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Humanmedizin in Göttingen

Universitätsmedizin Göttingen

Unser Ausbildungsziel ist die Entwicklung einer Arztpersönlichkeit, die in der Lage ist, auf klinisch-wissenschaftlicher Grundlage eine verantwortungsbewusste und respektvolle Arzt-Patienten-Beziehung aufzubauen. Wir vermitteln unseren Studierenden Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen, die sie dazu befähigen Patient*innen optimal zu versorgen und zum medizinischen Fortschritt beizutragen.

Aufbau des Medizinstudiums

Das Studium der Medizin umfasst einen vorklinischen Studienabschnitt von 4 Semestern und einen klinischen Studienabschnitt von 6 Semestern (Regelstudienzeit). Hinzu kommt das abschließende Praktische Jahr (PJ).

  • Der vorklinische Studienabschnitt umfasst schwerpunktmäßig die vorklinischen Disziplinen Anatomie, Physiologie, Biochemie und die Medizinische Psychologie und Soziologie.
  • Der klinische Studienabschnitt wird themenzentriert und interdisziplinär in Modulen unterrichtet und beinhaltet innovative Lehrveranstaltungsformen.

Während des gesamten Studiums besteht die Möglichkeit, unsere Forschungslabore kennenzulernen – viele unserer Studierenden fertigen ihre Promotionsarbeiten in der Grundlagenwissenschaft an. Hierfür bieten wir spezielle Unterstützung und Förderung an (z.B. im Jacob-Henle-Programm).

Vorklinik

Staatliche Prüfungen

Praktisches Jahr

Praxisnahes Studium

Ein besonderer Schwerpunkt der Lehre in Göttingen liegt auf dem Erwerb praktischer Fertigkeiten für den Arztberuf. Hierfür wurde eigens das Studentische Trainingszentrum Ärztlicher Praxis und Simulation (STÄPS) errichtet. In diesem Skills Lab üben unsere Studierenden an Simulatoren und mit echten medizinischen Geräten unter ärztlicher Supervision (aber auch in studentisch geleiteten Tutorien) die Basisfertigkeiten, die Mediziner*innen am ersten Arbeitstag beherrschen müssen.

Seit 2019 haben Studierende die Möglichkeit, im UMG Lehrhospital Klinikabläufe in realitätsnaher Umgebung zu üben.

Für den Unterricht am Krankenbett und die Blockpraktika wurden spezielle Konzepte entwickelt, um einen möglichst hohen Lernerfolg zu ermöglichen. Im letzten Semester vor dem Zweiten Staatsexamen werden alle bisher gelernten Inhalte noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet: Hier erarbeiten unsere Studierenden – ausgehend von Symptomen und Befunden – anhand der aktuellen Leitlinien das diagnostische und therapeutische Vorgehen.

Nach dem Zweiten Staatsexamen lernen unsere Studierenden im Praktischen Jahr entweder an der Universitätsmedizin selbst oder an einem der 25 Akademischen Lehrkrankenhäuser den medizinischen Arbeitsalltag kennen – natürlich stets unter Anleitung durch Ärzt*innen und begleitet von einem reichhaltigen Lehrangebot.

Studenten im STÄPS
Studenten im STÄPS

Modernes Studium

Seit der Gründung der Georg-August-Universität im Jahre 1737 kann man in Göttingen Medizin studieren. Seitdem hat sich das Fach enorm entwickelt. Wir vermitteln unseren Studierenden den aktuellen Stand der Forschung und bereiten sie zudem auf die Anforderungen eines modernen Arbeitsmarktes vor – sei es in der Patientenversorgung, der Forschung oder der Lehre.

Wir legen großen Wert auf eine professionelle Lehre. Für das Göttinger Medizinstudium haben wir einen eigenen Lernzielkatalog erstellt, der sich zwar am Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin orientiert, aber auch eigene Akzente setzt. Unsere Lehrenden nehmen an medizindidaktischen Trainings teil und unser Curriculum wird von Experten im Bereich Medizindidaktik und Ausbildungsforschung weiterentwickelt. Wir setzen moderne Lehrformen ein: Einige Kleingruppen-Seminare finden im Format des problem-orientierten Lernens mit viel Interaktion zwischen den Studierenden statt. Vorlesungs-Podcasts gehören für uns ebenso zu guter Lehre wie die computergestützte Auseinandersetzung mit klinischen Fragestellungen. Komplexe Abläufe auf der Notaufnahme werden im sechsten klinischen Semester in einer digitalen Simulation trainiert. Im Zentrum der Ausbildung zur*m Ärzt*in steht aber nach wie vor der persönliche Kontakt zwischen unseren Studierenden, unseren Lehrenden und unseren Patient*innen.

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