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Tiergarten Schönbrunn

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Ein wunderschöner Herbsttag lockt mich raus in den Tiergarten. Eine kleine Weltreise vom 22. Bez ,aber es lohnt sich immer. Die Menschen strömen zur Kasse, es ist viel los. Ich schleiche mich vorbei, hab ja eine Jahreskarte. Besuche die Pandabären, die ich nicht sehe, sind immer versteckt. Weiter zu den Geparden. Zuletzt waren die Baby-Geparden noch sehr klein, heute sind sie schon so groß wie ihre Mama. Bei den Roten Pandas schau ich auch durchs Gitter. Ein Pfleger ist gerade dabei, einen zu füttern, doch so recht mag er sein Futter nicht, schnuppert zwar, verzieht sich aber wieder, ohne es zu nehmen.

Weiter geht es zu den Mähnenrobben, die liebe ich besonders. Leider ist der COMANDANTE heuer gestorben, aber ich kann im Wasser schon wieder einen Bullen sehen, der seinen riesengroßen Kopf aus dem Wasser streckt. Von der Größe her macht er Comandante schon Kongurenz. Sein Harem schwimmt hinterher, sie sind stolz auf ihn, wie er in seiner ganzen Größe im Becken um sie wirbt. Wird wohl wieder bald Nachwuchs geben.

Weiter zu den Pinguinen, die jeden Tag im Frack über die Felsen ziehen und auch im Wasser ziehen sie ihn nicht aus. Nobel, nobel. Auch Graureiher stehen auf den Felsen.

Vorbei beim Affenhaus, da geh ich nicht rein, muss meine Vorfahren nicht sehen. Ich will zu den Elefanten. Doch die wurden auch versteckt. Das Außengehege wird gereinigt, das Becken geleert und ausgepumpt, es wird Winterfest gemacht. Kein Elefant zu sehen. Ich gehe rein und denke sie werden im Elefantenhaus sein, aber nein auch dort war keiner zu sehn. Ich war nicht die einzige, die fragte, wo sie geblieben sind.

Geh wieder zurück zu den Giraffen, die nun ein neues, viel größeres Gehege haben. Drei Giraffen sind damit beschäftigt, Heu aus den Gitterkörben zu fressen. Jeder sieht anders aus, einer hat einen hellen Kopf und auch die Flecken sind heller. Der zweite ist dunkel vom Kopf über seine Fellflecken. Der dritte ist so ein Mittelding von den beiden Anderen.

Mein Weg führt mich zu einem lustigen Völckchen, die Weißhandgibbons sind es, die mich anziehen. Sie springen von einem Ast zum anderen oder handeln sich von einem Seil wieder zum nächsten. Sie spielen Fangen und sind so schnell, man kommt mit dem Nachschauen nicht zurecht. Einer sitzt unten, er frißt , dass können die anderen beiden nicht sehen, sie stürmen auf ihn und er erschrickt und läßt sein Futter fallen. Die beiden springen wieder rauf und ich glaube, sie haben ihn ausgelacht.

Bei den Orangutans schaue ich auch noch vorbei. Auch da gibt es ein jüngeres Tier, das durch das Gehege huscht, auch von Ast zu Ast. Auch Fenster sind nicht sicher, wenn auch nur eine schmale Leiste das anhalten ermöglicht, der Kleine ist sehr geschickt.

Weiter geht es zum Vogelhaus, wo bunte Vögel laut, sehr laut schreien. Da geh ich lieber wieder raus und such mir eine Bank in der Sonne, wo ich mich ein wenig erhole, von dem Herumwandern, wird man ganz schnell müde. Die Sonne wärmt und ist sehr angenehm.

Ein schöner Abschluss für diesen Tag.

© Else Lötz 2021-10-16

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