Auf organgenem Hintergrund steht "Mit verantwortungsvollem Verhalten die Pandemie kontrollieren". Darunter steht jeweils m it passenden Symbolbildern "Abstand; Hygiene; App; MAske; Lüften"
(c) Bundesregierung

Corona aktuell

Baden-Baden. Seit dem 22. November wurden dem Landesgesundheitsamt 66 Neuinfektion in Baden-Baden gemeldet. Die Anzahl der gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen beträgt 281. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind insgesamt 3.557 Personen erkrankt. Bislang verstarben 75 Covid-19-Infizierte in Baden-Baden. (Stand 23.11.2021)

Die aktuelle 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz beträgt 6,3. (Stand 23.11.2021)

Alle allgemeinen Fragen rund um das Thema Corona beantwortet das städtische Corona-Team (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr) unter der Rufnummer 07221 93-24 94 0 sowie der E-Mail Adresse . Für Fragen zum Thema Einreise und damit verbundene Quarantäne- und Testregelungen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Rufnummer 07221 93-24 93 8 wenden (Mo. - Fr., von 8 - 12 Uhr).

7-Tage-Inzidenz der letzten 14 Tage in Baden-Baden

24. November 2021 506,8
23. November 2021 472,5
22. November 2021 485,1
21. November 2021 474,3
20. November 2021 384,1
19. November 2021 376,9
18. November 2021 348,1
17. November 2021 328,2
16. November 2021 326,4
15. November 2021 315,6
14. November 2021 317,4
13. November 2021 288,6
12. November 2021 248,9
11. November 2021 229

Wichtige Links:

Alle Informationen zum Coronavirus in Baden-Baden, den Maßnahmen zur Prävention, Vorsorge, Hygiene, in den Schulen und Kitas sowie die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft gibt es auf unseren Corona-Infoseiten.

Wo kann ich mich testen lassen? Aktuell bieten mehrere Apotheken und Kommunale Schnelltestzentren in Baden-Baden kostenlose Schnelltests an. Weitere Informationen unter www.baden-baden.de/corona-teststationen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie Informationen in verschiedenen Sprachen gibt es auf der Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden findet sich auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts.

Weitere Informationen und Zahlen zur Lage in Baden-Baden und Baden-Württemberg gibt es auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes sowie der Landesregierung.

Die aktuelle Impfstatistik in Baden-Württemberg gibt es auf der Webseite des Sozialministeriums.


Weitere Meldungen:

Mehr als 7000 neue Impftermine freigeschaltet

Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Bürgermeister Roland Kaiser, Dr. Ingo Wiedenlübbert von der Kassenärztlichen Vereinigung, PD Dr. Thomas Iber, medizinischer Geschäftsführer des Klinikum Mittelbadens, und Matthias Götz, Leiter des städtischen Fachgebiets Informationstechnik und Digitalisierung, informierten heute (24. November) die Vertreter der Presse über die aktuelle Corona-Situation.

Weitere buchbare Termine veröffentlicht

Über 1600 Impftermine im Löwensaal in Lichtental, der Stadthalle Steinbach, der Grundschule Sandweier und im regionalen Impfstützpunkt in der Klinik in Balg wurden in den vergangenen Tagen bereits freigeschaltet und gebucht. Heute Nachmittag sind unter www.baden-baden.de/impftermine neue Termine online gegangen.

Morgen Nachmittag, ab 15 Uhr, kommen noch weitere buchbare Termine hinzu. Damit schaltet die Stadt bis Jahresende über 7000 neue Impftermine in Baden-Baden frei. Die gewünschte Spritze, egal ob erste, zweite oder dritte, bekommt man bei den Sonderimpfaktionen der Corona-Schwerpunktpraxen in den Räumen der EurAka sowie in den regionalen Impfstützpunkten in der Klinik in Balg, der Shopping Cité sowie im Lichtentaler Löwensaal.

Kritische Situation im Klinikum Mittelbaden

„Impfen ist und bleibt der bestmögliche Schutz um die schweren Corona-Verläufe einzudämmen und dadurch unser Gesundheitssystem zu schützen und am Laufen zu halten“, betonte die OB zu Beginn des Pressegespräches. Mergen appellierte an alle Unschlüssigen, die Vielzahl an angebotenen Impfterminen wahrzunehmen. Dr. Iber verwies auf die „absolut kritische Situation“ im Klinikum Mittelbaden.

Die Anzahl an stationär behandelten Covid-Patienten stieg in dieser Woche auf 45. Davon müssen sechs Personen auf der Intensivstation behandelt werden. Alle nicht lebensnotwendigen Operationen wurden verlegt, die Bettenanzahl erhöht sowie die Kapazitäten der Intensivstation erweitert. Zirka 80 Prozent der Patienten sind ungeimpft.

Impf- und Infektionsgeschehen in den städtischen Einrichtungen

Bürgermeister Kaiser gab einen Überblick über das Impf- und Infektionsgeschehen in den städtischen Einrichtungen. Die Booster-Impfungen in den Pflege- und Behinderteneinrichtungen sind weitestgehend abgeschlossen. Kaiser betonte, dass vor allem die Pflegeheime keine Corona-Hotspots darstellen. In fünf Kindertagesstätten gab es einzelne positive Fälle aber keine größeren Ausbrüche. Seit den Ferien wurden 27 Schüler und Lehrkräfte positiv getestet. Bisher ist es aber zu keinen Schulschließungen gekommen.

Auch bei den städtischen Kontrollen in Gastronomie und Einzelhandel gab es nur wenig Beanstandungen. Nach 64 Gaststättenkontrollen wurden zwei Betreiber angezeigt. Diese konnten keine Nachweise über eine Kontaktnachverfolgung ihrer Gäste liefern. Im Einzelhandel wurden 27 Geschäfte kontrolliert. Hier gab es 15 geringe Beanstandungen, die schnell behoben werden konnten und keine Anzeigen nach sich zogen. Im Laufe des Tages finden mehrere Schwerpunktkontrollen zusammen mit den Stadtwerken in den Buslinien statt. Hier wird die Einhaltung der neu eingetretenen 3G-Regel überprüft.

Margret Mergen zuversichtlich

Zum Abschluss zeigte sich die OB zuversichtlich. Bis zum Jahresende können mit den geschalteten Impfterminen und denen der Haus- und Fachärzte zirka 25.000 Impfwillige ihren Pieks erhalten. Die Stadt Baden-Baden arbeitet zudem an weiteren Impfangeboten durch die Mobilen Impfteams und die Ärzteschaft. Dr. Wiedenlübbert wies erneut darauf hin, bereits bestehende und gebuchte Impftermine wahrzunehmen, um die Planung und den immensen Aufwand so gering wie möglich zu halten.

(Stand 24.11.2021)

Corona-Kontrollen in Linienbussen

Bei Corona-Kontrollen in Linienbussen wurde von 11.30 Uhr bis 13.15 Uhr zwischen Augustaplatz und Bahnhof Baden-Oos das Einhalten der seit Mittwoch gültigen 3G-Regelung im Linienverkehr überprüft. Dabei wurden sechs Personen festgestellt, die keinen der notwendigen Nachweise vorlegen konnten.

Daraufhin wurden die Fahrgäste durch Mitarbeiter der Stadtwerke des Busses verwiesen. Unter dem Strich ist festzuhalten, dass die neuen Regelungen auf eine hohe Akzeptanz bei den Fahrgästen stoßen. In den nächsten Tagen sind bereits weitere Kontrollen terminiert.

(Stand 24.11.2021)

Testvorschrift für Besucher von Pflegeeinrichtungen

Ab sofort besteht für alle Besucherinnen und Besucher (immunisiert oder nicht-immunisiert) der Pflegeeinrichtungen des Klinikums Mittelbaden eine Testpflicht. Der Zutritt zu den Einrichtungen ist nur mit einem negativen Antigentest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem negativer PCR Test (nicht älter als 48 Stunden) möglich.

Zulässig sind Testnachweise eines überwachten Tests vor Ort in der Einrichtung, Testnachweise durch den Arbeitgeber des Besuchers, Testnachweise durch Arzt, Apotheke oder Testnachweise einer vom Gesundheitsamt zugelassenen Teststelle (Bürgerteststelle).

(Stand 24.11.2021)

Neue Corona-Regeln ab 24. November

Verschärfte Regeln in Stadt- und Landkreisen mit einer Inzidenz über 500: Ausgangsbeschränkungen für nicht immunisierte Menschen

Ab Mittwoch, 24. November, gelten in Baden-Württemberg schärfere Regeln, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Maßnahmen betreffen vor allem ungeimpfte und nicht von COVID-19 genesene Menschen. Einen entsprechenden Beschluss zur Änderung der Corona-Verordnung hat das Kabinett am Dienstag, 23. November, gefasst. Gleichzeitig setzt das Land damit die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. November des Jahres um.

Zusätzliche vierte Stufe

Die neuen Regeln sehen eine zusätzliche vierte Stufe vor. Nach der Basis-, der Warn- und der Alarmstufe wird es künftig auch eine Alarmstufe II geben, die ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten oder ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von 6 gilt.

Da dem Landesgesundheitsamt bereits am Montag, 22. November, 489 Corona-Patienten auf den Intensivstationen gemeldet wurden und aufgrund des fortschreitenden Infektionsgeschehens ein weiterer Anstieg zu erwarten ist, gelten die Regeln der Alarmstufe II bereits ab Mittwoch, 24. November.

Neue Regeln im Überblick

Das sind die neuen Regeln im Überblick: In Alarmstufe II gilt 2G plus künftig bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, in Prostitutionsstätten und Diskotheken. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in dieser Woche noch nicht verfolgt.

Außerdem gelten zusätzlich in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene von 21 bis 5 Uhr. Ausnahmen nur bei Vorliegen triftiger Gründe, wie Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen sowie körperliche Bewegung allein im Freien.

Im Einzelhandel gilt in diesem Fall grundsätzlich 2G mit Ausnahme der Grundversorgung. Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests. Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt. In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G, bei geschäftlichen Übernachtungen 3G.

In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G. Veranstalter müssen Test-, Impf- und Genesenen-Nachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen, wie der CovPassCheck-App, kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen. Damit ist der Zutritt allein mit dem gelben Impfpass nicht mehr möglich, es muss der QR-Code per App oder in Papierform mitgeführt werden.

Ausnahmen für Schüler gelten nicht in Diskotheken, auch sie müssen 2G-Nachweise vorlegen, in der Alarmstufe II gilt 2G plus. Volljährige Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die gewöhnlichen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.

Schüler zwischen 12 und 17 Jahren können noch voraussichtlich bis kurz nach dem Weihnachtsfest Zutritt mit dem Schülerausweis erhalten.

Weitere Informationen

Einen detaillierten Überblick über die neuen Regeln finden Sie in der Übersicht des Landes: Die Corona-Regelungen auf einen Blick (gültig ab 24. November 2021) (PDF)

(Stand 24.11.2021)

Ab sofort 3G-Zutrittsregel im Kundenzentrum der Stadtwerke Baden-Baden

Die eingetretene „Alarmstufe“ in Baden-Württemberg gilt auch für das Kundenzentrum der Stadtwerke Baden-Baden. Gemäß den aktuellen Regelungen in der Corona-Verordnung gilt dort ab sofort die 3G-Zutrittsregel.

Das bedeutet, dass in der Alarmstufe nicht geimpften Personen der Zutritt nur dann gewährt werden kann, wenn ein negativer Corona-Test, also ein Antigen-Schnelltest oder ein PCR-Test, vorgelegt wird. Die Stadtwerke Baden-Baden bitten um Verständnis.

(Stand 23.11.2021)

Angepasste Besuchsregelung in den Akutkliniken ab 24. November

In den Kliniken Baden-Baden Balg, Bühl und Rastatt des Klinikums Mittelbaden gelten ab sofort eingeschränkte Besuchsregelungen:

Pro Patient ist ab Mittwoch, 24. November, nur noch ein Besuch durch eine Person am Tag - im Zeitfenster von 12 und 19 Uhr (letzter Einlass 18.45 Uhr) - erlaubt. Besucher müssen die geltenden Corona-Regeln einhalten und während des gesamten Aufenthaltes in der Klinik (auch im Patientenzimmer) eine FFP2 Maske tragen.

(Stand 22.11.2021)

Mergen: Bitte lassen Sie sich impfen!

Oberbürgermeisterin Margret Mergen schließt sich einem Corona-Aufruf des baden-württembergischen Städtetags an. Dieser lautet:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir befinden uns in der vierten Welle der Corona-Pandemie. Die Inzidenzen steigen, die Auslastung der Intensivstationen kommt an ihre Grenzen und wir stehen auch in Baden-Württemberg vor einem Kollaps der intensivmedizinischen Versorgung. Die Belastungen für das in diesen Stationen tätige pflegerische und ärztliche Personal ist enorm.

Verhalten überprüfen und Kontakte reduzieren

Für uns alle – egal ob geimpft oder ungeimpft – muss nun eine zentrale Maßnahme im Vordergrund stehen: Die Überprüfung unseres Verhaltens und die Reduzierung von Kontakten.

Deshalb bitten wir Sie eindringlich: Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendige! Beachten Sie bei notwendigen und verantwortbaren Zusammenkünften und Veranstaltungen die geltenden Regelungen, Abstandsgebote und Hygienekonzepte. Auch eine niedrigschwellige Selbsttestung trägt zur Erhöhung der Sicherheit bei.

Acht auf die Älteren und Schwächeren geben

Geben Sie Acht auf die Älteren und Schwächeren in unserer Gesellschaft, insbesondere beim Umgang in der Familie und in der Nachbarschaft. Bitte denken Sie daran, dass Sie durch eine Impfung sich selbst vor einem schweren Verlauf schützen. Denken Sie bei Ihrem Verhalten auch an die Kinder, denen wir noch kein Impfangebot unterbreiten können. Sie haben gemeinsam mit den Jugendlichen in den letzten Monaten gewaltige Einschnitte hinnehmen müssen.

Manche Kinder erinnern sich nicht mehr an ein unbeschwertes Leben und Aufwachsen vor der Pandemie. Die Folgen davon zeigen sich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und jeden Tag in der Arbeit der Jugendämter. Denken sie bei Ihrem Verhalten auch an diese Kinder und Jugendlichen und helfen Sie uns durch ein verantwortungsvolles Verhalten dabei, die Schulen und Kindergärten offenzuhalten.

Schutzimpfung ist zentraler Baustein der Pandemiebekämpfung

In einem gewaltigen Kraftakt stemmen die etablierten Strukturen der Ärzteschaft mit nachhaltiger Unterstützung der Stadt- und Landkreise und kreisangehörigen Städte und Gemeinden die Erhöhung des Impftempos und zusätzlich wohnortnahe Impfangebote. Ältere Menschen und diejenigen, die frühzeitig geimpft wurden, benötigen nun zeitnah eine Booster-Impfung. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt. Nutzen Sie die schon bestehenden Impfangebote und die, die in den nächsten Tagen und Wochen eingerichtet werden.

Die Corona-Schutzimpfung ist derzeit der zentrale Baustein der Pandemiebekämpfung. Denn obwohl wir zwischenzeitlich wissen, dass Geimpfte sich infizieren können, das Virus weitertragen und bei Vorerkrankungen auch schwer erkranken können, ist diese Wahrscheinlichkeit nach aktuell herrschender Meinung um ein Vielfaches geringer als bei Menschen ohne Impfschutz.

Auch Geimpfte sollten wachsam und vernünftig bleiben

Gleichzeitig heißt es aber auch für die Geimpften wachsam und vernünftig zu bleiben. Als Gesellschaft ist es gerade in dieser kritischen Phase der Pandemie unsere gemeinsame Verantwortung, dass jeder und jede seinen Beitrag zur Bewältigung der Krise beiträgt. Nutzen wir die Impfangebote und ermutigen wir diejenigen, die bisher noch mit der Impfung abgewartet haben. Helfen wir uns gegenseitig, geben wir aufeinander Acht, bleiben wir vorsichtig und reduzieren wir unsere Kontakte.“

(Stand 22.11.2021)