"

t-online-Leserin Christel Seidl ist hingegen nicht begeistert von Hubertus Heil: "Wenn ein Bundesminister für Arbeit und Soziales nicht für eine gerechte Rentenregelung sorgen kann, dann nützt die ganze Nettigkeit und das Bla Bla nichts!"

Sie beklagt: "Wer von Respekt, Wertschätzung und der Anerkennung von Lebensleistung schwafelt, aber hinnimmt, wenn Rentner teils nach circa 40 Arbeits- und Beitragsjahren eine Rente auf Armutsniveau erhalten, der steht nicht auf dem Boden der Tatsachen."

"Heil ist der einzige Grund, warum ich noch wählen gehe"

"Er ist ein Mensch im Politikbetrieb, der sich selbst nicht so oft ins Rampenlicht drängt wie andere Kollegen, die sich offensichtlich zu schade sind für uns einfache Bürger", urteilt t-online-Leserin Sigrid Schottenheim. "Herr Heil ist ehrlich gesagt der einzige Grund, warum ich überhaupt noch wählen gehe. Frei nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt."

Sie fragt: "Warum nehmen andere Politiker bei Heil nicht einen Kurs zur Selbstdisziplin und Bürgernähe? Sehr vielen von ihnen stünde Bescheidenheit um ihre eigene Persönlichkeit besser als die Vernachlässigung ihrer Ämter."

Sigrid Schottenheim kann nur hoffen, wie sie schreibt, "dass uns Herr Heil noch lange in seiner einflussreichen Position erhalten bleibt; denn wenn er einmal nicht mehr ist, dann war's das mit der Sozialdemokratie".

Hubertus Heil besucht Frisörmeisterin Stefanie Speer: Der Bundesarbeitsminister sucht regelmäßig den Kontakt zur Bevölkerung.
Hubertus Heil besucht Frisörmeisterin Stefanie Speer: Der Bundesarbeitsminister sucht regelmäßig den Kontakt zur Bevölkerung. (Quelle: Britta Pedersen/dpa-bilder)

"Heil sucht Lösungen für Menschen aus prekären Verhältnissen"

t-online-Leser Benjamin Porobic lobt, dass der 49-Jährige auch ärmere Menschen im Blick hat: "Meines Erachtens leistet Minister Heil insofern einen guten Job, als dass er zielgerichtet effektive Lösungen für Menschen aus prekären oder zumindest finanziell schwierigeren Verhältnissen sucht und umsetzt. Als ein Vertreter der jüngeren Generation bin ich froh, dass der 12-Euro-Mindestlohn auch Studierenden zugutekommt, welche Studium und Wohnung gleichzeitig finanzieren."

"Ausschließlich in der Politikblase groß geworden"

t-online-Leser Hans-Joachim Gante kritisiert: "Wir haben mit Hubertus Heil einen Bundesminister für Arbeit und Soziales, der selbst die reale Arbeitswelt nie erlebt hat – wenn man mal von seinem Zivildienst absieht –, sondern durchgehend nur eine Partei- und Politlaufbahn. Ob einen das gerade als Minister für Arbeit und Soziales qualifiziert, wenn man ausschließlich in der Politikblase groß geworden und sozialisiert worden ist, wage ich zu bezweifeln."

Joachim Gante merkt an: "Selbst (Berufs-)Politiker in anderen, weniger sensiblen Tätigkeitsbereichen als denen des Arbeits- und Sozialwesens finden es 'normal' oder plädieren sogar dafür, auch außerhalb ihrer politischen Tätigkeit einen Beruf erlernt und ausgeübt zu haben – zumal die Zeit als Politiker normalerweise auf Zeit geborgt ist vom Souverän, dem Volk. Hört sich vielleicht hochtrabend an, ist aber so in einer Demokratie. Es sollte immer ein berufliches Leben vor und nach der Politik geben, gerade bei einem Bundesminister für Arbeit und Soziales."

"Der einzige wahre Sozialdemokrat in der Regierung"

t-online-Leserin Sabine Schmidt stört das nicht. Sie ist mit dem Niedersachsen mehr als zufrieden: "Herr Hubertus Heil ist der einzige wahre Sozialdemokrat, der noch in der Regierung sitzt. In diesen Zeiten einen Menschen im Arbeitsministerium zu haben, der tatsächlich seine Arbeit macht und zwar ausgezeichnet, grenzt schon an ein Wunder.

Er hat sich zur Aufgabe gemacht, das von Schröder einst zerschlagene Porzellan wieder zu kleben, was den Sozialstaat betrifft. Es ist ihm bereits in Teilen gelungen. Von Mitregierungsmitgliedern wie Christian Lindner ständig angegriffen und kleingeredet zu werden ist bestimmt kein Spaß, aber er verfolgt seine Pläne mit Ruhe und Stringenz.

Ein Politiker, der redet, wie normale Bürger, der sich nicht in Phrasen verliert, der meint, was er sagt und sagt, was er meint. Ich bin froh, dass Herr Heil Teil der Regierung ist und ein so wichtiges Amt bekleidet und auch ausfüllt. Seine Sozialpolitik wird der Kitt sein, der die Gesellschaft in Deutschland zusammenhält."

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Von Peter Schink, Luis Reiß
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