Originals (Prince-Album)

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Originals
Studioalbum von Prince

Veröffent-
lichung(en)

7. Juni 2019

Aufnahme

Sommer 1981 – Januar 1991

Label(s) NPG Records / Warner Bros. Records

Format(e)

Compact Disc, Download, Doppel-LP

Genre(s)

Dance-Pop, Elektronische Popmusik, Funk, R&B

Titel (Anzahl)

15

Länge

63:50

Besetzung Alle Songs wurden von Prince produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen. Folgende Musiker ergänzten die Aufnahmen:[1]
  • Eddie Mininfield – Saxophon in Dear Michaelangelo, Holly Rock
  • Eric Leeds – Saxophon in Nothing Compares 2 U
  • Jill Jones – Begleitgesang in Baby You’re a Trip, Jungle Love, Manic Monday
  • Larry Williams – Saxophon in The Glamorous Life
  • Morris Day – Begleitgesang in Gigolos Get Lonely Too, Jungle Love; Schlagzeug in Gigolos Get Lonely Too
  • Bob Mockler, Don Batts, Michael Koppelman, Peggy McCreary, Susan Rogers, Terry Christian – Mastering-Toningenieure
  • Michael Koppelman – Abmischung in Love … Thy Will Be Done
  • Tony Maserati – Abmischung in Nothing Compares 2 U
  • Allen Beaulieu, Harris Savides, Horst, Jeff Katz, Larry Williams, Nancy Bundt, Phillip Dixon – Fotos

Produktion

Michael Howe

Studio(s)

Flying Cloud Drive Warehouse (Eden Prairie)
Kiowa Trail Home Studio (Chanhassen)
Sunset Sound (Los Angeles)
Paisley Park Studio (Chanhassen)

Chronologie
Piano & A Microphone 1983
(2018)
Originals 1999 Deluxe
(2019)
Singleauskopplungen
19. April 2018 Nothing Compares 2 U
25. Juli 2019 Holly Rock

Originals (englisch für Originale) ist das zweite von Prince postum erschienene Studioalbum, das am 7. Juni 2019 bei dem Label NPG Records / Warner Bros. Records herausgebracht wurde. Das Album enthält Prince’ Originalversionen von 15 selbstgeschriebenen Songs, die er jedoch nicht selbst veröffentlichte, sondern anderen Künstlern zur Verfügung gestellt hatte.

Alle Lieder des Albums komponierte Prince, zum Teil unter Pseudonymen, in den Jahren 1981 bis 1991; er überließ sie Künstlern wie Apollonia 6, Jill Jones, Kenny Rogers, Martika, Sheila E., The Bangles, The Time und Vanity 6. Die Musik von Originals zählt zu den Genres Dance-Pop, Elektronische Popmusik, Funk und R&B. Die Songtexte handeln von Einsamkeit, Liebe, Spiritualität, Sex und Wollust.

Als Gastmusiker wirken Eric Leeds, Jesse Johnson, Jill Jones, Morris Day von The Time, Sheila E. und Susannah Melvoin mit, Musikkritiker bewerteten Originals zum Teil sehr positiv. Aus kommerzieller Sicht konnte das Album nur in wenigen Ländern Top-Ten-Platzierungen erreichen und erzielte international weder Gold- noch Platinstatus.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle 15 Songs komponierte Prince in den Jahren 1981 bis 1991, veröffentlichte seine eigenen Versionen aber damals nicht. Zehn Songs gab er an sechs seiner damaligen ProtegésApollonia 6, Jill Jones, Sheila E., The Family, The Time und Vanity 6 – weiter; für genannte Künstler produzierte Prince mindestens auch ein Studioalbum. Die anderen fünf Songs schrieb er für Kenny Rogers, Martika, Mazarati, Taja Sevelle und The Bangles. Prince’ Version von Nothing Compares 2 U wurde bereits im April 2018 als Single veröffentlicht und ist damit das einzige Stück, das vor dem Erscheinungsdatum von Originals herausgebracht wurde.

Ende April 2019 gab The Prince Estate (dt.: der Prince-Nachlass) per Pressemitteilung bekannt, am 7. Juni – Prince’ 61. Geburtstag – ein Album mit Namen Originals veröffentlichen zu wollen. Die 15 Songs wählten Troy Carter und Jay-Z aus; Carter ist als Berater von The Prince Estate tätig und Rapper Jay-Z übernahm 2015 den Musikstreaming-Onlinedienst Tidal.[2]

Michael Howe, Kurator von The Prince Estate, sagte in einem Interview, die von Prince auf Tonbandgerät aufgenommenen Versionen seien „klanglich aufpoliert“ worden. Schwieriger sei es aber bei Songs gewesen, die er auf Kompaktkassette aufgenommen hatte, weil diese „so schlecht klangen, dass wir viel nachbessern mussten, natürlich exakt getreu der Vorlage“. Viele Songs seien zuvor nicht auf Bootleg erhältlich gewesen, weswegen „auch für Prince-Sammler mit umfangreichen Sammlungen noch Überraschungen dabei“ seien, meinte Howe.[3]

Aufnahmen 1981: Make-Up[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Song Make-Up nahm Prince im Sommer 1981 in seinem damaligen privaten Tonstudio namens Kiowa Trail Home Studio in Chanhassen in Minnesota auf. Ursprünglich platzierte er das Stück auf dem Debütalbum seines Nebenprojekts The Hookers,[4] eine von ihm gegründete Girlgroup, die aus Jamie Shoop, Susan Moonsie und deren Schwester Loreen bestand. Shoop war Prince’ damalige persönliche Assistentin und Susan Moonsie (* 21. Januar 1964 in Minneapolis) war seine damalige Freundin. Im Januar 1982 löste Prince die Gruppe aber auf und gründete eine neue Band Vanity 6, bei der Shoop und Loreen Moonsie nicht mehr mitwirkten.[5] Make-Up platzierte Prince schließlich auf dem im August 1982 veröffentlichten Album von Vanity 6.

Aufnahmen 1982: Gigolos Get Lonely Too, You’re My Love, Wouldn’t You Love to Love Me?, Baby You’re a Trip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. Januar 1982 spielte Prince den Song Gigolos Get Lonely Too in seinem Tonstudio Kiowa Trail Home ein,[4] den er im August 1982 auf dem Album What Time Is It? von The Time platzierte.

Das Haus (2017) der Familie Anderson, in dem Prince 1976 Wouldn’t You Love to Love Me? aufnahm

You’re My Love nahm Prince im März 1982 im Kiowa Trail Home Studio auf, wobei das exakte Aufnahmedatum der Öffentlichkeit nicht bekannt ist.[1] Am 25. September 1985 überarbeitete er den Song in Los Angeles in Kalifornien im Tonstudio Sunset Sound und 1986 bekam er eine Anfrage des Managements von Kenny Rogers, einen Song für das Album They Don’t Make Them Like They Used To des Sängers beizusteuern. Prince willigte ein und entschied sich für You’re My Love. Im Mai 1986 schickte er den Song Clare Fischer, damit dieser Arrangements von Blas- und Streichinstrumente hinzufügen konnte.[6] Anschließend gab Prince das Stück an Rogers weiter, der es aber mit seinen eigenen Musikern überarbeitete und eine neue Version kreierte.[7]

Die erste Aufnahme von Wouldn’t You Love to Love Me? stammt aus dem Jahr 1976.[8] Damals wohnte Prince vorübergehend bei der Familie Anderson seines Schulfreundes André Cymone in Minneapolis in Minnesota und nahm den Song in deren Haus mit einem Kassettenrekorder auf. Im Sommer 1978 zog er nach Edina (Minnesota) in sein erstes eigenes Haus, wo er Wouldn’t You Love to Love Me? überarbeitete. Unter anderem spielte er auch eine Version mit der US-Sängerin Sue Ann Carwell (* 1962)[9] ein, wobei sie den Hauptgesang übernahm.[10] Doch diese Version ist bis heute (Stand 2021) unveröffentlicht. Carwell ist die Schwester von Rapper T. C. Ellis, der auf dem Prince-Album Graffiti Bridge (1990) mitwirkt. Die auf Originals veröffentlichte Version von Wouldn’t You Love to Love Me? nahm Prince am 1. April 1982 im Sunset Sound auf.[4] Im September 1986 wurde Prince von Quincy Jones gefragt, ob er auf dem Album Bad (1987) von Michael Jackson den gleichnamigen Titelsong mit Jackson im Duett singen und im dazugehörenden Musikvideo mitwirken wolle. Prince lehnte beides ab und bot stattdessen an, Wouldn’t You Love to Love Me? auf dem Bad-Album beizusteuern, was Jackson aber nicht wollte. Schließlich gab Prince das Stück an die Sängerin Taja Sevelle (* 7. Januar 1962 in Minneapolis) weiter, die es im September 1987 auf ihrem gleichnamigen Album veröffentlichte.[11]

Am 8. Juli 1982 spielte Prince den Song Baby, You’re a Trip im Tonstudio Sunset Sound ein und überarbeitete ihn zuletzt am 20. Februar 1986. Im Mai 1987 veröffentlichte dann Jill Jones ihre von Prince komponierte Version.[4][12]

Aufnahmen 1983: Jungle Love, Sex Shooter, The Glamorous Life[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Rhythmus von Jungle Love kreierte Gitarrist Jesse Johnson bereits 1982 und nahm ihn auf einer Tascam-8-Spur-Kassette auf. Er gab die Kassette Prince, der am 26. März 1983 im Sunset Sound sowohl eine Melodie ergänzte als auch einen Liedtext verfasste. Jungle Love wurde im Juli 1984 auf Ice Cream Castle, dem dritten Album der Band The Time, veröffentlicht. Auch im Film Purple Rain aus dem Jahr 1984 präsentiert die Band den Song, wobei ihr Auftritt von einem Live-Konzert am 4. Oktober 1983 im Musikklub First Avenue stammt, den die Band im Film allerdings im Playback vorträgt.[13]

Sex Shooter nahm Prince am 30. April 1983 im Kiowa Trail Home Studio auf. Ursprünglich platzierte er den Song auf dem zweiten Album von Vanity 6, aber Frontsängerin Vanity verließ die Band, worauf Prince die Veröffentlichung absagte. Letztendlich brachte er Sex Shooter im Oktober 1984 auf dem Album von Apollonia 6 heraus.[14] Das Stück ist ebenfalls im Purple-Rain-Film zu hören.

Am 27. Dezember 1983 nahm Prince The Glamorous Life im Tonstudio Sunset Sound auf und Sheila E. brachte den Song im Mai 1984 als Vorab-Single ihres gleichnamigen Albums heraus.[15]

Aufnahmen 1984: Manic Monday, Noon Rendezvous, 100 MPH, Nothing Compares 2 U[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Song Manic Monday spielte Prince am 4. Februar 1984 im Tonstudio Sunset Sound ein und platzierte ihn zunächst auf dem Album von Apollonia 6, was bei seiner damaligen Toningenieurin Peggy McCreary auf Unverständnis stieß: „Das hat mich so aufgeregt, dass er das Apollonia 6 gab, weil er es mit seinem Gesang so gut gemacht hat“, sagte sie. Aber man habe Prince niemals nach den Gründen seiner Entscheidungen gefragt, man habe immer „nur getan, was er dir gesagt hat“.[16] Im Februar 1985 traf Prince auf einem Flug nach England Susanna Hoffs, Frontsängerin der Band The Bangles. Er wurde gefragt, ob er Songs für ein Album beisteuern möchte, worauf sich Prince für Manic Monday entschied.[17] Er hatte den Song vom Apollonia-6-Album (1984) zuvor gestrichen und gab ihn The Bangles, die mit Manic Monday ihren kommerziellen Durchbruch schafften; die Band veröffentlichte das Stück im Dezember 1985 als Vorab-Single ihres zweiten Albums Different Light. Prince bot The Bangles mit Jealous Girl einen weiteren Song, den die Band aber ablehnte;[17] erst im September 2020 wurde das Stück auf Sign o’ the Times Deluxe veröffentlicht, allerdings von Prince gesungen.

Am 13. Februar 1984 nahm Prince im Sunset Sound Noon Rendezvous auf. Den Song schrieb er zusammen mit Sheila E., die damals von einem kommerziellen Song träumte, der auch im Radio gespielt werden könnte, wovon Prince „begeistert“ gewesen sei.[18] Noon Rendezvous platzierte Prince im Juni 1984 auf Sheila E.s Debütalbum The Glamorous Life.

Sheila E., 1985

100 MPH nahm Prince am 24. Juni 1984 in Eden Prairie in Minnesota im Flying Cloud Drive Warehouse auf. Tony Christian, der Rhythmusgitarrist der Band Mazarati, sagte, Prince habe den Song gezielt für die Band geschrieben. Offizielle Dokumente bestätigen zwar seine Aussage, doch Prince zog auch sein Nebenprojekt The Family in Erwägung. Jerry Hubbard, 1984 Bassist von The Time und 1985 von The Family, äußerte, Prince habe ihm 100 MPH vorgespielt und gefragt, ob dieser Song „etwas für The Family“ sei, was er bejahte. Letztendlich entschied sich Prince aber doch für Mazarati,[19] die das Stück im März 1986 auf ihrem Debütalbum veröffentlichten. Mazarati wurde 1982 von Prince’ damaligem Bassisten Brown Mark gegründet, der bis auf 100 MPH alle Songs für das Debütalbum komponierte. 1989 löste sich die Band auf.

Die auf Originals veröffentlichte Version von Nothing Compares 2 U nahm Prince am 15. Juli 1984 im Flying Cloud Drive Warehouse auf.[20] Er platzierte das Stück auf dem im August 1985 veröffentlichten Album von The Family. International bekannt wurde der Song im Jahr 1990 durch Sinéad O’Connors kommerziell sehr erfolgreiche Coverversion.

Aufnahmen 1985: Dear Michaelangelo, Holly Rock[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Songs Dear Michaelangelo und Holly Rock schrieb Prince zusammen mit Sheila E. Als er mit seiner Purple-Rain-Tour in der ersten Januarwoche 1985 für fünf Konzerte in Atlanta in Georgia im The Omni gastierte, nahm er nach den Konzerten Dear Michaelangelo auf. Er spielte das Stück im Tonstudio Master Sound in Atlanta ein[1] und Sheila E. brachte es im August 1985 auf ihrem zweiten Album Romance 1600 heraus. Holly Rock nahm Prince am 24. April 1985 im Sunset Sound auf und Sheila E. veröffentlichte den Song im September 1985 auf dem Soundtrack des Films Krush Groove.[21]

Aufnahmen 1991: Love … Thy Will Be Done[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 1990 war Martika mit Aufnahmen an ihrem zweiten Studioalbum beschäftigt, als der Prince-Film Graffiti Bridge in die US-Kinos kam. Sie war von dem Film beeindruckt, weil einige Themen des Films von genau denselben wie auf dem ihres entstehenden Albums handelten. Prince bot an, einige Songs zum neuen Album beizusteuern und nahm im Januar 1991 in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen das Stück Love … Thy Will Be Done auf.[1] Martika mochte das Stück sehr und spielte es mit eigenen Musikern in New York City neu ein. Letztendlich schrieb Prince für sie insgesamt vier Songs, die auf ihrem Album Martika’s Kitchen zu hören sind, das im August 1991 veröffentlicht wurde.[22]

Gestaltung des Covers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die CD und das Booklet steckt in einem aufklappbaren Pappcover. Auf dem Frontcover ist ein Foto von Prince aus dem Jahr 1980 zu sehen, das in einem Fotostudio entstanden ist. Er steht vor einer weißen Mauer, auf der per Bildbearbeitung eine Art weißes Plakat angebracht ist. Auf diesem Plakat steht in Graffiti-ähnlicher roter Schrift der damals von dem Musiker selbst gesprayte Schriftzug „Prince“. Das Plakat ist ähnlich einer Buchseite gestaltet und scheint von der unteren linken Ecke nach schräg rechts oben wegzuschweben. Prince steht leicht seitlich gedreht zur Kamera, sein Kopf ist schräg nach rechts geneigt und seine Pupillen schauen zum Betrachter. Er trägt einen hellblauen Stoffmantel mit silberfarbenen Nieten auf der rechten Schulter. Auf der linken Seite des Mantels ist in Brusthöhe ein Button mit der Aufschrift „Rude Boy“ angebracht, ähnlich wie auf dem Albumcover von Controversy aus dem Jahr 1981. Außerdem trägt Prince ein rotes Bandana-Halstuch und eine schwarze Unterjacke, die sein Brusthaar nicht vollständig bedeckt. Das Foto machte der aus Minneapolis stammende Fotograf Allen Beaulieu (* 1952),[23] der auch für die Albencover von Dirty Mind (1980), Controversy (1981) und Piano & A Microphone 1983 (2018) zuständig war. Auf dem Rückcover ist die Tracklist von Originals zu lesen.

Wenn das Pappcover aufgeklappt wird können die Schallplattencover und die Vinyl-Singles der Interpreten angeschaut werden, an die Prince die auf Originals vorhandenen Songs ursprünglich weiter gegeben hatte. Das Booklet besteht aus sechs Seiten. Zu allen 15 Songs sind Informationen zum Aufnahmedatum abgedruckt, wobei aber nur der jeweilige Monat und das jeweilige Jahr erwähnt ist, aber nicht das exakte Datum. Zudem sind die jeweiligen Toningenieure aufgelistet, die Prince assistierten. Außerdem sind die US-Chartplatzierungen von den Songs vorhanden, die ursprünglich als Singles ausgekoppelt wurden.

Musik und Text[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik von Originals zählt zu den Genres Dance-Pop, Elektronische Popmusik, Funk und R&B, kombiniert mit Synthesizer und dem Drumcomputer Linn LM-1. Die Liedtexte handeln von Einsamkeit, Liebe, Spiritualität und – für Prince in den 1980er Jahren typisch – von Sex und Wollust. Die meisten Songs singt er melodisch vertont, nur Make-Up und Holly Rock trägt er im Sprechgesang vor. Neben seinem charakteristischen Falsettgesang benutzt Prince auch tiefere Stimmlagen.

Der Drumcomputer Linn LM-1

Der erste Song Sex Shooter ist dem Genre Dance-Pop zuzuordnen. Prince vereint eine eingängige Melodie mit markanter Synthesizer-Hookline zu einem funky Beat. Im sexuell anzüglichen Liedtext betreibt er ein Wortspiel mit dem Begriff „Six Shooter“, einem Revolver mit sechs Kammern. Die Waffe wurde aber geändert, um ihn selbst zu einer Art Waffe zu machen. Da Prince nicht von alleine abdrücken kann fordert er seine Geliebte auf, „die Waffe zu küssen“, was „garantiert Spaß machen“ wird.[24]

Das Stück Jungle Love ist aus der Musikrichtung Funk; Prince kreierte einen Groove aus einer dominierenden Bassline mit Synthesizer, wozu Jesse Johnson Gitarre spielt. Im ebenfalls anzüglichen Liedtext bezeichnet er sich gegenüber einer Frau als „ein bisschen gefährlich“ und möchte ihr seine wilde und ungezähmte „Dschungelliebe“ zeigen.[25] Prince veröffentlichte den Song unter dem Pseudonym „Jamie Starr“, das er in den Jahren 1981 bis 1983 nutzte.

Manic Monday ist aus dem Genre Popmusik; die Melodie ist größtenteils identisch mit der von 1999 aus dem Jahr 1982. Im Liedtext schildert Prince als mitfühlender Beobachteter die Strapazen und Probleme einer modernen jungen berufstätigen Frau, die Hauptverdienerin in einer Partnerschaft ist. Sie sehnt sich nach Erholung und Entspannung, insbesondere nach der an einem Sonntag, weil dieser ihr „Fun Day, mein ‘Ich-muss-nicht-rennen-Tag’“ ist. Die Verrücktheit des „manischen Montag“ fürchtet sie jedoch.[17] Im Begleitgesang sind Brenda Bennett (* 1952 in Warwick, Rhode Island),[26] ehemaliges Mitglied von Vanity 6 und Apollonia 6, sowie Jill Jones zu hören. Prince veröffentlichte Manic Monday unter dem Pseudonym „Christopher“, benannt nach der von ihm selbst gespielten Hauptrolle „Christopher Tracy“ seines Films Under the Cherry Moon – Unter dem Kirschmond aus dem Jahr 1986.

Die Ballade Noon Rendezvous, die Prince am Klavier spielt und von dezentem Drumcomputer begleitet wird, schrieb er gemeinsam mit Sheila E. Der Liedtext beschäftigt sich mit Hingabe. Sheila E. sagte, der Liedtext handle von ihrer Beziehung zu Prince,[27] der ausschließlich im Falsett singt.

Die aus dem Genre Elektronische Popmusik stammende Nummer Make-Up ist, von Prince spärlich arrangiert, dominiert von Synthesizer und dem Drumcomputer Linn LM-1. Der Beat ist ruckartig und wirkt roboterhaft. Den Liedtext trägt Prince ähnlich einem Sprechgesang vor, wobei er eine Liste verschiedener Make-ups, Farben und Kleidung rezitiert, während er sich auf ein Date vorbereitet.[28]

100 MPH (entspricht 160,9 km/h) ist aus dem Bereich Dance-Pop, kreiert mit Elementen aus Funk und Rock. Synthesizer und Drumcomputer stehen im Vordergrund, ein in sich geschlossenes Songwriting lässt Prince jedoch vermissen. Der Liedtext beschäftigt sich mit dem Genießen des Lebens in vollen Zügen.[29]

You’re My Love ist eine zuweilen uninspiriert wirkende Ballade. Im Liedtext beschreibt Prince einen Mann, der seiner zweifelnden Partnerin seine ununterbrochene Zuneigung versichern möchte, auch wenn die beiden bereits seit vielen Jahren zusammen sind. Es ist der erste Song, den Prince unter dem Pseudonym „Joey Coco“ veröffentlichte,[7] das er von 1985 bis 1987 benutzte.

Michelangelo, zirka 1544

Der Up-tempo-Song Holly Rock basiert auf einem hämmernden Ein-Akkord-Riff, wobei Sheila E. sowohl Perkussion spielt als auch den Begleitgesang übernahm. Saxophon spielte Eddie Mininfield, der auch unter Eddie M. bekannt ist und von 1984 bis 1985 Mitglied in Sheila E’s Begleitband war. Prince rapt sprechgesangähnlich über den Begriff „Holly Rock“, definiert diesen aber nicht und teilt lediglich mit, „es könnte ein Tanz sein, es könnte ein Song sein“. In der US-Zeichentrickserie Familie Feuerstein (1960–1966) wird die Stadt Hollywood „Hollyrock“ genannt, was Prince zum Titelnamen inspiriert haben könnte.[30]

In der R&B-Ballade Baby, You’re a Trip übernahm Jill Jones den Begleitgesang und im Liedtext scheint sich eine Frau mit der Tatsache abgefunden zu haben, dass sie sich in einen gegenüber ihr sich distanziert verhaltenden Mann verliebt hat, der nicht weiß, wie er ihre Liebe erwidern soll.[31]

Der Song The Glamorous Life stammt aus dem Genre Funk und Pop. Die eingängige Hookline basiert auf einem rhythmischen Fundament, geprägt von Synthesizer und vom Drumcomputer Linn LM-1. Es ist der erste Prince-Song mit Saxophonspiel, den er nicht unter eigenem Namen veröffentlichte – er gab das Stück im Jahr 1984 an Sheila E. weiter. Das Saxophon spielte der Jazz-Musiker Larry Williams ein, der unter anderem mit Al Jarreau, Aretha Franklin, Eric Clapton, George Benson und Michael Jackson zusammenarbeitete. David Coleman (* 1962; † 2004) spielte Violoncello, er war der jüngere Bruder von Lisa Coleman. Im Liedtext schildert Prince eine glamourös lebende Frau, die „eine große braune Mercedes-Limousine“ fährt sowie gerne „Diamanten und Pelze“ trägt. Sie ist überzeugt, auf Liebe verzichten zu können, bis sie einen Mann kennenlernt, der ein Umdenken bei ihr auslöst; sie erkennt, dass „Geld nur die Miete bezahlt“, während echte Liebe zwar „wirklich beängstigend“ sein kann, aber gleichzeitig „vom Himmel gesandt“ und „glamourös“ ist.[27]

Gigolos Get Lonely Too ist eine R&B-Ballade aus dem Bereich Funk, die ein lockeres und entspanntes Gefühl vermittelt, bei der Prince von Jesse Johnson an der Gitarre und von Morris Day, Leadsänger von The Time, am Schlagzeug unterstützt wird. Im Liedtext schildert Prince die Sicht eines Gigolos, der einer Frau gesteht, selbst ein professioneller Verführer wie er werde zuweilen einsam. Wie Jungle Love veröffentlichte Prince das Stück unter dem Pseudonym „Jamie Starr“.[32]

Love … Thy Will Be Done ist einer der spirituellsten Songs aus Prince’ Feder und kann zu den besten gezählt werden, die er ursprünglich nicht unter eigenem Namen veröffentlichte. Den Groove, bestehend aus einem pumpenden E-Bass und Synthesizer, sampelte er aus dem Song Fifty-Fifty Clown (1990) der Cocteau Twins und erstellte einen Loop, der als Dauerschleife von Anfang bis Ende zu hören ist. Im Liedtext verwendet Prince das Wort „Liebe“ als Metapher für „Gott“; für ihn ist Liebe Gott und Gott ist Liebe. Nachdem er schließlich Gott umarmt hat, kann er nicht „zufriedener sein, auch wenn es keinen Frieden außerhalb meines Fensters gibt“, weil „Frieden im Inneren“ existiert.[33]

Das Stück Dear Michaelangelo erinnert zuweilen an The Glamorous Life, doch die Drumcomputer-Programmierung wirkt uninspirierter und der Song scheint hastig produziert worden zu sein.[17] Wie bei Holly Rock spielte Sheila E. Perkussion und übernahm auch den Begleitgesang, Eddie Mininfield ist am Saxophon zu hören. Der spirituell angehauchte Liedtext nimmt unter anderem Bezug auf den italienischen Maler Michelangelo (1475–1564), wobei im Titelnamen der Druckfehler „Michaelangelo“ aus dem Jahr 1985 übernommen wurde. Im Refrain bittet Prince Michelangelo, seine Träume im Kopf zu färben. Außerdem singt er: „Rette mich vor der Einladung des Todes. Ich werde mit niemandem Liebe machen, es sei denn, er ist von deiner Überzeugungskraft.“

Der aus dem Genre Pop und Funk stammende Song Wouldn’t You Love to Love Me? handelt von Liebe und Sex. Wie für einen Prince-Liedtext typisch, ergreift er bei einer Frau die Initiative und fragt, ob sie ihn wirklich liebt oder sich „nur etwas Zeit“ nimmt.[34] Ähnlich wie Noon Rendezvous singt Prince im Falsett.

Jerome Benton (links), 2002

Das Album endet mit der Ballade Nothing Compares 2 U, bei der Eric Leeds Saxophon spielte. Beim Liedtext konzentrierte sich Prince ausschließlich auf das Gefühl von Liebeskummer, anstatt eine detaillierte Geschichte über eine bestimmte Trennung zu schildern. Er bedauert zwar die Trennung von seiner Freundin, liefert aber keine Erklärung, weswegen sie ihn verlassen hat und warum nichts „vergleichbar mit“ ihr ist. Wer ihn zum Liedtext inspirierte hat Prince öffentlich nicht bekannt gegeben. Seine damalige Toningenieurin Susan Rogers (* 1956) vertritt die Meinung, Prince sei von seiner damaligen Haushälterin Sandra „Sandy“ Marie Scipioni (* 17. November 1959; † 23. Mai 2015) beeinflusst worden. Scipioni kümmerte sich ab 1980 um sein Haus und Garten, kündigte aber 1984 abrupt das Arbeitsverhältnis, weil ihr Vater unerwartet an einem Herzinfarkt gestorben war und sie bei ihrer Familie verweilen wollte.[35] Anschließend habe Prince Rogers des Öfteren gefragt, ob und wann Scipioni zurückkomme.[36][37]

Jerome Benton, Mitglied von The Time, schildert jedoch eine andere Version über die Entstehung des Liedtextes. Er selbst sei Anfang der 1980er Jahre verlobt gewesen und wollte eine Frau aus Los Angeles heiraten, die aber darauf bestand, er solle die Musik aufgeben. Die beiden trennten sich schließlich, worauf Benton sehr verletzt gewesen und mit all seinen Problemen zu Prince gegangen sei; dieser habe daraufhin Nothing Compares 2 U über Bentons Gefühle geschrieben.[38]

2011 wurde Susannah Melvoin in einem Interview gefragt, ob Prince Nothing Compares 2 U für sie verfasst habe, was sie zögerlich mit „Vielleicht … ja“ beantwortete. Aber er habe niemals gesagt: „Baby, ich habe diesen Song für dich geschrieben“, sagte sie lachend. Melvoin ist auf der auf Originals veröffentlichten Version mit dezentem Begleitgesang im Hintergrund zu hören. Sie war 1984 Prince’ feste Freundin und von August 1985 bis April 1986 auch mit ihm verlobt.[39] Susannah Melvon ist die Zwillingsschwester von Wendy Melvoin.

Titelliste und Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Lied Autor Länge
01 Sex Shooter Prince 3:06
02 Jungle Love Prince, Jesse Johnson, Morris Day 3:03
03 Manic Monday Prince 2:50
04 Noon Rendezvous Prince, Sheila E. 3:00
05 Make-Up Prince 2:26
06 100 MPH Prince 3:30
07 You’re My Love Prince 4:23
08 Holly Rock Prince, Sheila E. 6:38
09 Baby, You’re a Trip Prince 5:51
010 The Glamorous Life Prince 4:11
011 Gigolos Get Lonely Too Prince 4:41
012 Love … Thy Will Be Done Prince, Martika 4:06
013 Dear Michaelangelo Prince, Sheila E. 5:22
014 Wouldn’t You Love to Love Me? Prince 5:56
015 Nothing Compares 2 U Prince 4:39

Originals wurde am 7. Juni 2019 weltweit veröffentlicht und war in der ersten 14 Tagen nur über Tidal zu beziehen. Seit dem 21. Juni 2019 ist das Album auch über andere Streaming-Anbieter als Download zu erwerben,[2] zudem kann es bei dem Benutzerkonto von The Prince Estate auf YouTube kostenlos angehört werden. Außerdem erschien Originals auf Compact Disc. Die japanische und die Target-Ausgabe enthält als Bonustrack Nothing Compares 2 U (Cinematic Mix), der 4:23 Minuten lang ist und eine Arrangement von Clare Fischer besitzt. Am 19. Juli 2019 erschien Originals als Doppel-LP auf Schallplatte, wobei die Doppel-LP auch als „Exclusive Limited Edition“ in weißem Vinyl und als „Deluxe“-Ausgabe in lilafarbenem Vinyl erhältlich ist.

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sieben Songs konnten sich von 1984 bis 1991 als Singles in den internationalen Hitparaden von den Interpreten platzieren, an denen Prince die Stücke weiter gegeben hatte:

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[40]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1984 The Glamorous Life
The Glamorous Life
UK96
(2 Wo.)UK
US7
(26 Wo.)US
• Interpret: Sheila E.
• Erstveröffentlichung: 2. Mai 1984
Sex Shooter
Apollonia 6
US85
(6 Wo.)US
• Interpret: Apollonia 6
• Erstveröffentlichung: 31. August 1984
Jungle Love
Ice Cream Castle
US20
(25 Wo.)US
• Interpret: The Time
• Erstveröffentlichung: 11. Oktober 1984
1985 Manic Monday
Different Light
DE2
(18 Wo.)DE
AT2
(12 Wo.)AT
CH4
(12 Wo.)CH
UK2
Silber
Silber

(13 Wo.)UK
US2
(20 Wo.)US
• Interpret: The Bangles
• Erstveröffentlichung: 23. Dezember 1985
1988 Wouldn’t You Love to Love Me?
Taja Sevelle
UK59
(5 Wo.)UK
• Interpret: Taja Sevelle
• Erstveröffentlichung: Februar 1988
1990 Nothing Compares 2 U
I Do Not Want What I Haven’t Got
DE1
Gold
Gold

(32 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold

(21 Wo.)AT
CH1
(29 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(18 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(21 Wo.)US
• Interpret: Sinéad O’Connor
• Erstveröffentlichung: 8. Januar 1990
1991 Love … Thy Will Be Done
Martika’s Kitchen
DE26
(19 Wo.)DE
CH26
(1 Wo.)CH
UK9
(9 Wo.)UK
US10
(15 Wo.)US
• Interpret: Martika
• Erstveröffentlichung: 27. August 1991

Weitere vier Songs wurden ebenfalls als Singles ausgekoppelt, konnten sich in den internationalen Hitparaden aber nicht platzieren:

  • 9. März 1983: Gigolos Get Lonely Too von The Time aus What Time Is It?
  • Februar 1985: Noon Rendezvous von Sheila E. aus The Glamorous Life
  • 13. Juni 1985: 100 MPH von Mazarati aus Mazarati
  • 4. Juli 1986: Holly Rock von Sheila E. aus dem Soundtrack Krush Groove

Der Song Sex Shooter, im Film Purple Rain von Apollonia 6 aufgeführt, wurde für den Negativpreis Goldene Himbeere 1985 in der Kategorie „Schlechtester Song“ nominiert, blieb bei der Verleihung jedoch von einem Preis verschont.

Von dem Album Originals wurden zwei Singles ausgekoppelt; bereits am 19. April 2018 erschien Nothing Compares 2 U sowohl als Download als auch auf Vinyl-Single. Auf der A-Seite ist eine auf 4:12 Minuten gekürzte Version vorhanden, auf der B-Seite ist die Album-Version von Originals zu hören.[41] Am 25. Juli 2019 wurde Holly Rock ausgekoppelt und erschien ausschließlich als Download in einer auf 3:47 Minuten gekürzten Edit-Version.

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Liedern des Albums Originals hat The Prince Estate insgesamt drei Musikvideo produziert; in Nothing Compares 2 U sind Prince and The Revolution im Jahr 1984 zu sehen, wie sie in Eden Prairie in Minnesota im Flying Cloud Drive Warehouse Tanzszenen einstudieren.[41] Anlässlich der CD-Veröffentlichung von Originals konnte anfangs über Apple Music ein Musikvideo zu Manic Monday für eine Gebühr von 1,99 US-Dollar (umgerechnet 1,76 Euro) kostenpflichtig angeschaut werden. Das Video ähnelt dem von Nothing Compares 2 U; Prince and The Revolution sind beim Einstudieren von Tanzszenen im Flying Cloud Drive Warehouse zu sehen. Seit dem 23. Juni 2019 kann das Video auch bei dem Benutzerkonto von The Prince Estate auf YouTube kostenlos angesehen werden. Am 25. Juli 2019 wurde ein Video zu Holly Rock veröffentlicht, das in der Single-Version produziert wurde. Das Video wurde in den Electric Light Studios in London erstellt und ist fast ausschließlich Comic-ähnlich gestaltet, wobei Prince in verschiedenen Outfits zu sehen ist. Zudem sind einzelne Passagen vom Liedtext von Holly Rock zu lesen.[42]

Zu den folgenden acht weiteren Songs existieren Musikvideos, die von Prince aber nicht beeinflusst sind: The Glamorous Life (1984: Sheila E.), Sex Shooter (1984: Apollonia 6), Jungle Love (1984: The Time), Manic Monday (1985: The Bangles), 100 MPH (1986: Mazarati), Wouldn’t You Love to Love Me? (1988: Taja Sevelle), Nothing Compares 2 U (1990: Sinéad O’Connor) und Love … Thy Will Be Done (1991: Martika).

Zu den sieben Songs Make-Up (1982: Vanity 6), Gigolos Get Lonely Too (1982: The Time), Noon Rendezvous (1984: Sheila E.), Dear Michaelangelo und Holly Rock (beide 1985: Sheila E.), You’re My Love (1986: Kenny Rogers) und Baby, You’re a Trip (1987: Jill Jones) wurden keine Videos produziert.

Coverversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diverse Musiker aus den unterschiedlichsten Genres nahmen Coverversionen von Songs des Albums Originals auf und veröffentlichten diese auf Tonträger,[43][44][45] wobei das Stück Nothing Compares 2 U mit Abstand am häufigsten interpretiert wurde; dieses haben beispielsweise Sinéad O’Connor (1990), Aretha Franklin (2014), Dixie Chicks (2017), Nikka Costa (2017) und ONAIR (2018) neu aufgenommen. Im Jahr 1993 spielte Prince mit Rosie Gaines eine Live-Version ein und brachte sie auf The Hits/The B-Sides heraus.

Leningrad Cowboys, 2005

Manic Monday ist für 1:34 Minuten im Medley vom Party-Mix von Das Super Za Za Zabadak (1986) der Saragossa Band zu hören. Außerdem nahm die deutsche Punk-Band Die Bengels (1994) eine neue Version von Manic Monday auf, sowie die US-Pop-Punk-Band Missile Command (1996), die Hi-NRG-Band Popcorn feat. Jade (1998) im Medley mit Hooked on a Feeling, Bonnie Pink feat. Yuka Honda (2005), Relient K (2005), Leningrad Cowboys (2006), die Punk-Band Punk People (2006), Ephemera (2008), die Indie-Band The Yellow Melodies (2013) und die philippinische Soul-Sängerin Stephanie Romawag (2015). Zudem existieren zwei deutschsprachige Versionen mit dem Titel Müder Montag aus dem Jahr 1986, die aber unterschiedlichen Liedtext besitzen. Die eine Version von Die Bengelinchen ist eine Kinderversion, dessen Liedtext sich auf die Schule bezieht.[46] Die andere Version stammt von der Österreicherin Regina Brandstätter, die damals noch Teenager war; der Liedtext orientiert sich inhaltlich am englischsprachigen Original. Brandstätter wurde später als Violinistin bekannt.[47]

The Glamorous Life coverten Eden’s Crush mit Nicole Scherzinger (2001), Ringo Starr mit Sheila E. (2002), die Punk-Band Dirty Children (2004), die australische Moderatorin und Europop-Sängerin Melissa Tkautz (2005), DJ T-Funk feat. Inaya Day (2005), Theophilus London (2012) unter dem Titel Glam Life 2.0 und die philippinische Electro-Sängerin Jenn Cuneta (2017).

Gigolos Get Lonely Too spielte die US-Rapperin Passion (1996), die R&B-Sänger Jack Knight (1999), Andrew Young (2008), Warren G feat. Snoop Dogg (2009) und Soul-Sänger Leander (2013) neu ein. Außerdem wurde der Song unter dem Titel Gigalos Get Lonely Too von Rapper K-Dee feat. Morris Day (1994), von DJ Screw auf seinem Mixtape Chapter 016: Late Night Fuckin’ Yo Bitch (1995) und von R&B-Sänger James Jr (2007) gecovert. Big Moe feat. Noke D (2003) nahm eine Version mit Namen Get Lonely Too auf, und die Songs Kalifornia (1994) von Above the Law feat. Kokane basiert wie Contrary to Rumor (1998) von R&B-Sänger Levitti auf Gigolos Get Lonely Too.

Jungle Love interpretierte der italienische Eurodance-Sänger Victor (1995), die US-Punk-Band Franks & Deans (2016), sowie der US-The Voice Finalist von 2017 und Funk-Sänger Jesse Larson. Sex Shooter coverten folgende Musiker: die Electro-Band Coco Electrik (2006), die House-Band FireFox (2006), die norwegische Electro-Band Frost (2008), die britische Elektro-Tanzmusik-Band Cahill feat. Nikki Belle (2009) und die niederländische Techno-DJane Fraulein Z (2013). Love … Thy Will Be Done nahm die Acapella-Band Counterparts (1998) und Delta Goodrem (2014) neu auf.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikkritiker bewerteten Originals zum Teil hervorragend. Viele vertraten die Meinung, Prince’ Versionen seien meist besser als die in den 1980er Jahren veröffentlichten Versionen.

Thomas Hobbs von der britischen Musikzeitschrift New Musical Express zeigte sich von Originals begeistert und gab mit fünf Sternen die Höchstanzahl. Die „ausgegrabenen Tracks“ zeigten Prince’ „erstaunliche, chamäleonartige Fähigkeit, praktisch jedes Genre zu beherrschen“. Originals fungiere „als faszinierende Zeitkapsel der 1980er Jahre“ und Prince erinnere „uns daran, wie wahnsinnig talentiert er war“. Es sei „eine Schande“, dass er „diese Tracks jemals an andere Künstler weitergegeben“ habe, meinte Hobbs. Der Song Manic Monday sei „einer der Höhepunkte“ des Albums. Abschließend schrieb Hobbs, „wenn diese Sammlung ein Indikator für die Qualität der Tausenden von Stunden unveröffentlichter Musik ist, die Prince noch in den Tresoren hat“, solle man sich nicht wundern, „wenn wir 2099 immer noch zu neuer Prince-Musik feiern“.[48]

André Bosse von der deutschen Zeitschrift Musikexpress verteilte ebenfalls die Höchstanzahl von fünf Sternen. Er meinte, die Zusammenstellung von Originals sei „überfällig“ gewesen. Die 15 Songs seien die besten aus der Zeit „Mitte der 80er- bis Anfang der 90er-Jahre“. Love … Thy Will Be Done sei ein „brillantes Stück“ und Manic Monday ein „Juwel“. Zudem biete das Album mit Make-Up, Holly Rock und The Glamorous Life „tolle Entdeckungen“.[49]

Kerstin Kratochwill von dem Internetmagazin Tonspion gab auch die Höchstanzahl von fünf Sternen. Wenn Prince Manic Monday oder Nothing Compares 2 U singe, offenbare „sich einmal mehr sein generöses Genie“, schrieb sie. Die 15 Songs von ihm zu hören, die er für andere Künstler komponiert hat, mache „ziemlich glücklich“. Es sei „faszinierend“, wie Prince diese Songs interpretiert oder angelegt habe. Manic Monday besitze „einen melancholischeren Touch“, Love … Thy Will Be Done sei „extrem intim“ und The Glamorous Life sei „ein funkelndes Funk-Monster“. Das gesamte Album sei „voller Funk, Sex und Energie“, was „ganz im Sinne des Verstorbenen“ sei, meinte Kratochwill.[50]

Rebecca Bengal von der Musikwebsite Pitchfork Media verteilte mit 9,5 von 10 möglichen Punkten fast die Höchstanzahl. Wenn man Prince die Songs singen höre, komme man „dem Puls seiner Kunst nahe: transgressiv, funky, sexy, ein Beweis für sein Genie“. Die Zusammenstellung von Originals bestätige „ein für allemal“, dass ein Prince-Demo oft besser gewesen sei als die fertigen Songs der meisten anderen Musiker. Gemäß Bengal verblasse etwa Kenny Rogers’ Version von You’re My Love neben derjenigen von Prince. Grooves wie die von Jungle Love und Make-Up bildeten den „Dancefloor-Kern“ von Originals. Zudem pendele man auf dem Album „zwischen langsam brennenden Liebesliedern“ wie Baby, You’re a Trip und „Tanzhits“ wie Holly Rock, das „schnell“ und „fröhlich“ klinge. Das Arrangement von Nothing Compares 2 U beschrieb Bengal als „schlicht und einsam und wunderschön“.[51]

Will Hermes von der US-Musikzeitschrift Rolling Stone lobte Originals und gab vier von fünf möglichen Sternen. Die 15 Songs reichten „von unterhaltsamen Wegwerfern bis hin zu erstklassigen Prince-Songs“, was das Album „zu einem sehr guten Prince-Album“ mache. Aber „am meisten Spaß“ bringe, „wie Prince’ scheinbar nicht-binäre Persona so groß herauskommt“. Originals sei „wohl das geschlechtsspezifischste“ Album in seinem Musikkatalog. Der von Prince im Falsett gesungene Song Noon Rendezvous sei „umwerfend“, das an Kraftwerk erinnernde Stück Make-Up singe er jedoch „am unteren Rand seines Registers“. Prince’ Version von You’re My Love verglich Hermes mit „beinahe ein Dragking-Auftritt“ und klinge „nach einem echten Versuch“, „seine innere Königin unter Kontrolle zu halten“. Als Fazit zog Hermes, letztendlich bewiesen die Songs auf Originals „seinen Besitz“ und ergänzten Prince’ Musikkatalog, „der mit jedem neu ausgegrabenen Track erstaunlicher“ werde.[52]

Rob Tannenbaum von der überregional erscheinenden US-Tageszeitung Los Angeles Times bewertete alle 15 Tracks, wobei er den drei Songs Sex Shooter, Jungle Love und Love … Thy Will Be Done jeweils die Höchstpunktzahl von „5“ gab. Aufgrund von Prince’ Entschlossenheit, sexuelle und rassistische Kategorien infrage zu stellen, sei es „faszinierend“, wenn er wie bei Sex Shooter Textzeilen wie „Kein Mädchenkörper kann mit meinem konkurrieren“ singe. Jungle Love beginne mit Affengeräuschen und sei insgesamt ein „urkomischer“ Song. Die Musik von Love … Thy Will Be Done sei „eigenartig und eindringlich, mit einem ruhigen Tempo und einem Akkord“. Die Klavier-Ballade Noon Rendezvous erhielt viereinhalb Punkte; Prince liefere eine „elegante Melodie in einem nachdenklichen Falsett“ und seine gesangliche Leistung sei „eine der besten“, vergleichbar mit der bei The Beautiful Ones. Die fünf Songs Make-Up, You’re My Love, The Glamorous Life, Gigolos Get Lonely Too und Nothing Compares 2 U bekamen jeweils vier Punkte. Die beiden Songs 100 MPH und Manic Monday erhielten nur zweieinhalb Punkte. 100 MPH sei „langweilig“ und der Groove sei „auf der Suche nach einem Song“. Prince’ Version von Manic Monday erscheine im Vergleich zu der von The Bangles „mürrisch“. Das Stück Dear Michaelangelo wurde von Tannenbaum mit zwei Punkten am schlechtesten bewertet; der Song sei ein „chaotisches Durcheinander mit einem überladenen und manchmal atonalen Arrangement“. Zwar sei Sheila E. die kommerziell erfolgreichste seiner Protegés, „aber nicht wegen dieses Songs“, meinte Tannenbaum.[53]

Im Vergleich zu den vorher genannten Kritiken zeigte sich Stephen Thomas Erlewine von Allmusic mit Lob zurückhaltender und gab dreieinhalb von fünf Sternen. Er bezeichnete den Albumtitel „Originals“ als „kleines Missverständnis“, weil das Album nicht für eine offizielle Veröffentlichung durch Prince bestimmt war. Sein Gesang sei bewusst zurückhaltend, aber den Songs fehlten „Verzierung und Flair“. Dennoch sei er ein überzeugender Interpret. Aber wenn Prince beabsichtigt hätte, die Songs auf Originals zu Lebzeiten unter seinem eigenen Namen veröffentlichen zu wollen, wären „reichere, mutigere Arrangements“ enthalten und sein Gesang wäre „schärfer gewesen“. Die Songs dienten lediglich als „Anleitung“ für ein „fertiges Produkt“. Als Fazit schrieb Erlewine, behalte man „diesen Vorbehalt im Hinterkopf“, sei das Album „ein aufschlussreiches und erhellendes Hören“.[54]

Eric Leimann von teleschau.de bewertete Originals ebenfalls mit Lob zurückhaltender und gab drei von fünf Sternen. Seine Rezension wurde von verschiedenen Zeitungen wie Focus Online und vom Weser-Kurier übernommen. Leimann schrieb unter anderem, auf dem Album „quäken schon mal die 80er-Jahre-Keyboards zu rudimentären Drumcomputer-Beats“. Als Hörer müsse man „mit einer gewissen Retro-Ästhetik des Sounds klarkommen“, was für Prince-Fans sicher interessant sei. Doch bei dem ein oder anderen Stück glaube man zu spüren, dass seine Zeit vorbei sei. Da zukünftig noch sehr viele Prince-Veröffentlichungen folgen würden, sei schwer zu beantworten, ob sich Prince „darüber im Grabe umdrehen würde oder nicht“, philosophierte Leimann. Wahrscheinlich könne man sich aber „auf einen üppigeren und vielleicht auch abwechslungsreicheren Nachlass“ mehr freuen, als „es sonst bei verstorbenen Pop-Ikonen der Fall ist“, schrieb er abschließend.[55]

Charts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ChartsChart­plat­zie­rungen Höchst­plat­zie­rung Wo­chen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[56] 26 (2 Wo.) 2
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[57] 34 (2 Wo.) 2
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[58] 9 (5 Wo.) 5
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[59] 21 (2 Wo.) 2
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[60] 15 (3 Wo.) 3

Originals erreichte international weder Gold- noch Platinstatus. Die beiden Singleauskopplungen Nothing Compares 2 U und Holly Rock konnten sich in den internationalen Hitparaden nicht platzieren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Allen Beaulieu: Prince – Before the Rain. Minnesota Historical Society Press, Canada 2018, ISBN 978-1-68134-121-7.
  • Arthur Lizie: Prince FAQ: All That’s Left to Know About the Purple Reign. Backbeat Books, Guilford (Connecticut) 2020, ISBN 978-1-61713-670-2.
  • Duane Tudahl: Prince and the Purple Rain Era Studio Sessions 1983 and 1984 (Expanded Edition). Rowman & Littlefield, London 2018, ISBN 978-1538114629.
  • Duane Tudahl: Prince and the Parade & Sign o’ the Times Era Studio Sessions 1985 and 1986. Rowman & Littlefield Publishers, 2021, ISBN 978-1-538-14451-0.
  • Per Nilsen: DanceMusicSexRomance – Prince: The First Decade. Firefly Publishing, London 1999, ISBN 0-946719-23-3.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Begleitheft der CD Originals von Prince, The Prince Estate / Warner Bros. Records, 2019
  2. a b Lizie (2020), S. 318.
  3. Christoph Dallach: “Nicht alles, was im Archiv vermutet wird, existiert auch”. In: spiegel.de. 19. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019.
  4. a b c d Nilsen (1999), S. 262.
  5. Lizie (2020), S. 107.
  6. Tudahl (2021), S. 221.
  7. a b Uptown (2004), S. 457.
  8. Lizie (2020), S. 291
  9. Andrea Swensson: 20 pioneering women in Minnesota music. In: blog.thecurrent.org. 8. März 2018, abgerufen am 6. Juni 2019 (englisch).
  10. Nilsen (1999), S. 43–44.
  11. Nilsen (1999), S. 215.
  12. Tudahl (2021), S. 313.
  13. Tudahl (2018), S. 47–48.
  14. Tudahl (2018), S. 77–78.
  15. Tudahl (2018), S. 198.
  16. Tudahl (2018), S. 252–255.
  17. a b c d Uptown (2004), S. 456.
  18. Tudahl (2018), S. 267–268.
  19. Tudahl (2018), S. 340–342.
  20. Tudahl (2018), S. 357–359.
  21. Tudahl (2021), S. 107–108.
  22. Uptown (2004), S. 119.
  23. Beaulieu (2018), S. 36–37.
  24. Uptown (2004), S. 454.
  25. Uptown (2004), S. 453.
  26. Rick Bellaire: Hold Me Closer – The Story of Brenda Bennett. In: ripopmusic.org. 2015, abgerufen am 22. Juni 2019 (englisch).
  27. a b Uptown (2004), S. 452.
  28. Uptown (2004), S. 450.
  29. Uptown (2004), S. 457.
  30. Uptown (2004), S. 486–487.
  31. Uptown (2004), S. 460.
  32. Uptown (2004), S. 451.
  33. Uptown (2004), S. 468.
  34. Uptown (2004), S. 461.
  35. Uptown (2004), S. 455.
  36. Tudahl (2018), S. 357–358.
  37. Dave Simpson: Nothing Compares 2 U: the secrets of Prince’s original recording, unheard until today pioneering women in Minnesota music. In: theguardian.com. 19. April 2018, abgerufen am 6. Juni 2019 (englisch).
  38. Tudahl (2018), S. 358.
  39. Tudahl (2018), S. 357–359
  40. Chartquellen: DE AT CH UK US
  41. a b Tudahl (2018), S. 359.
  42. Prince: Fans können sich auf Neuveröffentlichung von „Holly Rock“-Single freuen. In: rtl.de. 27. Juli 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.
  43. Cover.info. In: Cover.info. 2019, abgerufen am 6. Juni 2019.
  44. Prince auf SecondHandSongs
  45. Prince auf WhoSampled
  46. Mini Stars − Mini Stars. In: discogs.com. 2019, abgerufen am 6. Juni 2019 (englisch).
  47. Regina (4). In: discogs.com. 2019, abgerufen am 6. Juni 2019 (englisch).
  48. Thomas Hobbs: Prince – ‘Prince: Originals’ review. In: nme.com. 12. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019 (englisch).
  49. André Bosse: PrinceOriginals. In: musikexpress.de. 21. Juni 2019, abgerufen am 23. Juni 2019.
  50. Kerstin Kratochwill: PrinceOriginals. In: tonspion.de. 19. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019.
  51. Rebecca Bengal: PrinceOriginals. In: pitchfork.com. 7. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019 (englisch).
  52. Will Hermes: Prince’s ‘Originals’ Gathers Blueprints of His Handed-Off Hits. In: rollingstone.com. 5. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019 (englisch).
  53. Rob Tannenbaum: PrinceOriginals’ puts the sex back into songs he gifted to protégés and pals. In: latimes.com. 7. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019 (englisch).
  54. Stephen Thomas Erlewine: PrinceOriginals. In: allmusic.com. 21. Juni 2019, abgerufen am 24. Juni 2019 (englisch).
  55. Eric Leimann: Purpurne Schätze. In: teleschau.de. 17. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019.
  56. Prince. offiziellecharts.de, abgerufen am 28. Juni 2019.
  57. Prince. austriancharts.at, abgerufen am 3. Juli 2019.
  58. Prince. hitparade.ch, abgerufen am 3. Juli 2019.
  59. Prince. officialcharts.com, abgerufen am 28. Juni 2019 (englisch).
  60. Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 2. Juli 2019 (englisch).